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Thema: FU auch ohne FI?

  1. #11
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    Zitat Zitat von wincc Beitrag anzeigen
    Wie wird das mit Altmaschinen gehandhabt???

    Steckdosen im und am Schaltschrank........ bzw an der Maschine ??
    Möchte meinen das in dem Fall der Bestandsschutz greift

    (100 % sicher bin ich mir aber nicht )
    Es ist nicht schwierig, mit noch nicht erreichten Zielen zu Leben; schwierig ist, ohne Ziele zu Leben !
    (Günther Kraftschik)

  2. #12
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    Wie wird das mit Altmaschinen gehandhabt???

    Steckdosen im und am Schaltschrank........ bzw an der Maschine ??
    Hallo,

    wenn an der Anlage oder Maschine nichts verändert wird/wurde
    gilt die Norm zum Zeitpunkt der Errichtung. Repariert werden bzw. Ausgetauscht werden darf (ohne auf die jetztige Norm umrüsten zu müssen), aber nicht verändert oder umverlegt.

    Gruß

  3. #13
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    Ich habe folgendes in eine Broschüre gelesen:
    Sind in elektrischen Anlagen glatte Gleichfehlerströme zu
    erwarten, so ist laut VDE 0160 / EN 50178 Absätze 5.2.11.2 und 5.3.2.3) und laut DIN VDE 0100-530 (Absatz 531.3.2) allstromsensitive
    FI – Schutzeinrichtungen zu verwenden, auch wenn die elektronischen Betriebsmittel der elektrischen Anlage fest (ohne Steckvorrichtung) angeschlossen sind. Dieses trifft z. B. für dreiphasig betriebene FU zu.

    Ich dachte immer, bei festangeschlossenen Geräten braucht man keine FI.
    Außerdem frage ich mich, (wenn das so stimmt) warum dann umrichterfeste FI eingesetzt werden. (z.B. bei Aufzügen vom Hersteller vorgeschrieben).

    Schöne Grüße
    Zitieren Zitieren Immer FU mit FI?  

  4. #14
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    die vde 160? hab ich zwar nicht zur hand, aber in der0100-530 steht drin, das wenn mit diesen strömen zu rechnen ist und man einen fi einsetzen muss, das man dann nur einen allstromsensitiven nehmen darf...nicht immer einen fi nehmen muss. die normalen lösen unter umständen bei dieser art von fehlerströmen nicht aus...

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Homer79 für den nützlichen Beitrag:

    Peter_AUT (15.04.2010)

  6. #15
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    Danke für die Antwort!
    Meine Frage müsste dann wohl lauten:
    Unter welchen Umständen muss ich einen FI bei einem direkt angeschlossenen Motor verwenden?

  7. #16
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    Ist eine Maschine per Definition nicht ein Verbund von Teilen, von denen mindestens eines bewegslich ist? Falls das Teil also dann auch als Maschine gilt, so würde ich nach der EN 60204-1 (DIN VDE 0113.1) arbeiten.

    Die EN 60204-1 und auch die DIN VDE 0100-540 fordern bei Geräten die einen zu erwartenden Ableitstrom >10mA AC oder DC haben einen Schutzleiterquerschnitt von mindestens 10mm² CU (16mm² AL) oder wo der Querschnitt geringer ist, einen zweiten Schutzleiter vom gleichen Querschnitt bis zu dem Punkt, wo ein Schutzleiter von min. 10mm² CU vorhanden ist.

    Stellt sich hierbei also auch noch die Frage ob es eigentlich Sinn macht einen RCD einzusetzen. Zumal der ja dann sowieso einer vom Typ B (Allstromsensitiv) sein muss (wegen der zu erwartenden reinen Gleichfehlerströme).
    Schalgt mich, aber ich würde bei einer Festinstallation von einem FU immer auf den RCD verzichten.

  8. #17
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    also ich weiss ja nicht aber so ´weit ich weiss fliegt der fi beim fu anlauf jedesmal raus...zumindest bei mir in der firma....

  9. #18
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    @ sps-questioner
    Das ist auch meine Sorge - der Mehrpreis schreckt mich nicht (ist schon kalkuliert).
    @Sesssko
    Das mit dem zweiten Schutzleiter steht auch in der Beschreibung vom FU (SEW). Von mindestens 10mm² steht da (so glaube ich) nichts.
    Wobei es natürlich einleuchtend ist.
    Resume wäre dann aber, dass jede Maschine mit FU´s mindestens mit einem 5x10mm² Kabel angeschlossen werden müsste, auch wenn die Leistung nur 1kW wäre.

  10. #19
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    Zitat Zitat von Peter_AUT
    Das ist auch meine Sorge - der Mehrpreis schreckt mich nicht (ist schon kalkuliert).
    Das ganze liegt am sog. Einschaltrush der durch den EMV-Filter verursacht wird,
    das ganze kann durch Wahl des richtigen Filters "Ableitstromarm" vermieden werden.

    Zitat Zitat von Peter_AUT
    Das mit dem zweiten Schutzleiter steht auch in der Beschreibung vom FU (SEW). Von mindestens 10mm² steht da (so glaube ich) nichts.
    Wobei es natürlich einleuchtend ist.
    Resume wäre dann aber, dass jede Maschine mit FU´s mindestens mit einem 5x10mm² Kabel angeschlossen werden müsste, auch wenn die Leistung nur 1kW wäre.
    Stellt sich jetzt natürlich noch die Frage inwiefern du mit entsprechend hohen Ableitströmen zu rechnen hast,
    im Normalfall dürftest du aber unter den 10mA bleiben, voraussetzung "Ableitstromarmer EMV-Filter".

    Aus EMV-Gründen ist es ohnehin, vollkommen unabhängig von EMV-Forderungen,
    den Schutzleiterquerschnitt etwas größer zu dimensionieren.
    Es ist allerdings auch kein Thema den Schutzleiter separat in den Schrank zu führen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  11. #20
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    Habe jetzt einen neue Aussage:
    Aus Sicht des Arbeitsnehmerschutzes ist der FI kein Thema, da keine
    Steckdose. Somit wäre dies nur ein Brandschutz.
    Das Problem tritt bei der CE-Kennzeichnung auf, da in diesem Fall
    die harminisierten Normen eingehalten werden müssten.
    Somit wird ein allstromsensitiver FI notwendig.

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