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Thema: Micromaster 440 - Motor läuft nicht an

  1. #11
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Hier mal ein Schwung Antworten:
    Überlastfaktor P0640 steht auf Werkseinstellung, also 150%,
    ich vermute mal, das es daran nich liegen ... sollte ...

    Die Motore sind mit Ausnahme der angesprochenen Vibros (4x2,5 -> 15kW FU)
    alle Siemens-Motore, in zum Umrichter passender Leistung.
    ....Uiiii, Siemens-Motoren.....

    Hier mal ein Starterprojekt von Antrieben, bei denen das eigentlich am häufigsten auftrat,
    allerdings leider nicht immer, und dann auch nicht nachvollziehbar im Sinne von Leerlauf oder mit Last.
    Das waren Rollenförderer, welche einen Behälter mit ca. 3t bewegen.
    Anhang 5458

    Aber wie gesagt das Problem war in ähnlicher Weise auch bei Förderschnecken, und normalen Förderbändern ...

    @P.M.
    Mit der Überlast gebe ich dir ja recht, wobei ich keine Erklärung habe wie diese mechanisch zustandekommen sollte.
    Auch ein unbelasteter Antrieb hat ein Losbrechmoment,
    und dann ist da noch die Drehmomentkennlinie.
    Sonstige Faktoren spielen sicherlich eine Rolle sind aber immer gleich.
    Wobei die Parallel geschalteten Motore sicherlich nicht problematischer waren als die "normale" Konstellation.

    Könntest du speziell diesen Satz:
    Ein zweiter Kontrollpunkt kann die Startfrequenz sein, liegt sie zu tief, kommt der Antrieb nicht schwung.
    nochmal genauer erklären.

    Für gewöhnlich Startet der FU doch bei 0 - Sollwert (in meinem Fall nie unter 30Hz).
    Der Sollwert 0 sagt noch nichts über die Frequenz, mit dem der Motor minimal angesteuert wird.
    Stell dir das wie eine Begrenzung auf eine minimale Freuenz vor, die auch dann nicht unterschritten wird, wenn der Sollwert darunter liegt.
    Es ist sowas wie ein sprunghafter Anstieg der Frequenz.

    Mfg
    Manuel
    Kann man bei den FU´s eine Motoranpassung durchführen?
    Du hast geschrieben, das du mit potentialfreien Kontakten arbeitest,
    sind das welche mit hochwertigen(Gold-)Kontakten?
    Wenn ein Antriebssytem diese Mucken macht, dann für einen gewissen Zeitraum, und dann ist wieder gut? oder wie bekommst du das wieder hin.

    Falls es sich machen lässt, versuch mal ein System mit einem Festsollwert zu fahren, und arbeite mit richtigen Drahtbrücken.
    Dann schliesst du Fehler durch Kontakte und Einbruche bei sollwerten aus.

  2. #12
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    Also sicher hat der Antrieb ein Losbrechmoment,
    ich habe/hatte aber nicht den Eindruck das das benötigte Moment in dem Fall besonders hoch ist.

    Der Sollwert 0 sagt noch nichts über die Frequenz, mit dem der Motor minimal angesteuert wird.
    Stell dir das wie eine Begrenzung auf eine minimale Freuenz vor, die auch dann nicht unterschritten wird, wenn der Sollwert darunter liegt.
    Es ist sowas wie ein sprunghafter Anstieg der Frequenz.
    Einen Sollwert 0 gab es zu keinem Zeitpunkt, die Sollwertvorgabe erfolgt mit 0-10V, mit 0V = ca. 20-30Hz je nach Antrieb.
    Die Minimalfrequenz ist auf 0 parametriert, also sollte doch der Antrieb im Prinzip liner
    von 0Hz bis zu erreichen des Sollwertes die Frequenz steigern, das macht er im Prinzip ja auch.
    ABER:
    Es kam deutlich mehr als einmal vor, das der FU den Motor offensichtlich übermoduliert hat,
    also der Motor bekam zwar unheimliche Mengen an Strom, lief aber nicht an.

    Die Ansteuerung ist bisher das einzige, was ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließe.

    Die einzige Sache die bisher eigentlich mehr oder minder dauerhaft Abhilfe schaffte,
    war das Heruntersetzen des Voltage-Boost.

