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Thema: "Sichere"Ansteuerung der Motorbremse

  1. #11
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    Zitat Zitat von jabba Beitrag anzeigen
    Von Personenbeförderung auch Nicht !
    War auch ein Beispiel, kein Argument, du Dummkopf.

    z.B. = zum Beispiel.
    Geändert von Unregistrierter gast (28.05.2007 um 19:50 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von Unregistrierter gast Beitrag anzeigen
    War auch ein Beispiel, kein Argument, du Dummkopf.

    z.B. = zum Beispiel.

    Na ja, ich denke wie schnell doch so eine Woche rum sein kann.

    Siehe meinen Beitrag da steht

    "Falsch! Ist z.B. bei Anwendung der BGV C1 erlaubt"
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  3. #13
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    Zitat Zitat von jabba Beitrag anzeigen
    Na ja, ich denke wie schnell doch so eine Woche rum sein kann.

    Siehe meinen Beitrag da steht

    "Falsch! Ist z.B. bei Anwendung der BGV C1 erlaubt"

    Ja, dein Fehler ist eben das "Falsch! "
    .

  4. #14
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    Zitat Zitat von Unregistrierter gast Beitrag anzeigen
    Sorry, ich muss dir mal ne kleine Rüge erteilen:

    Der Aufenthalt unter schwebenden Lasten IST VERBOTEN !
    Eine Bremsenansteuerung kann also nicht Personensicherheitsrelevant sein.

    Und wenn es z.B. um die Untertage - Fahrten geht, z.B. in Personenaufzügen in Bergwerken, da gelten ganz andere Regeln. Unter einer F - Steuerung läuft da nichts !
    Wie nachzulesen ist, war das "Falsch" unter Deiner Aussage !
    Du hast damit angefangen Bezüge herzustellen die garnicht in der Frage standen.
    Und der Aufenthalt unter schwebenden Lasten ist nicht prinzipell verboten.
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  5. #15
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    Soweit mir das bekannt ist, ist hier die normale Risikoanalyse zu rate zu ziehen. In erster Linie geht es darum, wie oft jemand in den Bereich rein geht, und welche Gefahr vom Hubwerk ausgeht.

    Wird z.B. zyklisch in den Bereich reingegangen, bewegt man sich in der Regel in Kat. 3 oder 4. In Kat. 3 steht schon drin, dass "1 Fehler nicht zum verlust der Sicherheit führen darf". Es muss außerdem eine Fehlererkennung durchgeführt werden.

    Bei uns wird das bei elektrischen Antrieben in der Regel so ausgeführt, dass
    - einerseits die Versorgung der Motorhaltebremse verzögert über ein Schütz abgeschaltet wird (zusätzlich zur normalen Bremsansteuerung durch den Servo-Regler - diese Ansteuerung stellt in der Regel keinerlei Sicherheitsfunktion dar); über dasselbe Schütz wird dann i.d.R. auch die Netzspannung vom Umrichter genommen - es wird von der Sicherheitssteuerung geschaltet und ist rückgeführt.
    - andererseits wird ebenfalls zeitverzögert eine mechanische Absteckung eingefahren eingefahren. Diese ist so ausgeführt, dass sie im stromlosen Zustand mit einer Feder in die Absteckleiste gedrückt wird.
    - Die Fehlererkennung erfolgt durch Magnetschalter am Absteckzylinder - meist zusätzlich auch noch Druclschalter.
    Durch diese Kombination wird problemlos Kat. 3 erreicht - je nach Ansichtssache auch Kat. 4

    Bei Kat. 1 oder 2 sollte es ausreichen, wenn zusätzlich zum normalen Brems-Relais (welches vom Umrichter gesteuert wird) die Bremsspannung mit dem Umrichter-Hauptschütz zeitverzögert abgeschaltet wird. Die Fehlererkennung bei Kat. 2 kann durch rückführen des Hauptschützen auf das Sicherheitsrelais erfolgen - denkbar ist auch eine Fehlererkennung durch Abfrage des Motorgebers (falls Hubwerk abzusacken droht).

    Bei Kat. B ist die Bremsansteuerung vom Umrichter heraus ausreichend, wobei Kat B und 1 bei Hubwerken sehr selten sind.

    Ein gängiger Weg, hier den Aufwand in Grenzen zu halten, ist, durch geeignete Maßnahmen um 1 oder 2 Kategorien herunterzukommen. Denkbar wäre z.B., die Schutztüre erst freizugeben, wenn das Hubwerk in einer Stellung ist, wo es keine Gefahr mehr darstellt (z.B. an unterer Endlage, oder mit einer Wartungsabsteckung gesichert). Dadurch kann bei der Risikoeinschätzung am Zweig "ist die Gefährdung vermeidbar" auf den niedern Zweig gehen.


    mfg
    Maxl
    Bin aufgrund §2 der "Rechte des Betreibers" der Forum-Regeln nicht mehr aktiv, da nicht nicht akzeptiere, dass Informationen und Erkenntnisse ohne Quellangabe weitergegeben werden sollen. Jedem steht frei, auf die gleichen Erkenntnisse durch Eigenversuche zu kommen, vor allem Buchautoren.

