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Thema: FU und FI

  1. #1
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    Hallo!

    Ich habe eine Frage bezüglich Frequenzumrichter und vorgeschaltetem FI. Ich habe einen FI vom Typ A vorgeschaltet, der sporadisch auslöst. Wäre es sinnvoll diesen gegen einen FI vom Typ B zu tauschen? Die Maschine ist über einen CEE-Stecker angeschlossen, daher möchte ich auf jeden Fall den FI mit 30mA drin behalten. Hat jemand Erfahrungen damit? Möchte ungern einen neuen FI kaufen und nachher feststellen, dass dieser immer noch auslöst wenn er es nicht soll. Die Dinger sind ja recht teuer.
    Zitieren Zitieren FU und FI  

  2. #2
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    hier mal zum nachlesen

    http://www.voltimum.de/files/de/othe...3628doepke.pdf

    oder hier

    http://www05.abb.com/global/scot/sco...02086B0101.pdf

    is auf jedenfall sinnvoll aber auch sehr teuer

  3. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Homer79 für den nützlichen Beitrag:

    Jan (05.01.2010),Matthias_VER (08.01.2010),nico (04.01.2010)

  4. #3
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    Also kann so ein FI vom Typ B unterscheiden ob es sich um einen Ableitstrom oder um einen tatsächlichen Fehlerstrom handelt?

  5. #4
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    Zitat Zitat von nico Beitrag anzeigen
    Also kann so ein FI vom Typ B unterscheiden ob es sich um einen Ableitstrom oder um einen tatsächlichen Fehlerstrom handelt?
    Nein, kann er nicht.
    (Wie sollte das auch möglich sein)




    Siehe:
    http://www.voltimum.de/files/de/othe...3628doepke.pdf

    Seite 2
    Geändert von gravieren (04.01.2010 um 19:38 Uhr)
    Karl

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu gravieren für den nützlichen Beitrag:

    nico (06.01.2010)

  7. #5
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    Ein FI vom Typ B kann mit dem Mischstrom (AC/DC) des FU's umgehen und deshalb an dieser stelle besser geeignet.
    Da die Spannung ja aus einer Gleichspannung künstlich erzeugt wird und deshalb nicht so sauber ist wie die einer echten Wechselspannung.
    Das, was man weiß, hat doppelten Wert, wenn man zugleich das, was man nicht weiß, nicht zu wissen eingesteht.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu c.wehn für den nützlichen Beitrag:

    nico (06.01.2010)

  9. #6
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    Mal so aus der Erfahrung, ich gehe jetzt mal nicht davon aus, das du einen echten Fehlerstrom NACH dem Umrichter hast,
    solange das nicht der Fall ist sollte weitestgehend kein Unterschied zwischen Typ A/B herrschen.

    Also wird es sich bei deiner Problematik um "echten" Ableitstrom handeln, im wesentlichen verursacht durch
    das kapazitive Auskoppeln von HF auf Erde im EMV-Filter.
    Wenn dem so ist, dann wird ein Typ-B FI genau so sporadisch bis noch öfter fliegen wie der Typ A FI.

    Also bleiben nun nur noch wenige Möglichkeiten:
    - Ableitstromärmere EMV-Filter verwenden
    - FU-Internen EMV-Filter abklemmen, und gegen externen Ableitstromarmen Filter ersetzen
    - EMV-Filter ganz weglassen, und stattdessen Drosseln verwenden

    Unabhängig davon ist es natürlich sehr sinnvoll einen Typ-B FI zu verwenden,
    weil nur dieser bei jedem möglichen Fehler, insbesondere allem was nach dem Zwischenkreis passiert,
    zuverlässig auslösen wird und überhaupt kann.
    Der Typ-A FI kann schlimmstenfalls bei einem reinen Gleichfehlerstrom gar nicht mehr auslösen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    nico (06.01.2010)

  11. #7
    nico ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Also wird es sich bei deiner Problematik um "echten" Ableitstrom handeln, im wesentlichen verursacht durch
    das kapazitive Auskoppeln von HF auf Erde im EMV-Filter.
    Wenn dem so ist, dann wird ein Typ-B FI genau so sporadisch bis noch öfter fliegen wie der Typ A FI.
    Genau das befürchte ich auch. Und dann 500€ auszugeben ohne sicher zu sein, dass es wirklich funktioniert gefällt mir nicht.

    Bin jetzt hingegangen und habe in der Steckdosenkombination einen weiteren Automat gesetzt. Vor dem FI abgegriffen. Musste dafür allerdings ersteinmal Platz schaffen. Das heißt mehrere Steckdosen auf einer Sicherung zusammenlegen. So sind die vorhandenen Steckdosen noch über FI abgesichert. Die Zuleitung der Maschine habe ich fest an der Steckdosenkombination angeschlossen. An der Maschine selbst sind keine Steckdosen vorhanden. Von daher denke ich ist das so in Ordnung.

    So wird der FI auch nicht mehr durch die Ableitströme der Umrichter in seiner Funktion gestört.
    Geändert von nico (06.01.2010 um 19:39 Uhr)

  12. #8
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    Hallo,


    ich habe für diesen Fall mal ABB FU`s ohne Y-Kondenstaoren eingesezt.
    ABB stellt heir welche her.

    Waren aber teuer, glaube 700 Euro für einen 0,55 KW ohne weitere Funktionen oder Technologie.
    ___________________________________________





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