    Konkrete Tests kann ich im Moment nicht machen,
    da mich ca. 6000km von der Anlage trennen.

    Allerdings muss ich eben auch sagen, das das die ersten MM440 waren,
    die wir jemals eingesetzt haben, sonst verwenden wir meistens Toshiba,
    SEW oder Danfoss,
    und mit keinem der 3 Hersteller habe ich jemals ähnliche Effekte gehabt,
    und das in unzähligen unterschiedlichen Applikationen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #13
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Also sicher hat der Antrieb ein Losbrechmoment,
    ich habe/hatte aber nicht den Eindruck das das benötigte Moment in dem Fall besonders hoch ist.

    Einen Sollwert 0 gab es zu keinem Zeitpunkt, die Sollwertvorgabe erfolgt mit 0-10V, mit 0V = ca. 20-30Hz je nach Antrieb.
    Die Minimalfrequenz ist auf 0 parametriert, also sollte doch der Antrieb im Prinzip liner
    Hm..wäre einen Versuch wert, die Minimalfrequenz auf 25Hz zu setzen.
    von 0Hz bis zu erreichen des Sollwertes die Frequenz steigern, das macht er im Prinzip ja auch.
    ABER:
    Es kam deutlich mehr als einmal vor, das der FU den Motor offensichtlich übermoduliert hat,
    also der Motor bekam zwar unheimliche Mengen an Strom, lief aber nicht an.
    Das hört sich nach zu hoher Schaltfrequenz an....
    Die Ansteuerung ist bisher das einzige, was ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließe.

    Die einzige Sache die bisher eigentlich mehr oder minder dauerhaft Abhilfe schaffte,
    war das Heruntersetzen des Voltage-Boost.
    Das ist schon seltsam, eigentlich ereichst du damit ja das genaue Gegenteil.
    Konkrete Tests kann ich im Moment nicht machen,
    da mich ca. 6000km von der Anlage trennen.
    Autsch

    Allerdings muss ich eben auch sagen, das das die ersten MM440 waren,
    die wir jemals eingesetzt haben, sonst verwenden wir meistens Toshiba,
    SEW oder Danfoss,
    und mit keinem der 3 Hersteller habe ich jemals ähnliche Effekte gehabt,
    und das in unzähligen unterschiedlichen Applikationen.
    Die Effekte die du beschreibst kenn ich teilweise, und ich hab noch nie Siemens eingebaut.(was auch so bleibt!) Alle hatten letztendlich nachvollziehbare Gründe, und sind auch nie so massiv aufgetreten.

    Mfg
    Manuel
    Was sagen denn die Siemensianer dazu?
    6000km...kann es sein, das das Energienetz nicht das beste ist?

  4. #14
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    Wie sind denn die Leitungslängen ? Welche Regelungsart (Vector U/f) ? Nutzt Du eine AUsgangsdrossel ?

  5. #15
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    Zitat Zitat von offliner Beitrag anzeigen
    Wie sind denn die Leitungslängen ?
    ca. 20-40m, Kabelaufbau ist so: http://www.ducab.ae/tp-10.htm
    Bitte keine Kommentare zum Kabel, war eine explizite Kundenforderung ...

    Welche Regelungsart (Vector U/f) ?
    Ganz ordinäre U/f ohne Vector

    Nutzt Du eine AUsgangsdrossel ?
    Nein, das hätte ich zwar wg. o.g. Kabel gerne getan,
    durfte ich aber leider nicht ...
    Antworten im Zitat (irgendwas muss man ja schreiben ...)

    Mfg
    Manuel
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  6. #16
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    @MSB

    Was hat sich denn bis heute ereignet? Läuft es jetzt sauber und was war(en) die Ursache(n)?

    Ich bin auch gerade an einem M440 und fürchte, dass ich das gleiche Problem habe.

    Gruß

    Frank
    Grüße Frank

  7. #17
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    Mich würd das auch interressieren, ich habe solche probleme eigentlich mit Siemens Umrichtern noch nicht gehabt.

    Nach der Motoridentifikation, lief eigentlich immer alles gut anschließend den Regler etwas anpassen und schon hat man nen "dynamischen Antrieb"

    Reden wir eigentlich von einer Inbetriebnahme oder einer Fehlerbehebung an einer Anlage die vorher schon gelaufen hat!
    MFG
    SKg

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