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Thema: Bremskraft

  1. #1
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    Hallo,

    ich arbeite gerade an einem JUFO Projekt, bei dem eine Schüttelbewegung realisiert werden muss. Das mache ich mit ner Lineareinheit und nem Drehstromasynchronmotor, der von einem FU angesteuert wird (SINAMICS G110)

    Ich habe viele Anleitungen und Websites durchforstet und habe keine Information darüber gefunden, welche Bremsmomente x eine DC- oder Compoundbremsung mit dem motor y erzeugt werden können. Ich bin eigentlich auch auf der suche nach einem Verhältnis, welches man auf jeden motor anwenden könnte (beschleunigungsweg=Bremsweg*x) irgendwie ein ungefährer Anhaltspunkt wäre echt nicht schlecht.

    vielen dank schoma im vorraus

    PS: wenn es darum geht den Bremsweg zu ermitteln, dann kann man das natürlich empirisch machen, weiß ich, aber ich würde es gerne ausrechnen (ist auch für ne Theorie<arbeit wichtig)
    Zitieren Zitieren Bremskraft  

  2. #2
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    Zitat Zitat von cocktailmaschine Beitrag anzeigen
    ich arbeite gerade an einem JUFO Projekt, bei dem eine Schüttelbewegung realisiert werden muss. Das mache ich mit ner Lineareinheit und nem Drehstromasynchronmotor, der von einem FU angesteuert wird (SINAMICS G110)
    Jugend erforscht die Schüttelbewegung?
    Lineareinheit und Drehstromasynchronmotor?
    Ich finde manchmal geht die Automation zu weit.
    Einfach von Hand schütteln bis es nicht mehr tropft.

    Nicht ernst nehmen.
    Herzlich willkommen im Forum.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  3. #3
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    Ich kann zwar nicht bei der konkreten Fragestellung helfen, mich interessiert aber, wie du diese Schüttelbewegung durchführen möchtest.
    Ist auf der Lineareinheit ein Gefäß montiert, das geschüttelt werden soll, ähnlich eines Cocktailshakers? (Stichwort: Cocktailmaschine )
    Das würde dann bedeuten, du möchtetst mit dem Schlitten der Linearachse hin- und herfahren?

  4. #4
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    Zitat Zitat von cocktailmaschine Beitrag anzeigen
    , welche Bremsmomente x eine DC- oder Compoundbremsung mit dem motor y erzeugt werden können.
    Bei beiden Verfahren entsteht viel Wärme im Motor. Also sollte man bei größeren Lasten lieber die generatorische Bremsung nutzen.

    Ich denke mal die Grenzen liegen in der Mechanik und im Motor.

    Habt ihr das schon fertig gebaut oder plant ihr noch?
    Geändert von Deltal (06.02.2010 um 12:32 Uhr)

  5. #5
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    @trinitaucher
    alles ganz richtig, wir fahren das Ding im geschlossenen zustend hin und her.

    kannst ja mal nen Blick drauf werfen (wir sind schon weiter als das dort zusehen ist): http://www.youtube.com/watch?v=lXxCEiWIsGU

    @Deltal
    tja, größere Last ist ja relativ
    bei uns werden 1,7 kg mit 39m/s^2 auf ca. 4m/s beschleunigt. Und, jain wir bauen noch, es ist momentan die frage wie lang wir die linearführung lassen.

    @alle
    nun gilt es, damit wir den verfahrweg möglichst kurz halten können, den schlitten möglichst schnell abzubremsen. Den motor kühlen wir zusätzlich mit einem Lüfter (ich weiß nicht ob dann noch bedenken wegen der wärme nötig sind), eine mechanische bremse kommt aus kostengründen und wegen zu geringer dynamik nicht in frage.

    in erster linie geht es aber auch darum den bremsweg "ungefähr" auszurechnen

    @Delta
    hab ich das richtig verstanden, dann die generatorische bremsung mehr kraft entwickelt? oder sollen wir die "nur" wegen der wärmeentwicklung im motor nutzen?
    Geändert von cocktailmaschine (06.02.2010 um 14:11 Uhr)

  6. #6
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    Also wie lange ist dann ein Weg.. 100ms? Also ich denke nicht das selbst mit DC Bremsung usw der Umrichter einfach viel zu langsam ist.

    Imho war die max. generatorische Leistungabgabe immer geringer als die max. Leistungsaufnahme.

    Bei solchen Aufgaben mit einer hohen dynamik benutzt man in der Praxis Schrittmotoren oder Servos. Noch passender wäre ein Linearmotor.

    Bitte nicht hauen, aber wenn der Verfahrweg immer gleich ist, wie wäre es dann mit einer guten alten Kurbelschwinge? Die Amplitude könnt man mit dem Motor+ Fu eigendlich ganz gut regeln.

