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Thema: FU auch ohne FI?

  1. #51
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    Okay, aber wie soll man dann einen Schaltschrank mit 30 FC302 - Umrichtern seriös gegen Personenschäden sichern? Muss doch ein teures Unterfangen sein...?! Außerdem hat da ein "Normalo- Mensch" eh nix zu suchen.

    Für einen Tipp wäre ich dankbar.

  2. #52
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    @LEDSsuck

    Wenn es um billig oder teuer geht, dann könnte ja auch einer kommen und meinen, daß dein Leitungsschutzschalter schon zu teuer ist - funktionieren tut's auch ohne den.

    Für den Anlagenbauer ergibt sich kein finanzieller Nachteil da ja alle Bieter dieselbe Ausrüstung liefern müssen.

    Der Fehlerschutz ist die zweite Stufe des 3-stufigen Schutzkonzeptes und keine Kann-Bestimmung.

    Der Schutz gegen "Personenschäden", wie du es nennst, wird als Zusatzschutz bezeichnet und ist nur für Steckdosenkreise vorgeschrieben.

    Weiters ist mir nicht klar wie der elektrische Strom zwischen "Normalo- Mensch" und anderen unterscheiden soll - bzw. wer sollen die anderen sein?
    Das Elektrotechnikgesetz gilt für alle Menschen, so wie alle gleich tot sind wenn ein ausreichend hoher Strom eine ausreichende zeit einwirkt...

    grüße
    thomas

  3. #53
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    Na dann ist meine Welt eh in Ordnung. FI (= Zusatzschutz) nur im Steckdosenkreis, weil Pflicht. Nullung (= Fehlerschutz) hab ich ja - also passt. Ich kann beruhigt schlafen...

    lg

  4. #54
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    @LEDSsuck

    Die Nullung gilt, wenn du die Nullungsbedingungen einhalten kannst, nur bis zum FU, auf der Antriebsseite sicher nicht mehr!

    Das bedeutet, daß du keinen Fehlerschutz am Motor hast...

    Warum solltest du nicht beruhigt schlafen - du warst ja bis jetzt auch von deinem Leitungsschutzschalter überzeugt.

  5. #55
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    Hallo SPS.at,
    es fällt immer wieder der Begriff Elektrotechnikgesetz. Ist das etwas speziell Östereichisches oder ist damit unsere BGV A3 gemeint?
    Gruß

  6. #56
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    Zumindest in Österreich gibt es ein paar Normen welche quasi den Status eines Gesetzes haben.
    Diese muss man dann auch nicht kaufen, da Gesetze öffentlich gemacht werden müssen.
    Wenn es jemanden interessiert, man findet diese unter http://www.kfe.at/ technische Bestimmungen.

    Schöne Grüße
    Peter

  7. #57
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    Sehr interessantes Thema.

    Es gibt ja viele Sichtweisen und Lösungsansätze und oft ist nicht klar welche Normen gelten und wie diese umgestezt werden müssen/sollten.

    - hier einige Infos zum nachlesen.


    Viele Grüße

    VLT_RealDrive
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Zitieren Zitieren FI und FU vertragen sich nicht  

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu VLT_RealDrive für den nützlichen Beitrag:

    zako (09.06.2012)

  9. #58
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    Hallo zusammen,
    das ist ein sehr sehr interesanntes Thema.
    Wenn ich aus den ganzen Beiträgen ein Resume fasse, Müssten alle Betreiber von Elektrischen Anlagen in den einen oder mehrer FUs verbaut sind, einen spezielle auf jeden FU abgestimmten RCD vom Typ B nachrüsten.

    Wenn ich in den Normn nachschaue, finde ich aber auch eine andere Möglichkeit. Wenn mich nicht täusche, steht dort auch etwas von einer Spannung von 50V wo Aufgrund der geringen Intensität auf einen Schutz durch indirktes Berühren verzichtet werden kann, da die Spannung und der daraus resultierende Strom nicht gefährlich sind.
    Also müste ich als Betreiber Sorge dafür tragen, dass im Fehlerfall die Spannung am Fehlerhaften Motor nicht grösser 50V werden kann...... Oder sehe ich das falsch?
    Danfoss selber gibt an, dass bei einem satten Erdschluss der FU binnen 0,4 Sekunden abschaltet um die den FU zu schützen.

    Wie seht Ihr dieses?

    Gruss knausnice

  10. #59
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    Ich denke, es ist nicht notwendig an allen Anlagen auf Typ B zu gehen, Typ A ( pulsstromsensitiv ) sollte doch reichen.
    Also preislich ist der Unterschied enorm. Einziger Haken es geht dabei um 1Phasen Fu´s, bei 3 Phasen ist es Typ B

    https://www.elektror.de/uploads/tx_d...ahme_Lenze.pdf
    Abschnitt 3.4

    gruß Thomas
    Radiozitat: "Meine Frau hat nen geilen Arsch, nämlich mich"

  11. #60
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    Hallo,

    es ist richtig dass der Betreiber gewährleisten muss, dass aus "seiner" Anlage keine Gefahr z.B. durch Erdströme hervorgeht...
    Aber wie? - Der (FI) RCD ist eine Maßnahme.

    Die folgende Aussage kann man nicht so stehen lassen:
    Zitat Zitat von knausnice Beitrag anzeigen
    Danfoss selber gibt an, dass bei einem satten Erdschluss der FU binnen 0,4 Sekunden abschaltet um die den FU zu schützen.
    Bitte evtl. noch angeben wo diese Angabe nachzulesen ist.

    Hier ein Auszug aus dem Produkthandbuch des VLT 5000 (alt):
    Es ist wichtig, Erdschluss-Überwachungsgerätezu verwenden, die zusammen

    mit Leistungselektronik einsetzbar sind ...IEC 61557-8.

    Hier ein Auszug aus dem Produkthandbuch des VLT Automation-Drive FC300
    2.4.2 Erdungsanforderungen

    WARNUNG

    ERDSCHLUSSGEFAHR!


    Für die Sicherheit des Bedieners ist es wichtig, den Frequenzumrichter
    gemäß den nationalen und lokalen
    Vorschriften sowie
    gemäß den in diesem Handbuch
    enthaltenen Anweisungen korrekt zu erden.
    Erdströme sind
    groser als 3,5 mA. ....

    Gruß
    VLT_RealDrive



    Geändert von VLT_RealDrive (03.07.2012 um 10:01 Uhr)

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