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Thema: Bremsen ohne Bremse

  1. #21
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    Anstelle des Motorschutzschalters könnte man ein Bimetallrelais einsetzen und damit würde der Motor wenigstens nicht austrudeln.

    Bei dem Rest stimme ich dir mal zu

  2. #22
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    Hi
    also möglich ist sowas schon! Ich würde da Lenze empfehlen! Hab ich bis jetzt nur guter erfahrungen gemacht! Und die haben bestimmt auch ne möglichkeit die motoren schnell zu bremsen!
    Nur gerade keine ahnung welche! Hab mich schon länger damit nicht mehr beschäftigt!

    mfg
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  3. #23
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    Zitat Zitat von Betriebselektriker Beitrag anzeigen
    Hi
    also möglich ist sowas schon! Ich würde da Lenze empfehlen! Hab ich bis jetzt nur guter erfahrungen gemacht! Und die haben bestimmt auch ne möglichkeit die motoren schnell zu bremsen!
    Nur gerade keine ahnung welche! Hab mich schon länger damit nicht mehr beschäftigt!

    mfg

    Die Funktion nennt sich Quickstop. Damit wird der Antrieb an der Stromgrenze abgebremst. Das ist zumindest bei der 9300er Baureihe von Lenze so.

    Ob das allerdings beim Sägeblattantrieb mit dem angesprochenen Mutternproblem geht, hängt von der Konstruktion ab.

    Gruß Rolf

  4. #24
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    Zitat Zitat von nico Beitrag anzeigen
    Moin!

    Ich muss eigentlich nur abbremsen, wenn jemand in die Maschine eingreifen muss. Das kommt nicht sehr häufig vor. Wichtig dabei ist aber, wenn der Arbeiter eingreifen muss, dass die Motoren schnell zum Stillstand kommen < 2s.
    ... möchtest Du eine Sicherheitsfunktion so realisieren? Ich hätte Bauchschmerzen, wenn ein FU oder so aussteigt/der Überlastschutz anspricht und das Sägeblatt austrudelt. Ausser, du sperrst den Bediener so lange aus, bis die Sägeblätter wirklich stehen.
    Thomas

  5. #25
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    Die Sägeblätter fahren bei Abschaltung über Zylinder in ihre Schutzeinhausungen zurück.

    Über neue Motoren mit mechnischer Bremse habe ich auch schon nachgedacht, aber diese sind auch sehr verschleißanfällig und werden dann gerne einfach mal ausgebaut.

    100% Sicherheit wird man so oder so nicht erreichen. Bei einer Tischkreissäge läuft das Sägeblatt auch einfach aus. Von daher wäre ich mit dieser Variante schon wesentlich sicherer als vorher.

    Eine Möglichkeit wäre es noch bei Störung die Zuhaltung der Schutztür länger zu zulassen.

    Bin aber auch für andere Vorschläge offen. Also nur raus damit!

    Edit: Stand bisher ist alle Sägemotoren über einen Umrichter mit Netzrückspeisegerät anzusteuern. Warte aber noch auf das Angebot.

    Edit2: Um ein Austrudeln zu verhindern könnte ich ja ein Motorschutzrelais einsetzen. Allerdings weiß ich nicht wie sich das bei einem Leiterbruch verhalten würde.
    Geändert von nico (21.05.2010 um 13:58 Uhr)

  6. #26
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    Das kreisägen frei auslaufen ist ein schönes Märchen,
    auch die müssen und werden auch gebremst.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  7. #27
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    Böse

    Ich hatte die besten Erfahrungen mit Sanftanlaufgeräten der Firma Schneider zum Abbremsen von Antrieben 5,5kw-160Kw. Preislich billiger wie Fu's unkompliziert und einfach zu Parametrieren.
    Für die Sicherheitstechnik haben wir Motorstillstandsüberwachungsrelais der Serie XPSVNE.. ebenfalls der FA. Schneider verwendet. SA meistens eine Stufe überdimmensioniert.
    Kleine Anekdote nebenbei:vor einigen Jahren schickten wir Siebmaschinen a 45Kw + Sanftanläufe Fa. Schneider für ein Kieswerk nach Übersee. Elektrik wurde Vor-Ort gebaut und von den ansässigen Elektrikern inbetrieb genommen. Nach einem Monat kam die Nachricht Sanftanlaufgeräte zum Bremsen der Siebe funktionieren super.Einige Monate später kam die Nachricht Sanftanlaufgeräte OK aber Kardanwellen zwischen Motor und Siebmaschinen abgerissen.Soviel zum Thema Bremsen.Las dir auf jedenfall von der Konstruktion absegnen das die Mechanik das aushält.

