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Thema: FU Auslegung bei 87Hz Kennlinie

  1. #11
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    kleiner Tipp

    am Rande: den P2000 auf 83,3. Ergibt bei unseren Standard maschinen einen etwas genaueren Wert für die Drehzahl.

    87* 60= 5220
    83,3 * 60= 4998

    bzw bei deiner 4 poligen Maschine die Hälfte...

    Greetz, Tom

  2. #12
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    @blasterbock
    An sich stimmt Deine Formel. Da die Spannung aber schon ums 1,73-fache angehoben ist, entfällt 1,73 in der Formel.
    Das würde ja bedeuten, dass der Motor die gleiche Leistung aufnimmt, wie bei seinen Nenndaten.
    Das wiederum widerspricht der Tatsache, dass ein Motor, der mit der 87 Hz-Kennlinie betrieben wird, in seiner Temperatur überwacht werden muss, damit er nicht verbrennt.
    Bist Du Dir sicher, das man die 1,73 einfach mal so weglassen kann ?
    Lieber Feste feiern, als feste arbeiten.

  3. #13
    Avatar von ssound1de
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    @TommyG
    Läuft das nicht automatisch über die Schlupfkompensation (lastabhängig)?

    @blasterbock
    Zitat Zitat von blasterbock Beitrag anzeigen
    Das würde ja bedeuten, dass der Motor die gleiche Leistung aufnimmt, wie bei seinen Nenndaten.
    Bist Du Dir sicher, das man die 1,73 einfach mal so weglassen kann ?
    Die Formel (ohne 1,73) stammt aus einem Applikationsbeispiel von Siemens, bei dem die Spannung aber bereits ums 1,73-fache angegeben wurde (Motor mit Dreieck 230V wird in Dreieck mit 400V betrieben - bei 87Hz).

    Der Motor hat bei 230V/3,65A/50Hz (Dreieck) eine Nennleistung von 0,75kW. Erhöhe ich jetzt die Frequenz über 50Hz (ohne Spannungserhöhung, also max. 230V), komme ich in den Feldschwächebereich.
    Wenn ich die Spannung aber auf 400V erhöhe (also ums 1,73 fache), erhalte ich auch eine höhere Leistung (ums 1,73-fache) sprich 1,1kW.
    Bei 87Hz = 400V = ca. 1,1kW
    Bei 50Hz = 230V = 0,75kW

    Wenn ich den Umrichter übrigens auf Max.Spannung 230V einstelle, werden bei 87Hz 230V ausgegeben, und bei 50Hz nur um die 130V (hab es getestet).
    Dann hat der Motor aber erst bei 87Hz (230V/3,65A) seine Nennleistung von 0,75kW.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu ssound1de für den nützlichen Beitrag:

    blasterbock (20.01.2010)

  5. #14
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    0,75 x 1,73 = 1,3

  6. #15
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    Stichwort 83,3 Hz/ 87Hz:

    Ich denke (vermute) dass wenn die 100% angefordert werden, also 83,3Hz= 5000 rpm, dann dreht der Umrichter mit 87Hz, so das, inkl. Schlupf 83,3 Hz rauskommen. Dort sehe ich die Schlupfkompensation.

    Mechanisch messen tu ich jedenfalls 500, 3000, 5000 rpm, nur, wenn ich mit 83,3 Hz rechne.

    Ich muss mal schauen, könnte sein, dass alle Werte auf 83,3Hz gesetzt sind, aber der Motor auf 230V 50 Hz, also 87 Hz Kennlinie, geschaltet ist.

    Greetz, Tom

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu TommyG für den nützlichen Beitrag:

    ssound1de (20.01.2010)

  8. #16
    Avatar von ssound1de
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    @Perfektionist
    Du hast recht. Das mit der 1,73fachen Leistung stimmt nicht ganz.
    Der Wert stimmt aber doch. Siemens schreibt in dem Applikationsbeispiel, dass man (im 87Hz Kennlinien-Fall) bei dem Parameter
    für die Motornennleistung U * I * CosPhi eintragen muss = 400V * 3,65A * 0,73 = 1065W ca. 1,1kW.

    @TommyG
    Jetzt versteh ich Dich. Ist ja eigentlich auch logisch. Wenn der FU 50Hz ausgibt, dreht der Motor bei Nennlast nur mit z.B.1380 rpm.
    Die Schlupfkompensation sorgt dafür, dass er bei kleinerer Last auch nur mit 1380 und nicht etwas schneller läuft (FU Ausgangsfrequenz geht lastabhängig etwas rauf/runter).
    Deshalb die von Dir vorgeschlagene Skalierung, damit man auf synchrone Drehzahl kommt.

