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Thema: Netzschütze bei Umrichter noch nötig?

  1. #31
    Avatar von Safety
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    Hallo,
    ja der Betreiber hat auch Pflichten und die sind nicht weniger schwer zu erfüllen. Dazu gehört auch das die Betriebsanleitungen bei der Maschine ist und auch gelesen und verstanden wird. Aber eine Elektrofachkraft wird auch immer eine Spannungsfreiheit feststellen bevor anfängt zuarbeiten.
    Die Betriebssicherheitsverordnung ist die 9. Verordnung GPSG (ProdSG) für den Betreiber und er ist genauso in der Haftung wie der Maschinenbauer. Da sind viele Tickende Zeitbomben in den Betrieben, keine Überprüfung nach BetrSichV die sollte bis 2002 abgeschlossen sein. Maschinen nach 1995 ohne CE usw.

  2. #32
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    Guten Abend

    erstmal eine sache die mir hir wichtig erscheint.
    Zum einen hat ein Umrichter egal welcher Hersteller immer noch Energie im Zwischenkreis und diese baut sich unter umständen sehr langsam ab. Manche Lüftungshersteller sind dazu übergegangen Wartungsschalter vor den Motoren zu setzen (bitte kommt mir nicht mit EMV der Schirm ist meistens an der Stelle unterbrochen...).
    Vor ein Paar Posts wurde geschrieben das der FC 302 den Zwischenkreis wegschaltet bei abfall der Klemme 37, das ist nicht richtig die Klemme 37 ist Hartwaremäßig auf die IGBT´s Verdrahter und gibt quasie die Ansteuerung frei. Es ist wie oben schon geschrieben gewährleistet das keine Meschanische bewegung mehr auftritt mehr aber nicht es handelt sich hirbei im eine STOPkategorie glaube 0.
    Es gab schon fälle da hat der ELO die einfach abgeklemmt ok nicht passirt aber das ist nicht im Sinne des FU Herstellers.
    Thema Bremswiedertände.
    Weiterhin wird in manchen Handbüchern gesagt das auch ein Schütz zwischen Bremswiederstand und abgang FU zwischengeschaltet werden kann, ist immer recht interessant weil man hit mit DC spannungen im Fehlerfall von bis zu 1000 V DC laut Hersteller rechnen muss.
    Die beste sache ist wirklich vor dem FU ein Netzschütz zu setzten, und was genauso wichtig ist den Bremswiederstand mit einem Temperaturfühler überwacht.
    Das ist immer eine sache das der FU den fehler ausgibt aber will man sich bei Brandgefahr wirklich auf ein Stück software verlassen?
    Wie gesagt das betrift meiner meinung alle Hersteller die FU´s vertreiben. Wenn Wiederstände so ausgelegt sind wie manche von Koch dan braucht man das nicht unbedingt.
    Berichtigt mich wen ihr das anders Seht.

    Wünsche noch einen schönen Abend
    Magus

  3. #33
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    Ich möchte den Sinn von "Reparaturschaltern" gar nicht in Frage stellen.

    Grundsätzlich sehe ich das so:
    Die Entladung des Zwischenkreises dauert je nach Anlage einige Minuten, bis die Spannung auf ein ungefährliches Maß abgebaut wurde.
    Das habe ich im 2. Lehrjahr gelernt...
    Ich persönlich bin einfach der Meinung, dass man nicht alles "idiotensicher" bauen muss. Arbeiten an elektrischen Anlagen sind nun einmal der Elektrofachkraft vorbehalten. Und die muss das einfach wissen.

    Ich glaube auch, dass die Begriffe Stopkategorie und STO in Deinem Beitrag durcheinandergewürfelt wurden.

    Stopkategorien haben etwas damit zu tun, wie ein Antrieb in den Stillstand versetzt wird. Zur Erklärung nehme ich einmal den Fall Stopkategorie 0 heraus.
    "Ungesteuertes Stillsetzen durch sofortige Abschaltung der Energiezufuhr zur Aktorik".

