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Thema: Energierückgewinnung

  1. #1
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    Hallo miteinander.

    Bin gerade auf dieses Forum gestoßen und hoffe ihr könnt mir helfen.

    Habe folgendes Problem:

    Bei einer Drehmaschine arbeitet der Hauptspindelmotor im 4-Quadratenbetrieb. Beim Abbremsen der Spindel schaltet der Frequenzumrichter auf Generatorbetrieb und der Antriebsmotor speist ins Netz ein.
    Leider ist das Energieversorgungsunternehmen nicht sehr froh darüber und man bekommt die eingespeiste Energie nicht vergütet, weil die Einspeisung zu sporadisch ist und Netzschwankungen zur Folge hat.
    Nun möchte ich diese Energie trotzdem nutzen.
    Ich könnte mir vorstellen die Energie in Wärme zu wandeln und damit die Gebäudeheizung zu unterstützen.
    Ich weiß aber nicht so recht, wie ich die elektrische Energie ableiten soll.

    Ich kenne mich mit Frequenzumrichtern nicht wirklich aus.

    Kann es sein, dass der FU für den Generatorbetrieb einen seperaten Ausgang hat?
    Wenn nicht müsste man ja beim Abbremsen der Spindel den FU über Halbleiterschütze vom Netz trennen und den Strom umleiten. Die Halbleiterschütze könnte man über einen Mikrocontroller ansteuern.
    Der MyC müsste aber wissen, wann die Spindel gebremst wird. Wollte dazu das Signal abgreifen, welches auch der FU bekommt um in den Generatorbetrieb zu wechseln. Wie wird dieses Signal von der SPS zum FU übermittelt? Über einen BUS oder ist das einfach nur ein Steuerbit (Kabel)?

    Wie würdet ihr an die Sache heran gehen?
    Zitieren Zitieren Energierückgewinnung  

  2. #2
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    Die Sache würd ich eher bleiben lassen !!!!!


    Viele Umrichter haben heute einen Ausgang für einen Bremschopper an
    dem man dann einen Bremswiderstand anschließen kann, diese Leistung
    könntest du verwenden

  3. #3
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    der einzige nutzbare Ausgang ist der DC-Zwischenkreis, oder wenn der Bremstransistor im FU schon eingebaut dann kannst du dessen Anschlüsse verwenden.

    vielleicht gibts ja Boilerheizelemente, welche in etwa die Anschlusswerte des Bremswiderstandes haben, dann könntest du damit Warmwasser erzeugen.

    Muss aber schon einige Energie zusammenkommen, damit da was rauskommt...

    was sind denn das für Massen, die da abgebremst werden? wie lange sind denn da die Bremsphasen und die Zeiten dazwischen?

    o.s.t.

  4. #4
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    Hallo,

    erschwerend kommt hinzu, daß das ganze wahrscheinlich nur im Winter und während der Übergangszeit Sinn machen wird (wenn überhaupt).

    Wie schon gesagt: um welche Leistungen geht es denn überhaupt?

    MfG

  5. #5
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    Nehmen wir mal an du speist wirklich zurück, was über den Zwischenkreis möglich ist, falls der FU dafür geeignet ist.
    Es würde dann zusätzlich noch eine Rückspeiseeinheit benötigt.

    Diese Energie, egal wie groß Sie ist, wurde doch vorher dem Netz entnommen. Folglich würde max. folgendes passieren.
    Der Zähler würde sich beim Rückspeisen rückwärts drehen, aber nie mehr als vorher gekauft wurde.
    Da mit Sicherheit aber noch andere Geräte, Lampen und dergleichen am selben Stromkreis von dem Zähler hängen, würden diese mal zuerst von dem Strom gespeist.
    Das EVU könnte zwar eine Abnahme verweigern, aber es wird in der Regel ja nur in das eigene Netz eingespeist.
    Das macht durchaus Sinn, wenn oft gebremst wird.

    Anderes Beispiel:
    Eine Last wird mit einem Kran hochgezogen. Energie wird bezogen.
    Wenn diese Last abgelassen wird, wirkt der Motor als Generator und bremst.
    Diese Energie wird jetzt auch rückgespeist.
    Hat sich jemals jemand darüber Gedanken gemacht ob das EVU dies gestattet oder nicht.

    Beschreib doch mal die Massen die bewegt und gebremst werden.

  6. #6
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    Vielleicht interpretiere ich da jetzt was falsch:
    Du sprichst einmal von einem 4Q-Antrieb, was auf einen Stromrichter für einen DC-Antrieb schließen lässt.
    Auf der anderen Seite sprichst du von Frequenzumrichter, welcher naturgemäß für AC-Antriebe ist.

    Falls du einem DC-Antrieb sprichst,
    ist der Rückspeisebetrieb mit Sicherheit die effektivste Methode den Motor zu bremsen.
    Einen Zwischenkreis oder Bremschopper, hätte ich da auch noch nicht gesehen.