  8. #28
    nico ist offline Erfahrener Benutzer
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    So wollte mal erzählen wie nun der Stand der Dinge ist, weil ich jetzt alle Bauteile hier habe.

    Ich habe jetzt ein Netzrückspeisegerät SEW MDR60A0370-503-00 mit vorgeschaltetem Netzfilter NF 110-503 und Netzdrossel ND 085-013. An dem Rückspeisegerät sind die Zwischenkreise des Antriebsumrichter für die Sägen (Movidrive MDX61B0110-5A3-00) und drei weitere Movidrive angeschlossen. So benötige ich keine Bremswiderstände und kann die Sägen schnell abbremsen (theoretisch ). Hinter dem Umrichter sind 4 Bimetallrelais für die 4 Sägen vorgesehen. So kann ich bei Auslösen eines Relais die Umrichter noch geregelt herunterfahren.

    Jetzt geht es dann ersteinmal ans Schaltschrankbauen. Melde mich dann wieder wenn ich es ausprobiert habe.

    Von der Mechanik her habe ich mir das auch so absegnen lassen. Hoffe alles wird gut.

  9. #29
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    Hallo zusammen,

    Ich haette auch noch ein paar anmerkungen zu dem thema. Vielleicht zur warnung: wir vertreiben die dold sanftanlauf und bremsgeraete und zudem die frequenzumrichter von yaskawa. Zudem automatisieren wir regelmaessig fuer einen kunden aehnliche saegen und anschlaege.

    - vor der loesung mit den motorschutzschaltern zwischen dem umrichter und den motoren moechte ich heftig warnen. Wir hatten vor ein paar jahren immer wieder kunden die dies sogar bei einzelantrieben aus uebertriebener vorsicht gemacht haben (zum glueck scheint diese idee langsam auszusterben). Solange der schutzschalter nicht anspricht ist die welt in ordnung, sowie er aber ausloest schuetzt er sicherlich den motor, aber reisst mit einer guten wahrscheinlichkeit den fu ins verderben. das problem ist, wie beim schalten hinter dem fu eigentlich immer, dass der fu einen krassen induktivitaetssprung (erst motorinduktivitaet, dann null) an den klemmen sieht, was nach den physikalischen gesetzen zu einem sprunghaften spannungsanstieg (die peaks sind dabei deutlich hoeher als die zwischenkreisspannung) fuehrt, der die igbt's im ausgang i.d.r zestoert. Motor gerettet, fu zerstoert... nicht die optimale loesung.

    - gruppenantriebe sind da harmloser, weil die induktivitaet nicht auf null zurueckspringt. Aber wehe dem umrichter, wenn der letzte motor abgeschaltet wird...

    - sin-filter oder ggf. die preiswerteren du/dt-filter im ausgang sind eine moegliche, aber exklusive loesung. Moeglich weil sie den spannungsanstieg daempfen, exklusiv weil sie fuer kleinere leistungen leicht an den halben geraetepreis herankommen.

    - die in meinen augen einzig richtige variante fuer solche gruppenantriebe ist den fu-parameter "nennstrom" auf die summe der motornennstroeme einzustellen und da halt der fu die verteilung der stroeme nicht kennen kann, jeden motor mit einem bimetallkontakt oder ptc auszustatten. Beim ausloesen wird dann die ganze gruppe abgeschaltet (gut FUs sollten die ueberwachung dieses meldesystems mitbringen).

    - eine rueckspeiseeinheit ist zwar toll (vor allem eine gut verdrosselte), aber fuer SELTENE abschaltungen in meinen augen voellig ueberzogen. Die so erzeugte rueckgespeiste energie wird (aufgrund der kurzen bremszeit) in jahrzehnten vermutlich den geraetepreis nicht erreichen.... ja wenn man denn ueberhaupt einen zaehler hat der in beide richtungen zaehlt. Bei 11 kW wuerde ich zwei kleine 400W widerstaende nehmen und mal von einer summe von rund eur 110,-- ausgehen, das ist mit einer rueckspeiseeinheit wohl nicht zu schlagen.