    Variante 1: Motorschütz wird abgeschaltet. Es erfolgt also eine galvanische Trennung. Der Motor ist spannungslos und die Achse trudelt aus.
    Variante 2: Umrichter wird abgeschaltet über die Funktion "sicherer Halt". Es liegt keine Spannung mehr an, um die IGBTs anzusteuern. Es erfolgt keine galvanische Trennung. Man spricht hier von STO = Safety torque off: An dem Motor kann keine drehmomentbildende Energie zu einem unerwarteten Anlauf führen. Auch hier trudelt die Achse aus. Dennoch kann der Motor nicht als spannungsfrei betrachtet werden.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  4. #34
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    Richtigstellung meines voherigen Posts

    ich habe geschieben das die Klemme 37 die Ansteuerung der IGBt´s wegschaltet das ist so richtig.
    Was NICHT falsch verstanden werden darf mit Freischalten des FU´s.
    Wenn mann sich das Schaltschemata des FC 302 anschaut kann man erkennen das die Klemme 37 auf die IGBT´s geführt wird. Bei einen Fehler in diesen kann immer noch eine Spannung anliegen. Es ist aber durch den Tüv festgestellt worden das keine Mechanische bewegung mehr möglich ist.
    Also b.z. bei Hebern wen die Klemme 37 aufgeht und nur eine Haltebremse vorgesehen ist würde ich nicht drunterstehen
    Hoffe ich habe mich richtig ausgedrückt.

    Magus111

    p.s. Danke an Tigerente1974 für die info das im Forum richtig zu stellen.

  5. #35
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    in erster Linie geht es hier in diesen Thema darum ob Grundsätzlich Netzschütze vor Umrichter
    erforderlich sind, je nach Typ und Anwendung ist es nicht unbedingt erforderlich. Dieses ist natürlich
    Endsprechend der Auslegung und Anforderung des FU-Herstellers und der Anwendung genau zu prüfen.
    Was bei den einen FU-Hersteller geht muss bei den anderen noch lange nicht der fall sein, selbst die Tpen
    eines Herstellers können unterschiedliche Auslegungen erfordern.

    Dieses Thema auf einen bestimmten Hersteller runter zu brechen war bestimmt nicht im Sinn des Themen
    Starters und gehört auch nicht hierher.

  6. #36
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    Jetzt hätte ich nocheinmal eine Frage zum Thema.
    Wie kann und muss man feststellen das der Umrichter jetzt wirklich die Abschaltung durchgeführt hat?
    Bei einer Konvektiionellen Schützschaltung, würde ich das Schütz über einen Öffnerkontakt Rück führen und
    kann dementsprechend Maßnahmen und Testung durchführen. Dieses geht ja nicht beim FU, hier könnte es
    ja sein das die Freigabe garnicht sauber weggeschaltet ist und der FU nur im Stillstand vor sich her regelt.
    Hier könnte es sogar trotz stillstandsüberwachung zu einen Unfall kommen.

  7. #37
    Avatar von Safety
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    Hallo,
    also man ermittelt ein Risikohöhe mit z.B. dem Anhang A der DIN EN ISO 13849-1
    z.B. PLr=d dann wählt man einen Umrichter mit z.B. STO in PLd dieses schließt man dann nach Datenblatt an dann erfüllt der Umrichter eben PLd. Also genau das was ich zur Risikominderung benötige nicht mehr aber auch nicht weniger!

  8. #38
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo,
    also man ermittelt ein Risikohöhe mit z.B. dem Anhang A der DIN EN ISO 13849-1
    z.B. PLr=d dann wählt man einen Umrichter mit z.B. STO in PLd dieses schließt man dann nach Datenblatt an dann erfüllt der Umrichter eben PLd. Also genau das was ich zur Risikominderung benötige nicht mehr aber auch nicht weniger!
    Also hofft man das der Umrichter schon das richtige tun wird .......
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  9. #39
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    Mir geht es garnicht mal um die Umrichter, es geht um die Speisung der Safe Eingänge, wenn
    da mal etwas schief läuft. Bei einen Schütz kann man das rausbekommen, abe bei einen FU.

    Bei Schützen sind spiegelkontakte oder zwangsgeführte Kontakte bei der Rückmeldung gefordert,
    bei einen FU aber nichts, auch irgendwie merkwürdig.

  10. #40
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    Die Eingänge des Umrichters werden doch entweder von einem Sicherheitsschaltgerät oder einem sicheren Ausgang angesteuert. Von daher hat man ja eine Diagnose. Die Leitungen sollten dann aber natürlich nur im selben Einbauraum geschützt verlegt sein.

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