  6. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Maxl für den nützlichen Beitrag:

    Thomas_S (28.05.2007),Unregistrierter gast (28.05.2007)

  7. #16
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    Zitat Zitat von jabba Beitrag anzeigen
    Wie nachzulesen ist, war das "Falsch" unter Deiner Aussage !
    Du hast damit angefangen Bezüge herzustellen die garnicht in der Frage standen.
    Und der Aufenthalt unter schwebenden Lasten ist nicht prinzipell verboten.

    Dann stell dich drunter.

  8. #17
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    Zum Thema Motorbremse nochmal :
    Die Motorbremse ist normalerweise lediglich eine Haltebremse für den Motor um eben selbigen stillzusetzen. Falls es notwendig ist eine größere Masse (Beispiel : Kran oder Saugwagen) mit stillzusetzen so ist es erforderlich zusätzliche Bremsen zu installieren. Die Haltebremse hat also keine Sicherheits-Relevanz. Man muss normalerweise zum Schutz des Personals oder der Anlage weiterführende Schutzmassnahmen ergreifen (wie zum Beipiel Abschrankungen, Lichtgitter und was es da sonst noch gibt ...).

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Unregistrierter gast (28.05.2007)

  10. #18
    Thomas_S ist offline Neuer Benutzer
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    Lächeln

    Hallo Zusammen,
    also erst mal vielen Dank für die vielen Reaktionen auf meine Frage.
    Ich möchte vielleicht noch mehr zu dem Grund meiner Anfrage sagen. Bei mir in der Firma werden im Moment die Antriebe (sicherer Halt) und die Bremsen über Kontakte der entspechenden Sicherheitsrelais abgeschalten. Einige Kollegen sind nur der Ansicht daß nur wir unsere Maschine soooo sicher abschalten. Natürlich möchte man Kosten sparen und schaut dann auf alles. Da mir nun schon einige Stromlaufpläne von anderen Anlagenherstellern vorgelegt wurden, bei denen die Bremsen "nur" über eine Relais abgeschalten werden war ich am zweifeln ob unser Sicherheitskonzept nicht doch überzogen ist. Ich weis auch daß der Konstrukteur aufgrund seiner eigenen Gefahrenanlyse einschätzen muß welche Sicherheitskategorie er für diesen Maschinenbereich ansetzen muß.
    In der Regel werden unsere Steuerung in 3 bzw. 4 ausgeführt. Im Einsatz ist fast alles, von einfachen Bändern bis hin zu großen Greiferbrücken und Robotern.
    Letztendlich ist es ja so, daß nach einem Unfall geprüft wird, ob dieser mit den heutigen technischen Möglichkeiten hätte vermieden werden können.

  11. #19
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    Zitat Zitat von Thomas_S Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist es ja so, daß nach einem Unfall geprüft wird, ob dieser mit den heutigen technischen Möglichkeiten hätte vermieden werden können.
    Siehste... also ne Bremsansteuerung für Sicherheitsaufgaben über ein einfaches Relais würde ich persönlich nicht als aktuellen Stand der Technik bezeichnen.
    Bei der Sicherheit würde ich als allerletztes Sparen.

  12. #20
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    Zitat Zitat von Thomas_S Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,
    Bei mir in der Firma werden im Moment die Antriebe (sicherer Halt) und die Bremsen über Kontakte der entspechenden Sicherheitsrelais abgeschalten. Einige Kollegen sind nur der Ansicht daß nur wir unsere Maschine soooo sicher abschalten.
    ...
    Letztendlich ist es ja so, daß nach einem Unfall geprüft wird, ob dieser mit den heutigen technischen Möglichkeiten hätte vermieden werden können.
    Hallo auch,

    ich kann dich insoweit beruhigen, als dass bei "uns" auch die Bremsen über Sicherheitskontakte geführt werden, wenn sie sicherheitsrelevant sind.

    Aber unter dem von dir schon genannten Aspekt - dass nämlich nach einem Unfall alles nochmal geprüft wird, und dass du als Konstrukteur respektive Betreiber die Verantwortung hast - gebe ich noch eins zu bedenken: "normale" Bremsen sind keine geeigneten Gerätschaften für eine sicherheitsrelevante Abschaltung. Ich selber habe viel zu oft Bremsen gesehen die nicht mehr funktionierten (mech. Verschleiss, falsche Einstellung, eingelegte Hand-Freigabe usw) um dieser Meinung zu widersprechen.

    Also WENN die Bremse sicherheitsrelevant ist, dann den Aufwand bitte nicht nur bei der Elektrik (Sicherheitskontakte etc.) sondern entsprechend auch bei der Mechanik, z.B. durch die schon angesprochenen Verrastungen (die ja auch elektrisch durch Kontakte etc prüfbar sind).

    Geprüft wird im Endeffekt das Gesamtsystem! Es wird leider gerne immer wieder versucht, nur bei der Elektrik zu sparen (ist ja auch am einfachsten )

    Mike aka Dumbledore

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