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Thema: 350 kW Servomotor?

  1. #1
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    Hallöchen.

    Ich hab eine kleine Frage.
    Und zwar spielen wir zur Zeit mit dem Gedanken, ein paar 350 kW Gleichstrommotoren zu ersetzen. Meine Kollegen wollen es mit Drehströmern versuchen, allerdings bin ich der Meinung, daß diese im unteren Drehzahlbereich nicht genug Leistung bringen (Deshalb sind zZ auch Gleichströmer verbaut).
    Ich hab dann mal den Vorschlag gemacht, mit den Gedanken Richtung Servomotoren zu gehen. Allerdings finde ich keine in dieser Größenordnung.

    Bei Siemens finde ich maximal 215kW Motoren. Bei Rexroth, ABB, Groschopp, Elau, Fanuc, Parker, SEW, Lenze sowie Allen Bradley hab ich auch nix in der Größenordnung gefunden.
    Daher die Frage, gibt es überhaupt Servos in der Größe und wenn ja von wem?
    Es steht nur ein normales 400V Netz zur verfügung. Die 350 kW sind jetzt auch nicht bindend, also bisschen mehr, oder weniger sind auch nicht das Problem.
    „Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
    Douglas Adams
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Borsti Beitrag anzeigen
    Ich hab dann mal den Vorschlag gemacht, mit den Gedanken Richtung Servomotoren zu gehen. Allerdings finde ich keine in dieser Größenordnung.
    Was ist denn die niedrigste Geschwindigkeit ?

    Mit Resolver und Vector - Umrichter solltest du auch Assynchronmotore mit niedrigen Drehzahlen fahren können.

    Synchronmotiore werden u.a. in Pumpspeicherkraftwerken eingesetzt.

    Daher gibts die auch im mehrstelligen MW - Bereich.

  3. #3
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    Die niedrigste Geschwindigkeit ist etwa 150 upm und die maximale etwa 2800 upm. Für diesen Drehzahlbereich wurden die Maschinen damals konzipiert. Was wir nun tatsächlich fahren, kann ich erst heute in Erfahrung bringen, wenn ich mal mit den Bedinern rede.

    Synchronmotoren sind keine schlechte Idee. Allerdings dann welche mit Permanentmagneten, weil wir ja eigentlich von den Schleifkontakten weg wollen.

    Wüsstest du jetzt einen Hersteller, der diese anbietet?
    Dann könnten wir ja mal einen antanzen lassen, der sich damit gut auskennt...
    „Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
    Douglas Adams

  4. #4
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  5. #5
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    Nee, leider nicht. Das sind ja auch nur Gleichströmer und Umrichter drinne (oder hab ich was übersehen?).

    Ich hab übrigens einen Tipfehler gemacht. Ich meinte nicht 2800 upm, sondern 1800 upm. Und diesen Bereich bis 1800 Upm nutzen wir wohl komplett.
    „Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
    Douglas Adams

  6. #6
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    Du hast mit Strömen von ca 1kA zu tun, das ist schon ganz schön viel.

    Sind die Gleichtstrommaschinen auch am 400V-Netz direkt angeschlossen? Das müßten ja Armdicke Leiter sein.

    Wenn's bei 1800rpm geht, könnt ich mir eine 2 polpaarige Asynchronmaschine vorstellen, die vom FU etwas überdeht wird.
    Vielleicht auch noch einen Trafo vor dem FU, der die Spannung auf 690V hochsetzt.

    hth

  7. #7
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    FU von Allen Bradley:
    http://www.ab.com/drives/powerflex/700h/index.html

    und hier hat's Motoren dazu:
    http://literature.rockwellautomation...a001_-en-p.pdf
    (Seite 2 links)

  8. #8
    Avatar von Borsti
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    @kiestumpe: Frag mich bitte nicht, wieviel mm² Leitungen das sind, aber die sind schon recht dick (so 15cm im Durchmesser, wenn ich schätzen müsste). Und ja, die Gleichströmer hängen indirekt am 400V Netz. Gehen halt 400V auf den Gleichstromrichter (ABB) und von da aus als Gleichspannung an die Motoren (ABB).

    @Oberchefe: Nun, da find ich allerdings nur normale Drehströmer, oder Gleichströmer in der Größenordnung... Oder hab ich was übersehen/überlesen?
    „Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
    Douglas Adams

  9. #9
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    ich hatte auch "FU" geschrieben, bei Servos ist früher Schluß:
    http://www.ab.com/motion/drives/kinetix7000.html

    Im Allgemeinen teilt man aber bei Servos die Maschine in mehrere Einzelbereiche mit einzelnen Motoren auf anstatt einen großen Motor zu nehmen und per Mechanik (Getriebe, Hauptwelle....) auf die verschiedenen Maschinenteile zu geben.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Oberchefe Beitrag anzeigen
    ich hatte auch "FU" geschrieben, bei Servos ist früher Schluß:
    http://www.ab.com/motion/drives/kinetix7000.html

    Im Allgemeinen teilt man aber bei Servos die Maschine in mehrere Einzelbereiche mit einzelnen Motoren auf anstatt einen großen Motor zu nehmen und per Mechanik (Getriebe, Hauptwelle....) auf die verschiedenen Maschinenteile zu geben.

    Kannst du da mal Beispiele nennen ?

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