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Thema: Zwischenkreisspannung FU

  1. #11
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    Aber hast du etwas derartiges in der Antriebstechnik schon mal gesehen?
    Deswegen habe ich auch "theoretisch" geschrieben

    Die Trafoversion kenne ich auch, gerne wird da ein Spartrafo genommen.

  2. #12
    Avatar von Schnick und Schnack
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    Hallo MSB

    Ohne Dich angreifen zu wollen, muss ich Dir sagen, dass du da wohl etwas übersehen hast. Ich habs mit eigenen Augen an verschiedenen Diagnosegeräten gesehen. Motor war unbelastet und nicht gebremst.

    Gruss Anis
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  3. #13
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    Mal 'ne Frage, wie sie nur von mir kommen kann:
    Was sagt Dein Gerätehandbuch dazu ?

    Griel Füße
    Das Grauen lauert in der Zwischenablage !!

  4. #14
    Avatar von Schnick und Schnack
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    leider nichts zum thema zwischenkreisspannung.

    kann mal den typ angeben. SEW Movidrive B.

    Zwischenkreis ausgelesen mit Movitools.


    Anis

  5. #15
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    Und geht wahrscheinlich weiter mit 2A3.
    Also MDX 61B - 2A3 ...

    Ich vermute aber mal das so um die 600V im Zwischenkreis normal sind.
    Immerhin soll ja ein 400V Motor damit laufen und dazu braucht man eben 600V DC.
    Da war mal was mit Spannung und Wurzel3...

    Solange es funktioniert am besten nicht weiter drüber nachtrinken.

    Griele Füße.
    Das Grauen lauert in der Zwischenablage !!

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu dtsclipper für den nützlichen Beitrag:

    Onkel Dagobert (14.01.2008)

  7. #16
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    Hallo,

    ich habe normalerweise nur mit den 3-phasigen Modellen zu tun. Ähnliches sollte aber auch für die 1-phasigen Umrichter gelten, da ja am Ausgang ein Drehstrommotor angeschlossen wird.
    Bei den 3-ph. beträght die reguläre Zwischenkreisspannung 560-780V (erreicht über Zerhacker). Der angeschlossene Motor wird auch nicht mit "nur" 230/400V angesteuert, sondern je nach eingestellter Kennlinie (Stichwort Eckfrequenz) auch ein schönes Stück höher!

    Gerade noch gefunden:
    U
    DC ist die maximal zulässige Zwischenkreisspannung, sie beträgt
    – bei MOVIDRIVE
    ® MDX60/61B...-5_3 (AC 400/500-V-Geräte) UDC = DC 970 V und

    – bei MOVIDRIVE
    ® MDX61B...-2_3 (AC 230-V-Geräte) UDC = DC 485 V.
    (Systemhandbuch Antriebsumrichter Movidrive MDX60B/61B)

    Gruß Christian

  8. #17
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    – bei MOVIDRIVE® MDX61B...-2_3 (AC 230-V-Geräte) UDC = DC 485 V.
    (Systemhandbuch Antriebsumrichter Movidrive MDX60B/61B)


    Und genau deshalb sind 600V DC bei einem Umrichter welcher mit 230V AC eingespeist wird,
    absolut unrealistisch.

    @dtsclipper
    Ein 400/690V Motor ist genau aus diesem Grund mit einem 1phasen FU nicht zu betreiben,
    jedenfalls nicht mit Nennleistung / Nennmoment, sondern bestenfalls mit einem Drittel Leistung/Moment.

    @ChrisD
    Der Motor wird zu keinem Zeitpunkt mit einer wesentlich höheren Spannung (effektiv) am Ausgang betrieben,
    als der Effektiv-Wert der Spannung die am Eingang anliegt, egal welche Eckfrequenz du parametrierst.

    @Schnick-Schnack
    Hast du die Spannung gemessen, oder nur mit der Software ausgelesen?

    P.S. Die meisten FU's, vor allem Leistungsmäßig kleinere, haben im Eingangskreis einen ordinären Brückengleichrichter,
    mit fest verlöteten Dioden, wie wir das alle mal in der Berufsschule gelernt haben,
    und keinen wie auch immer gearteten Zerhacker, das nur am Rande. Ich vermute mal, das das beim Movidrive genau so ist.

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (17.12.2007 um 13:26 Uhr)
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    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. #18
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    Ich habe es auch so in Erinnerung wie es der MSB erzählt.

    Ich habe aber noch eine Frage, eins verstehe ich noch nicht wenn der Motor gebremst wird, der Motor wird also Generatorisch betrieben die Energie wird zurück in den Zwischenkreis gespeist und die Spannung im ZK steigt, wenn die Spannung zu hoch wird, wird es über ein Bremswiderstand vernichtet. So ist es doch oder?

    So was ich nicht verstehe ist, dass der Generator eine Wechselspannung abgibt und im ZK man eine Gleichspannung hat.
    Wird die Wechselspannung gleichgerichtet bevor es in den ZK zurück gespeist wird?
    Oder habe ich ein Denkfehler?
    Es gibt genau 10 Arten von Menschen:
    Solche, die binär verstehen und solche, die es nicht tun.
    Zu welcher Sorte gehörst du?

  10. #19
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    @DN8: Die Zwischenkreisspannung steigt - gleichgerichtet. Ob die überschüssige Energie vernichtet wird, liegt an der Ausführung des Umrichters: ohne Bremschopper: wenn der ZK voll ist (maximale Spannung erreicht) trudelt der Motor unkontrolliert aus (bei Aufzügen würde der Förderkorb dann ungebremst in die Tiefe abstürzen). Mit Brems-chopper und Bremswiderstand wird die überschüssige Energie dann in dem Widerstand verbraten. Eine weitere Variante ist Rückspeisung der Bremsenergie in das speisende Netz ...

  11. #20
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    Zu deiner These mit dem Bremswiderstand:
    Das ist so korrekt, der Bremswiderstand wird m.W. vom Bremschopper gepulst betrieben,
    und somit die überflüssige Energie in Wärme umgewandelt,
    je nach Antriebssystem gibt es natürlich wie Perfektionist erwähnt auch DC-Einspeiseeinheiten, welche
    den Strom dann wieder aus dem Zwischenkreis ins Netz zurückspeisen können.
    Das kommt vorwiegend in Dynamischen Servo-Anwendungen zum Einsatz.

    Deine Zweite These ist nur Teilkorrekt:
    Durch die Tatsache das von "Außen" also an U/V/W ein Drehfeld anliegt,
    wird der Motor pauschal erregt, das ist immer so.

    Egal wie durch den Bremsbetrieb kommt es auf jeden Fall zu einem Rückspeisestrom/Spannungsüberhöhung,
    dieser fließt dann über die Schutzbeschaltung welche auf den Leistungshalbleitern ist (im Prinzip eine Diode entgegen der normalen Durchlassrichtung des Transistors),
    quasi wieder gleichgerichtet in den Zwischenkreis.

    In diesem Link ist ein schematisches Leistungsteil gezeichnet.
    http://www.energie.ch/themen/industrie/fr/

    Mfg
    Manuel
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