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Thema: Zwischenkreisspannung FU

  1. #1
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    Hallo zusammen

    Hat jemand eine Ahnung weshalb die Zwischenkreisspannung eines FU´s das 2 bis 3 Fache der Eingangsspannung betragen kann?
    Nach Brückengleichrichter sollte sie ja den Mittelwert der Eingangsspannung betragen??

    Gruss Anis



    "Die einzigen Techniker beim HSV waren die Stadion-Elektriker"
    (Moderator Uwe Bahn in "Sport 3" / NDR)
    Zitieren Zitieren Zwischenkreisspannung FU  

  2. #2
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    Nach einem Brückengleichrichter hast Du ca. 1,4 * Eingangswechselspannung.
    Nur zur Erinnerung, der Wechselstrom hat einen sinusförmigen Verlauf, messen tust Du in der Regel den Effektivwert (z.B. 230 Volt).Der Spitzenwert der Spannung geht dann aber hoch auf über 300 Volt.
    Lieber Feste feiern, als feste arbeiten.

  3. #3
    Avatar von Schnick und Schnack
    Schnick und Schnack ist offline Erfahrener Benutzer
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    okay so weit so gut

    doch wie kommt der FU bei z.Bsp. 230 VAC Eingagsspannung auf 600 V ungrad zwischenkreisspannung??

    "Die Medaillen sind vergeben, wer sie bekommt, ist offen"
    Zitieren Zitieren okay  

  4. #4
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    Du hast wahrscheinlich einen 1-Phasen-FU (Einspeisung 1~230V), mit dem du dann einen DASM (3~400V) betreibst?
    Den genauen Grund kann ich dir gerade aus dem Kopf nicht mehr sagen, aber es war irgend ein zusammenhang mit der Puls-Spannung die zum Erzeugen einer 400V Sinus-"Welle" erforderlich ist. Da gab es einen Zusammenhang mit Uzk = 1,4*Uaus. Würde dann auch erklären warum die meisten FU eine Uzk von 560V haben.

  5. #5
    Avatar von Schnick und Schnack
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    Richtig erkannt.

    Habe 230V FU-Speisung, Antrieb 3x400V. Zwischenkreisspannung ca 600V
    Zitieren Zitieren Richtig  

  6. #6
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    Es gibt auch noch solche netten Schaltungen wie den "Boost", um das Drehmoment bei geringen Frequenzen (=niedrige Drehzahlen) anzuheben. Dazu wird die Spannung angehoben um die U/f-Linie anzuheben. Das ist auch noch ein Grund, warum die Spannung so hoch sein kann/muss

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Medical für den nützlichen Beitrag:

    Schnick und Schnack (13.12.2007)

  8. #7
    Avatar von Schnick und Schnack
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    Ja zumindest weiss ich nun dass es nicht falsch ist

    Danke auch an blasterbock.

    gruss anis


    Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
    Henry Louis Mencken
    Zitieren Zitieren Danke  

  9. #8
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    Also bei einem FU in den 230V eingespeißt werden,
    kann die Zwischenkreisspannung (im Leerlauf) niemals 600V betragen.
    Laut Adam Riese sollte diese so bei ca. 300 - 320V liegen.

    Der FU kann zwar mit dem Motor viele Sachen anstellen,
    aber zu einer wundersamen Spannungsvermehrung ist auch dieser nicht fähig.

    Solche Sachen wie Boost gibt es zwar, diese belasten aber ausschließlich den Ausgang / Zwischenkreis.
    Die Zwischenkreisspannung selbst bleibt davon weitestgehend unberührt. (Geht ehr schwach nach unten)

    Der einzige Fall, bei dem die Zwischenkreisspannung deutlich über den theoretischen Wert ansteigen kann,
    ist der Bremsbetrieb des Motors (wenn kein Bremswiderstand angeschlossen ist).
    Und selbst da würden sich bei 600V bei einem 1-phasen FU wohl die Zwischenkreiskondensatoren mit einem Rauchwölkchen verabschieden.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    himbeergeist (13.12.2007),Onkel Dagobert (14.01.2008)

  11. #9
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    aber zu einer wundersamen Spannungsvermehrung ist auch dieser nicht fähig.
    Mit einem Aufwärtsregler oder aber einem Trafo vor dem Brückengleichrichter (bzw. mit Zerhacker auch danach) theoretisch schon machbar.

    Üblicherweise werden an einem 1-phasigen FU solche Motoren verwendet, die je nach Verschaltung (Stern/Dreieck) 3*230 Volt oder 3*400 Nennspannung haben.

  12. #10
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    @Oberchefe
    OK, theoretisch wäre es mit einem DC/DC-Wandler schon machbar,
    theoretisch sogar mit einem Trafo (vor dem Gleichrichter).

    Aber hast du etwas derartiges in der Antriebstechnik schon mal gesehen?

    Wobei ich die Trafovariante schon von weltweit vertriebenen Maschinen kenne,
    die elektrisch immer gleich sind, nur die Spannung halt mit einem entsprechend
    dimensionierten Vor-Trafo auf einen benötigten Wert angepasst wird.

    Mfg
    Manuel
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