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Thema: FU Auslegung bei 87Hz Kennlinie

  1. #1
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    Hi,

    ich möchte einen D-Motor gerne auf der 87 Hz Kennlinie betreiben,
    und würde gerne wissen ob der verbaute FU ausreicht.
    (Micromaster 440, 3AC400V mit 1,1kW).

    Habe folgenden Motor ...
    50Hz
    230/400V
    3,65/2,1A
    0,75kW
    0,73 CosPhi

    Folgende Einstellungen wären am FU (u.a.) ...
    Max. Freq. 87Hz
    Skalierung 87Hz
    Motorspannung 400V
    Motorstrom 3,65A
    Motorleistung 1,1kW (laut Siemens bei 87Hz U x I x cosPhi -> 400 x 3,65 x 0,73 = 1065W).
    Motor in Dreieck geschalten.

    Der FU müsste das demnach packen, oder?

    Gruß
    Zitieren Zitieren FU Auslegung bei 87Hz Kennlinie  

  2. #2
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    Ist schon eine knappe Kiste, meiner Meinung nach. Es ist immer besser den FU
    ca. 30% größer auzulegen, so hat man Reserven und bekommt auch keine
    Probleme bei kleinen Drehzahlen.
    Ich würde zur nächst größeren variante raten, also 1,5kw, damit sollte es
    keine überrachungen geben.


    Gruß

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu vecoplaner für den nützlichen Beitrag:

    ssound1de (18.01.2010)

  4. #3
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    War da bei Drehstrom nicht ein Faktor 1,73 im Spiel ?
    P = 1,73 * U * I * cos Phi
    Lieber Feste feiern, als feste arbeiten.

  5. #4
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    Ausrufezeichen

    Du solltest nicht nur auf das Typenschild des Motors achten,
    sondern auch die Technischen Daten des Umrichters.
    Kommt der Motor mit der Belastung an den Nennstrom, muß
    der Umrichter diesen zu verfügung stellen können.

    Wenn die Umrichter Hersteller angeben dieser Umrichter ist
    für einen Motor von 1,5KW, ist das nicht die Elektrische
    Leistung die da zu verfügung gestellt wird.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    ssound1de (18.01.2010)

  7. #5
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    So weit ich mich erinnern kann, wird bei solchen Konfigurationen der 50Hz-Wert bei Dreieckbetrieb parametriert und als Maximalfrequenz dann die 87Hz, dann kommst Du bis 87Hz nicht in den Feldschwächebereich. Der 1,1kW FU ist definitv zu klein, falls es sich um einen Micromaster 420 handelt, der hat nur einen Nennstrom von 3,0A und ab 8Khz Pulsfrequenz soar nur noch 2,7A. Du brauchst mindestens einen 1,5kW Umrichter, der liefert dann bis zu 4,0A Nennstrom, aber ab 8kHz ulsfrequenz ist auch wieder bei 2,7A Schluss.

    Gruß Rolf

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu R.Blum für den nützlichen Beitrag:

    ssound1de (18.01.2010)

  9. #6
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    Hi,

    erstmal Danke für Eure Antworten.
    Habe gerade festgestellt, im Plan steht ein 1,1kW Umrichter, verbaut ist aber tatsächlich ein 1,5kW (übrigens ein MM 440).
    Das sollte reichen.

    @blasterbock
    An sich stimmt Deine Formel. Da die Spannung aber schon ums 1,73-fache angehoben ist, entfällt 1,73 in der Formel.

    @R.Blum
    Wenn der FU auf Motorspannung 230V parametriert ist, dann ist doch mit der Spannungsanhebung bei 230V schluss, auch wenn ich die 50Hz überschreite. Oder regelt der FU dann bis 87Hz trotzdem bis auf 400V hoch? Wenn ja, dann muss ich natürlich 230V einstellen, ansonsten 400V.
    Werde wohl vorerst auch mal die Pulsfrequenz runter nehmen um diese Überstromproblematik auszuschließen.
    Melde mich dann wieder.

    Danke für Eure Hinweise.
    Gruß

  10. #7
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    Zitat Zitat von ssound1de Beitrag anzeigen
    Hi,

    erstmal Danke für Eure Antworten.
    Habe gerade festgestellt, im Plan steht ein 1,1kW Umrichter, verbaut ist aber tatsächlich ein 1,5kW (übrigens ein MM 440).
    Das sollte reichen.

    @blasterbock
    An sich stimmt Deine Formel. Da die Spannung aber schon ums 1,73-fache angehoben ist, entfällt 1,73 in der Formel.