    - fuer die sicherheit hat es sich bewaehrt ein not-aus-modul mit sofortkontakten und verzoegerten kontakten zu nehmen(ja gibt es auch von dold ). Die sofortkontakte loeschen die umrichterfreigabe, die verzoegerten trennen den fu vom netz (bzw. Schalten seinen sicheren halt, wenn er so etwas hat). So ist sichergestellt, dass der fu aktiv bremst, aber schliesslich doch sicher aus ist.

    - ueberhaupt nicht zu verachten (wenn man die drehzahl nicht stellen will) ist allerdings das bremsgeraet. Hier git es sogar typen mit sicherer stillstanderkennung, um ggf. eine verriegelung freizugeben, was man bei einem fu nur mit einem zusaetzlichen sicheren drehzahlwaechter hinbekommt (falls er diese funktion nicht mitbringt). Im holzbereich ist diese stillstandserkennung m.e. sogar vorschrift.

    N.s. Ich habe diesen eintrag auf meinem handy getippt, er ist laenger geworden als gedacht. Fuer die kleinschreibung bitte ich um entschuldigung.

    Viele gruesse
    Klaus kilper, bretzel gmbh
    Viele Grüße
    Klaus Kilper

    ======================================
    Bretzel GmbH, Ing. Büro für Antriebs- und Elektrotechnik
    www.bretzel-gmbh.de

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu klausbre für den nützlichen Beitrag:

    nico (14.08.2010)

  11. #30
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    Zitat Zitat von klausbre Beitrag anzeigen
    - gruppenantriebe sind da harmloser, weil die induktivitaet nicht auf null zurueckspringt. Aber wehe dem umrichter, wenn der letzte motor abgeschaltet wird...

    - sin-filter oder ggf. die preiswerteren du/dt-filter im ausgang sind eine moegliche, aber exklusive loesung. Moeglich weil sie den spannungsanstieg daempfen, exklusiv weil sie fuer kleinere leistungen leicht an den halben geraetepreis herankommen.

    - die in meinen augen einzig richtige variante fuer solche gruppenantriebe ist den fu-parameter "nennstrom" auf die summe der motornennstroeme einzustellen und da halt der fu die verteilung der stroeme nicht kennen kann, jeden motor mit einem bimetallkontakt oder ptc auszustatten. Beim ausloesen wird dann die ganze gruppe abgeschaltet (gut FUs sollten die ueberwachung dieses meldesystems mitbringen).
    Ich habe vier Antriebe in Gruppe angeschlossen und hinter dem Umrichter eine Ausgangsdrossel. Löst ein Bimetallkontakt aus wird der Umrichter heruntergefahren.

    Zitat Zitat von klausbre Beitrag anzeigen
    - eine rueckspeiseeinheit ist zwar toll (vor allem eine gut verdrosselte), aber fuer SELTENE abschaltungen in meinen augen voellig ueberzogen. Die so erzeugte rueckgespeiste energie wird (aufgrund der kurzen bremszeit) in jahrzehnten vermutlich den geraetepreis nicht erreichen.... ja wenn man denn ueberhaupt einen zaehler hat der in beide richtungen zaehlt. Bei 11 kW wuerde ich zwei kleine 400W widerstaende nehmen und mal von einer summe von rund eur 110,-- ausgehen, das ist mit einer rueckspeiseeinheit wohl nicht zu schlagen.
    Das Rückspeisegerät wurde gewählt, weil die Antriebe sich mit Bremswiderständen allein nicht schnell genug bremsen lassen (Aussage SEW).

    Zitat Zitat von klausbre Beitrag anzeigen
    - fuer die sicherheit hat es sich bewaehrt ein not-aus-modul mit sofortkontakten und verzoegerten kontakten zu nehmen(ja gibt es auch von dold ). Die sofortkontakte loeschen die umrichterfreigabe, die verzoegerten trennen den fu vom netz (bzw. Schalten seinen sicheren halt, wenn er so etwas hat). So ist sichergestellt, dass der fu aktiv bremst, aber schliesslich doch sicher aus ist.
    Genau so werde ich es machen, allerdings mit PILZ und Sicherem Halt.

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