Obengenannte Zertifizierungen sagen mir derzeit nichts.
Ich habe immer wider diverse Anfragen für Energioptimierung, . . .
Hotels, . . .:
Analyse was kann optimiert werden, suche größere Leistungen -> Kühlung und Küche -> Koch erwürgt mich wenn ich Herd mal für ein paar Minuten ausschalte. Kühlung bringt auch nichts, weil in den nächsten 15 min dann voll dranhängt. Der Rest lässt sich nicht beeinflussen, Licht in Halle, . . . kann nicht nach belieben gedimmt werden.
Also eigentlich hoffnungslos. (neueres kommt ganz unten)
Kleine Industriebetriebe (KFZ WERkstätten, . . .):
Mal ne IVECO analysiert: Spitzenverbraucher Kompressor und Bremsenprüfstand, Licht kann nicht verändert werden, da sowiso eher knapp, Heizung Fossil, . . .
Angedachter Ansatz: bei benutzung Bremsenprüfstand ausschalten den Kompressors um Lastspitze zu vermeiden -> vor Ausführung Testversuch: Nach Abschaltung Kompressors für ca. 3 min Aufschrei: kein ausreichender Druck mehr für Werkzeuge -> Druckspeicher scheidet aus da kein Platz) 
Noch einige derartige Beispiele -> was soll dann optimiert werden, wenn kein Optimierungspotential Bzw kein Platz / Bzw Optimierungwille vorhanden.
Andere Seite:
Derzeit wird bei uns in div. Industrie / Hotelbereichen von einer Firma unheimlich stark ein "Energiesparobjekt" beworben und auch eingebaut. Die Funktionsweise beruht auf der herabsetzung der Netzspannung!
Da heute im Hotelbereich sehr vie über EVG und teilweise über LED realisiert wird, wird hier die Einspaarung ca. 0% betragen.
Im Küchenbereich hohlen sich die Geräte die erforderliche Leistung auch bei geringerer Netzspannung (durch Thermostate, . . .)
Damit ist die tatsächliche Einsparung eigentlich nur auf die paar konventionellen Leuchtmittel in den Zimmern begrenzt (die könnten sich aber auch durch eine Begrenzung der meist vorhandenen Dimmer realisieren lassen)
-> Das ist eigentlich eine Räubervorgehensweise, da die Einsparung sich nicht nachweisen lässt, diese aber versprochen wird.
Installationskosten > 10k EUR.
Zusammenfassung:
Eine wirkliches Energiemanagement ist nur dann möglich, wenn bei Klima, Druckluft, Heizung, . . . entsprechende kurzfristige Speicher vorhanden sind, die dafür genutzt werden können. (oder ev. entsprechend träge Syswteme die auch mal mehr als 30 min ausgeschaltet werden können).
Da diese Speicher in der Praxis nirgends vorhanden sind, kann über konventionelle Energieoptimierung selten tatsächlich etwas realisiert werden.
Ganz anders schaut es in Produktionsbetrieben aus, hier kann auch ohne Energieoptimierungsgeräte allein durch entsprechende Abstimmung des Produktionsprozesse erheblich auf eine vernünftige Gleichzeitige Energieauslastung einfluss genommen werden!
Das geht aber an den "normalen" Energimanagement Geräten eher Vorbei, da liegt es an der Steuerung des gesamten Herstellungsprozesses!
Aus Erfahrung: 95% der Installeirten Energiemanagemantsyswteme haben nie funktioniert, werden nie funktionieren und sind daher eigentlich verwchwendete Energie und wurden meist eigentlich zu Wucherpreisen verbaut und können sich auch nicht rechnen.
Der Ansatzpunkt ist die Analyse des Prozesses. Sind hier keine Einsparungen ohne einbuße der Prozessleistung und keine entspr. Speichermöglichkeiten vorhanden und ist keine Änderung des Prozesses möglich/gewünscht, sind alle diese Ansatzpunkte wirkungslos!
Das trifft leider auf über 95 % der kleineren Betriebe zu.
Bei Größeren Betrieben liegt sehr viel Potential in der Gestaltung des Gesamtprozesses.
Hier ist auch meist die Möglichkeit gegeben entsprechende Puffer unterzubringen.
Dadurch lässt sich hier auch etwas bewirken.
Da sind aber meist diese Firmen selber dahinter gekommen!
Also generel:
Wer Energiemanagment ohne entsprechendes hinterfragen betreibt, der belügt sich meist selber, zu fast 100% aber die Kunden!
Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)
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