    @R.Blum
    Wenn der FU auf Motorspannung 230V parametriert ist, dann ist doch mit der Spannungsanhebung bei 230V schluss, auch wenn ich die 50Hz überschreite. Oder regelt der FU dann bis 87Hz trotzdem bis auf 400V hoch? Wenn ja, dann muss ich natürlich 230V einstellen, ansonsten 400V.
    Werde wohl vorerst auch mal die Pulsfrequenz runter nehmen um diese Überstromproblematik auszuschließen.
    Melde mich dann wieder.

    Danke für Eure Hinweise.
    Gruß

    Die Motorspannung wird, solange Spannung zur Verfügung steht mit steigender Frequenz erhöht, sofern man die Maximal mögliche Spannung und Frequenz nicht durch Parametrierung begrenzt, somit erhält man ein weitgehend konstantes Drehmoment. Wenn keine Spannung mehr zur Verfügung steht, dann wird nur noch die Frequenz erhöht und damit kommt man in den sog. Feldschwächebereich bei dem das Drehmoment abnimmt.
    Der Begriff Feldschwächebereich kommt aus der Gleichstromtechnik und beschreibt das verhalten des Antriebs wenn man das Erregerfeld schwächt um damit höhere Drehzahlen zu erreichen, was aber einen Drehmomentverlust zur Folge hat. Übertragen auf die Drehstromtechnik tritt der Fall ein, wenn man über die Nennfrequenz und Nennspannung hinaus die Frequenz erhöht, aber keine zusätzliche Spannung mehr
    zur Verfügung steht.

    Gruß Rolf

  11. #8
    Avatar von ssound1de
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    So, ich darf mit Freuden verkünden -> es läuft.
    Hier meine Einstellungen (u.a.) ...

    Code:
    Motor Betrieb in Dreieckschaltung
    Motorwerte
    für Dreieckschaltung
    gemäß Typenschild        FU-Einstellungen
        230V                 400V = P0304 (Motornennspannung)
        3,65A                3,65A = P0305 (Motornennstrom)
        0,75kW               1,1kW = P0307 (Motornennleistung)
        0,73 cosPhi          0,73 = P0308 (Motor cosPhi)
        50Hz                 87Hz = P0310 (Motornennfrequenz)
        1380 U/min.          2400 = P0311 (Motornenndrehzahl)
                             87Hz = P1082 (Maximalfrequenz)
                             87Hz = P2000 (Bezugsfrequenz)
    Habe auch die Istwerte überprüft ...
    bei 87Hz werden 400V ausgegeben
    bei 70Hz werden 324V ausgegeben
    usw.

    Pulsfrequenz konnte ich auf Standardeinstellung lassen, da der Motorstrom nur etwas über 2A liegt.

    Danke für Eure Zeit und Hilfe.
    Gruß

  12. #9
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    Nur mal vollständigkeit halbar: was du da gemessen hast ist ein Zufallswert oder irgend ein Müll aber kein Ergebniss was man verwenden sollte.
    Da ein FU mit PWM arbeitet, liefert er immer nur kurze Gleichspannungsimpulse, ein normales Multimeter geht immer von einem Sinus aus (wenn du den auf Wechselspannung eingestellt hast) und wenn du jetzt versuchst damit Gleichspannung zu messen, kommt da alles andere als ein aussage kräftiges Ergebniss zustande.
    Den Strom kannst du ruhig messen und den Wert auch verwenden(da dieser fast Sinusförmig ist)

  13. #10
    Avatar von ssound1de
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    Zitat Zitat von rolusch Beitrag anzeigen
    Nur mal vollständigkeit halbar: was du da gemessen hast ist ein Zufallswert oder irgend ein Müll aber kein Ergebniss was man verwenden sollte.
    Da ein FU mit PWM arbeitet, liefert er immer nur kurze Gleichspannungsimpulse, ein normales Multimeter geht immer von einem Sinus aus (wenn du den auf Wechselspannung eingestellt hast) und wenn du jetzt versuchst damit Gleichspannung zu messen, kommt da alles andere als ein aussage kräftiges Ergebniss zustande.
    Ja, ich weiß - Elektroausbildung 1.tes Lehrjahr, 1.ter Tag.
    Trotzdem danke für den Hinweis.
    Deswegen hab ich mir ja die Istwerte auch mit der Siemens-Software Drivemonitor anzeigen lassen (siehe Anhang).

    Gruß.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von ssound1de (18.01.2010 um 11:03 Uhr)

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