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Thema: Asyncronmotor im generatorischem Betrieb

  1. #11
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Wie du schon schreibst: idr. In der Regel.
    Mit einfachen Rückspeisemodulen "versaust" du dir Netz ganz schön. Wenn mehrere an einer Trofstation hängen, dann können schon nette Störungen auftreten. Manche Komponenten können da schon Ärger machen. S5-Spannungsversorgungen z.B. sind da anfällig.
    Werden zum Unterdrücken der Störungen nicht Netzfilter und Netzdrosseln vorgeschaltet?

  2. #12
    alfi2 ist offline Neuer Benutzer
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    Schönen Freitag Nachmittag an alle,

    Zitat von ExGuide
    mir ist eigentlich nicht klar, ob Du überhaupt einen Umrichter benötigst? Ist einer eingebaut?
    Wenn Du für den motorischen Betrieb ohne Umrichter auskommst, brauchst Du für den generatorischen Betrieb auch nichts. Gibt auch keine wesentlichen Verzerrungen


    Genau dieser Gedanke ist mir unlängst auch gekommen ,Traute es nur nicht zu erwähnen.

    Die 2 Einzelantriebe und ein Doppelantrieb liefern in Ausbaustufe 1 zusammen errechnet ca 160 KW ins Netz zurück und in Ausbaustufe 2
    zusammen errechnet ca 450 KW.

    Frequnzumricher sind nicht gefordert, zwingend sind Sanftanlaufgeräte

    Lustig ist auf jeden fall das in einem Netz zu verwirklichen das derzeit von einem Dieselaggregat gespeist werden sollte.
    -----------------------------------------------------------------------------------
    Schönes Wochenende
    Alfred

  3. #13
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    Zitat Zitat von alfi2 Beitrag anzeigen
    Lustig ist auf jeden fall das in einem Netz zu verwirklichen das derzeit von einem Dieselaggregat gespeist werden sollte.
    -----------------------------------------------------------------------------------
    Ist sicher eine sehr interessante Geschichte.

    Vor allem ob das Diesel-Aggregat damit zurecht kommt...

    Gruß
    Dieter

  4. #14
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    Zitat Zitat von alfi2 Beitrag anzeigen
    Die 2 Einzelantriebe und ein Doppelantrieb liefern in Ausbaustufe 1 zusammen errechnet ca 160 KW ins Netz zurück und in Ausbaustufe 2 zusammen errechnet ca 450 KW.

    Frequnzumricher sind nicht gefordert, zwingend sind Sanftanlaufgeräte

    Lustig ist auf jeden fall das in einem Netz zu verwirklichen das derzeit von einem Dieselaggregat gespeist werden sollte.
    Nun gibt es mehrere kleinere Probleme, die Du lösen musst:
    1. Genügend Blindstrom bereitstellen, das kann ein übliches Dieselaggregat meist nicht
    2. Sollte die generatorische Last höher sein, als die Last, die andere Verbraucher abnehmen, wird Dir der Diesel über seine Steuerung wahrscheinlich abschalten; also die Grundlast im Auge behalten
    3. Im Sanftanlauf kannst Du nicht generatorisch werden; erst wenn die Überbrückungsschütze geschaltet haben, funktioniert es richtig. Ansonsten hast Du mit Schwingungen zu rechnen - und die bekommst Du mit einfachen Mitteln nicht in Griff. Also musst Du Dir eine Strategie überlegen, wie Du anfahren kannst, wenn bei generatorischem Betrieb z.B. ein Not-Aus betätigt wurde. Das kannst Du einfach halten, indem Du beim Anfahren im generatorischen Betrieb frühzeitig die Überschrückungsschütze kommen lässt...
    Ein freundliches Glückauf!
    Gunter

  5. #15
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    Zitat von ExGuide
    Genügend Blindstrom bereitstellen, das kann ein übliches Dieselaggregat meist nicht
    Wäre das mit einer guten Blindstromkompensation zu meistern?

    Zitat von ExGuide
    Sollte die generatorische Last höher sein, als die Last, die andere Verbraucher abnehmen, wird Dir der Diesel über seine Steuerung wahrscheinlich abschalten; also die Grundlast im Auge behalten
    Dieser Punkt ist ganz klar eine Frage des Lastmanagement wobei wahrscheinlich jedes Dieselfabrikat seine Feinheiten hat. (Kompression usw.wenn's mal eng werden sollte mit der Grundlast).


    Zitat von ExGuide
    Im Sanftanlauf kannst Du nicht generatorisch werden; erst wenn die Überbrückungsschütze geschaltet haben, funktioniert es richtig. Ansonsten hast Du mit Schwingungen zu rechnen - und die bekommst Du mit einfachen Mitteln nicht in Griff. Also musst Du Dir eine Strategie überlegen, wie Du anfahren kannst, wenn bei generatorischem Betrieb z.B. ein Not-Aus betätigt wurde. Das kannst Du einfach halten, indem Du beim Anfahren im generatorischen Betrieb frühzeitig die Überschrückungsschütze kommen lässt...
    Da die Überbrückungsschütze normalerweise vom Sanftanlauf gesteuert werden(intern oder extern sei mal dahingestellt) müsste das sowieso mit
    Hersteller abgeklärt werden.

    Wie schaut's in so einem Fall wirklich mit "Netzversauen" aus?

    Grüße
    Alfred

  6. #16
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    Zitat Zitat von alfi2 Beitrag anzeigen
    Wäre das mit einer guten Blindstromkompensation zu meistern?
    Du brauchst eigentlich eher das Gegenteil davon

    Gruß
    Dieter

  7. #17
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    Zitat Zitat von alfi2 Beitrag anzeigen
    Wäre das mit einer guten Blindstromkompensation zu meistern?
    Wie Blockmove schon schrieb, reicht schon eine ausreichend dimensionierte Kondensatorbatterie, die Du parallel mit dem Motor schaltest. Auf die sehr hohen Einschaltströme achten, könnte Deinen Diesel in die Knie zwingen, ggf. Halbleiterschütze und/oder eine verdrosselte Einheit verwenden.
    Auch hier wieder Achtung: Der Sanftanlauf produziert erhebliche Oberschwingungen, und der Kondensator "freut" sich so sehr darüber, dass er platzen kann.
    Hier ist aus meiner Sicht ein Feintuning durch Spezialisten unbedingt erforderlich!

    Zitat Zitat von alfi2 Beitrag anzeigen
    Da die Überbrückungsschütze normalerweise vom Sanftanlauf gesteuert werden(intern oder extern sei mal dahingestellt) müsste das sowieso mit Hersteller abgeklärt werden.

    Wie schaut's in so einem Fall wirklich mit "Netzversauen" aus?
    Eine Rückspeisung OHNE Umrichter liefert fast sinusförmige Ströme und Spannungen, hier sind keine Probleme zu erwarten.
    Was passiert, wenn während des Sanftanlaufs der generatorische Betrieb kommt, habe ich noch nicht gemessen. Ich kann aber nur dringend davon abraten.
    Ein freundliches Glückauf!
    Gunter

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