  9. #17
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    Zitat Zitat von rolusch Beitrag anzeigen
    Nur mal vollständigkeit halbar: was du da gemessen hast ist ein Zufallswert oder irgend ein Müll aber kein Ergebniss was man verwenden sollte.
    Da ein FU mit PWM arbeitet, liefert er immer nur kurze Gleichspannungsimpulse, ein normales Multimeter geht immer von einem Sinus aus (wenn du den auf Wechselspannung eingestellt hast) und wenn du jetzt versuchst damit Gleichspannung zu messen, kommt da alles andere als ein aussage kräftiges Ergebniss zustande.
    Den Strom kannst du ruhig messen und den Wert auch verwenden(da dieser fast Sinusförmig ist)
    Das auch nur der Vollständigkeit halber:
    Hast du eigentlich auch vernünftige Messgeräte oder nur Baumarktgeräte?
    Andernfalls kann ich mir eine solche Aussage heutzutage nicht mehr erklären.
    Das Stichwort lautet hier True RMS, und wenn das laut Messgerätespezifikation auch
    mit der Taktfrequenz des FU's hinhaut (aktuelle Messgeräte können bis ca. 100kHz), dann erhältst du auch ein exaktes Ergebnis,
    und das vollkommen egal "wie" die Spannung ausschaut.

    Bei den Billigst-Multimetern und Zeigermessgeräten hast du natürlich grundsätzlich recht.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. #18
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    Motor :400V Blablaba bei 50 Herz
    soundso KW Stern

    Jetzt sage ich dem Umrichter:
    Motor Dreieck
    87Hz
    400V

    Dabei muss ich darauf achten das der Motor bei 50HZ (Nenndrezahl) seine Max KW hat.

    Durch die höhere Lüfterleistung bei höheren Frequenzen kann ich die Leistung eine Größe höher fahren. Beim umparametrieren des Umrichters ist darauf zu achten das durch das umpolen des Motors von stern auf dreieck dann bei 400V die 87HZ erreicht sind.
    Wenn man nun die vorher genannten Formeln zu rate zieht wird man feststellen das bei 50HZ immernoch die auf dem motor angegebene Leistung möglich ist.

    Im prinzip wird dadurch das die spannung dann bei 50HZ kleiner ist das soll auf dem Typenschild erfüllt.

    Wozu brauch ich das :
    Um Kosten zu sparen
    Mit dieser möglichkeit kann man also die Drehzahl und die damit benötigte Mehrleistung eines Motors etwas anheben.

    ! Der Umrichter sollte das dann auch Können

    !! Der Motor sollte auch entsprechend mit einem 87HZ Typenschild ausgerüstet werden (Hersteler fragen) da der TÜV ist der TÜV ist der TÜV

    Hoffe ich hab mich nicht versabbelt!
    Wollt nur andeuten wozu man das braucht !!
    Zitieren Zitieren Nur der Vollständikkeit halber  

  11. #19
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    Durch die höhere Lüfterleistung bei höheren Frequenzen kann ich die Leistung eine Größe höher fahren.
    Stimmt nicht. Sonst könnte ich den Motor auch im Sternbetrieb einfach mit einer höheren Frequenz fahren.

    Wozu brauch ich das :
    Um Kosten zu sparen
    Mit dieser möglichkeit kann man also die Drehzahl und die damit benötigte Mehrleistung eines Motors etwas anheben.

    ! Der Umrichter sollte das dann auch Können
    Folgende Situation : Anlage ist gebaut und während der Inbetriebnahme stellt sich heraus, dass der Motor seine geforderte Taktzeit nicht bringt.
    Jetzt kann man, ohne die Mechanik umzubauen, durch den elektrischen Kniff der 87 Hz-Betriebsart sein Problem lösen. Der Motor wird mit seinen Dreiecknennstrom und seiner Sternspannung betrieben, also ein Leistungs- und Drehzahlsprung von 1:1,73.
    Eine einfache Frequenzanhebung würde den Motor in den Feldschwächbereich fahren und somit zu Drehmomenteinbußen führen.
    Der Umrichter muss natürlich den höheren Strom abkönnen.
    Ein weiteres Argument ist die Baugröße des Motors, in der 87 Hz-Betriebsart ist der Motor in der Regel eine Nummer kleiner, braucht also weniger Platz in der Anlage.

    Zum Typenschild - Lenze-Antriebe haben von Haus aus alle drei Frequenzangaben auf dem Typenschild stehen.
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