    Wenn dadurch "Störungen" verursacht werden, dann liegt das eher an einer schlechten Drosselung gegenüber dem Netz.

    Ansonsten wenn der Antrieb nicht der einzige am Netz ist, freu dich doch über die Verringerung deiner Stromrechnung.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  7. #7
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    Hallo schorschi,

    Zitat Zitat von schorschiiiii Beitrag anzeigen
    Hallo miteinander.

    Bin gerade auf dieses Forum gestoßen und hoffe ihr könnt mir helfen.

    Kann es sein, dass der FU für den Generatorbetrieb einen seperaten Ausgang hat?
    nein, allenfalls der DC-Bremschopper kann angeschlossen werden.

    Zitat Zitat von schorschiiiii Beitrag anzeigen
    Wenn nicht müsste man ja beim Abbremsen der Spindel den FU über Halbleiterschütze vom Netz trennen und den Strom umleiten. Die Halbleiterschütze könnte man über einen Mikrocontroller ansteuern.
    Der MyC müsste aber wissen, wann die Spindel gebremst wird. Wollte dazu das Signal abgreifen, welches auch der FU bekommt um in den Generatorbetrieb zu wechseln. Wie wird dieses Signal von der SPS zum FU übermittelt? Über einen BUS oder ist das einfach nur ein Steuerbit (Kabel)?

    Wie würdet ihr an die Sache heran gehen?
    Die Zähler haben normalerweise eine Rücklaufsperre, daher wird der eingespeiste Strom nicht gezählt.
    Zum anderen wird er wohl zu 99% eh im eigenen Netz geschluckt werden.
    Wenn das nicht der Fall sein sollte, würde ich mich an deiner Stelle über Energiespeicher (große Kondensatoren mit vielen Farädern informieren.
    Schliesslich sparst du an jedem nicht vom E-Werk bezogenen kWh auch Geld.
    hth

  8. #8
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    Zitat Zitat von kiestumpe Beitrag anzeigen
    Hallo schorschi,
    Die Zähler haben normalerweise eine Rücklaufsperre, daher wird der eingespeiste Strom nicht gezählt.
    Hallo kiestumpe
    das ist nicht richtig. Die Zähler haben in der Regel eben keine Rücklaufsperre. Wofür auch?
    Bei mir mit Eigenerzeugungsanlage, keine Fotovoltaik, wird ja auch ab und zu der Zähler gewechselt. Bis jetzt war es immer so: Das EVU, oder der jeweilige Monteur kommt. Meist lasse ich Sie einbauen und schalte wieder zu. Dann läuft es brav rückwärts, oder vorwärts wenn ich noch nicht zuschalte.
    Je nach dem welchen Zähler Sie wechselten: Bezug oder Verkauf.
    Dann: "Oh je, jetzt muss ich ja wieder ausbauen und einen mit Rücklaufhemmung bestellen", kommt dann.
    Dauert dann als einige Wochen bis ein neuer gesetzt wird, der alte wird natürlich solange wieder eingebaut.

    An einem Zähler mit Rücklaufhemmung ist entweder ein Zeichen zu sehen, so ähnlich wie bei einer Knarre, oder beim neusten steht Rücklaufhemmung drauf.

    Diese nur als Info im Netz der Pfalzwerke. Ich kann mir nicht denken dass andere EVU anders verfahren, so ein Zähler kostet unmötig Geld.

  9. #9
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    Also die Sache mit dem Zähler wird hier eh mit Wandlermessung erfolgen und die sind, so denk ich mal, durch die eingebaute Elektronik "selbsthemmend" ohne hohen Aufwand. Zudem nehme ich mal an wie schon geschreiben, das der Rückstrom beim Bremsen eh von de Beleuchtung und nem anderen Motor... wieder Verbraucht wird, sonst müßten BHKW´s zum Einspeisen nicht noch Netzsyncronisiert werden.
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  10. #10
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    Hallo Stromer,

    Zitat Zitat von Stromer Beitrag anzeigen
    Hallo kiestumpe
    das ist nicht richtig. Die Zähler haben in der Regel eben keine Rücklaufsperre. Wofür auch?
    ...
    Je nach dem welchen Zähler Sie wechselten: Bezug oder Verkauf.
    Dann: "Oh je, jetzt muss ich ja wieder ausbauen und einen mit Rücklaufhemmung bestellen", kommt dann.
    An einem Zähler mit Rücklaufhemmung ist entweder ein Zeichen zu sehen, so ähnlich wie bei einer Knarre, oder beim neusten steht Rücklaufhemmung drauf.
    ...also was nun ???
    Wenn der Zähler rückwärts läuft ist ja alles bestens - solange das EVU nicht über die Stromschwankungen meckert
    hth

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