  7. #7
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    jaja, ich bin kein schlägertyp

    jufo ist ja hauptsächlich da, um was zu lernen (zumindest für die teilnehmer)
    das mit schrittmotoren zu macchen war auch der erste ansatz, danacch kam Kurelschwinge und bei der jetzigen lösung sind wir stehen geblieben, weil wir die umsetzten können

    Wir wollen jetzt nicht unsere ganze planung über den haufen schmeißen, da wir schon die meisten komponenten liegen haben. dann er eben langsamer shaken. die praxis wird dann ja zeigen ob wir uns dmit zufrieden geben können.

    mich interessiert jetzt nur, ob es für den Bremsweg irgendwelche Ansätze zum berechnen (oder meinet wegen auch nur abschätzen) gibt. irgenein anhaltspunkt

    vielen dank sschonmal im vorraus.

  8. #8
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    Problem bei so eine Linearantrieb ist wie bestimmst du die Position wo er gerade steht. Da du die aktuelle Position benötigst zur Berechung bis wann er bremsen muss bzw. wenn du sowas schon hast kannst du das den Umrichter gleich selber steuern lassen. Bei so einer Dynamik ist es sehr schwer die Position zu steuern. Bzw. worüber gebt ihr die daten wann er stoppen soll ect.

  9. #9
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    @Proxy

    ja, die aktuelle position erfaassen wir mit einem Referenzpunkt+inkrementalgeber, diese beiden sachen werden von einer mini SPS erfasst. Die signale für die richtungsumkehr werden wir jedoch nicht über die Sps ermitteln, sonderrn mit 2 Sensoren, die jew am ende der Lineareinheit sitzen. Von daher, ja wir werden den FU das selbst machen lassen.

    Doch eigentlich: wollten wir das die sps machen lassen, das kommt aber darauf an, die befehle zur richtungsumkehr würden wir dann über schwellwerte ermitteln, doch diese werden ja nur einmal pro zykluszeit überprüft und da unsere sps nicht sehr leistungsstark und unser programm sehr umfangreich ist, würde die sps das signal wohl erst an den FU weitergeben, wenn es zu spät ist doch das konnten wir eider noch nicht testen (bzw. die zykluszeit konnten wi noch nicht ermitteln)

    Die berechnung soll nicht die sps oder der FU machen. Die wollen wir machen und außerdem ist die auch noch für die theoretische abhandlung. Die sensoren werden an der Linearführung dann so positioniert, dass der FU das signal zur richtungumkehr rechtzeitig bekommt. Sie sind an aluprofilen montier, mann kann sie also leicht verschieben.

    also z.B. sowas: wenn ich den weg x benötige um z.B. 3m/s zu erreichen, brauche ich den weg y um den stillstand zu erzielen. Ein erfahrungswert würde schon weiterhelfen. Wenn mich nichts täuscht, dürfte dieses Verhältnis von beschleunigungsweg (mit maximaler Beschleunigung) und bremsweg (mit maximaler Bremskraft) ja immer gleich bzw. ähnlich sein, zumindest für die konstellation: Drehstrohmasynchronmotor+FU

    Wenn hier irgendwo ein denkfehler drinne ist, dann weißt uns bitte darauf hin.

    Achso, zum Vertändniss hilft bestimmt, das mit dem schlitten auch verschiedene Positionen angefahren, deswegen ist diese ganze geschichte mit dem inkrementalgeber ohnehin schon vorhanden.

    @Proxy: fehlt noch ein glied in der Erklärungskette?
    Geändert von cocktailmaschine (07.02.2010 um 12:20 Uhr)

  10. #10
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    Ich glaube, die Theorie wird sogar noch wesentlich komplizierter und ihr müßt extrem vereinfachen. Wenn ich das Video sehe, dann ist das Ganze ja ein Schwinger, mit mehreren beweglichen Achsen (Linearachse und Drehachse mit dem Shaker und Flüssigkeit im Shaker). Wenn der FU genug Power hat und schnell genug regelt ok, aber wenn nicht, wird das Ganze nett einschwingen und zwar niemals gleich, da die Drehachse mit dem Shaker ja völlig unbestimmt in ihrer Lage ist. Also berechnen könnt ihr da nur mit der Annahme, daß die Masse auf der Linearachse punktförmig und fest montiert ist. Oder ihr habt einen sehr fähigen Mathematiker, der fette Differentiale mal eben so löst und selbst da wird das nicht unbedingt lösbar sein. Also gleich auf die Vereinfachung hinweisen, bei der Theorie!!!
    Gruß
    Ralle

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