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Thema: Erhöhter Leerlaufstrom am Umrichter?

  1. #1
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    Moin Jungs (und Mädels...),

    folgenden Effekt habe ich:

    4 kW 3x 230V Maschine am Getriebe für eine Schmelzepumpe. Hersteller Lenze. Lt. Typenschild in 230/ 400V D/Y bei 4 kW, an 87Hz/ 400V, D, 7,1 kW zu betreiben. Nennstrom bei 230V/ 50Hz oder 400V/ 87Hz ~ 11A.

    Bei der IBN in der Werkstatt zog das Vieh ohne Gelenkwelle, also nur Motor/ Getriebe im Leelauf bereits ~ 7A/ über 70%. Dies von 0- 87Hz.

    Der Steuerungsbauer sagte, dass er schon öfters gerade die Lenze Mots mit dem ID- Lauf einmessen musste, außerdem haben wir einen gaaaanz leichten Effekt, wenn wir den Boost in den niedriegen Frequenzen etwas herunternehmen, aber glücklich, also mit 30- 40% wie bei den 4kW Siemen- Mots sind wir net..

    Wie kann das/ Kennt ihr so was/ wo finde ich die fck Website oder PDF der das mal erklärt? An welchen Schrauben hab ihr schon mal gedreht?

    Nach 3h Inet frag ich jetzt mal ganz frech in die Runde...

    Greetz, Tom
    Zitieren Zitieren Erhöhter Leerlaufstrom am Umrichter?  

  2. #2
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    Hallo,

    daß ein kleiner Getriebemotor im Leerlauf schon fast Nennstrom zieht, ist für mich jetzt nix sooooo Neues.
    Ist aber egal, ob´s nun ein Lenze, ein Kobold, ein SEW oder sonstwas ist.



    MfG

  3. #3
    TommyG ist offline Erfahrener Benutzer
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    Danke,

    4kW, bzw. 7,1 kW an 87Hz ist für unsere Verhältnisse eher Standard als klein. Bei den Siemens Maschinen kenne ich sowas auch eher nicht.

    Was mich daran wundert, ist, dass ich jetzt schon 70% sehe, es liegt noch keine Last an. Wenn später mal die Pumpe dranhängt, dann auch noch die 400 kg/h drübergehen sollen, dann befürchte ich, das mir die verbleibenden 25% bis zur Warnung/ Abschaltung fast net ausreichen werden.

    In den Weiten des I-Nets habe ich mittlerweile den Hinweis gefunden, das 'dehmomentoptimierte Motoren' steifer im Anker sind, somit der Stomanstieg steiler ist. Das würde, nach meinem Verständnis sich mit den o.g. Effekt decken, kleinerer R im Anker, mehr Strom bei kleinen Frequenzen, wo R noch mehr relevant it, als der XL unter Frequenz.

    Leider ist die Maschine schon 'on the road', gedanklich gehe ich aktuell den Weg, den Schlupfausgleich mal herunter zu nehmen. ok, dadurch ist die angezeigte Drehzahl eher Hausnummer, aber ich induziere nicht mit einem 'Offset' ständig was in den Anker, was Strom induziert.

    Die Pumpe liegt zum Schluß an einer Druck/ Drehzahlregelung, somit wird der Regler imho nachziehen, bis der Druck stimmt, nicht bis die Anzeige der Drehzahl schögerechnet wird.

    Wie denkt ihr, ist das eine Methode, oder baue ich mir selber einen Bock rein?

    Btw, eine echt 'kleine' (Siemens-) Maschine mit 1,5kW zeigt dieses Verhalten auch. Sie dreht an einem Messer, ohne Getriebe, wenn wir dann runter gehen, auf ~ 1000 oder weniger rpm, dann steigt der Strom auch übel (60- 70%, Leerlauf) an.

    Prob ist, dass wir unsere Anlage sowieso auf 90% begrenzen (Historie) und der gezogene Strom zu einem Voralarm berechnet wird. Die Decke bleibt also dünn.. Üblicherweise sehe ich bei den 4kW (und auch den 15 und 45kW Maschinen) ~ 35% im Leerlauf, 60% bei 'Metall auf Metall'(Schleifen der o.g. Messer) und 40% unter der Produktion.

    Wenn ich das Prinzip und damit 'die Schraube, an der ich drehen kann' finde, würde dies einiges erleichtern...

    Greetz, Tom

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