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Thema: Netzschütze bei Umrichter noch nötig?

  1. #41
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Mir geht es garnicht mal um die Umrichter, es geht um die Speisung der Safe Eingänge, wenn
    da mal etwas schief läuft. Bei einen Schütz kann man das rausbekommen, abe bei einen FU.

    Bei Schützen sind spiegelkontakte oder zwangsgeführte Kontakte bei der Rückmeldung gefordert,
    bei einen FU aber nichts, auch irgendwie merkwürdig.
    Bei den meisten Umrichtern, die ich kenne, ist es so, dass du schon eine Rückmeldung / Fehlermeldung bekommen kannst.
    Diese kannst du in deine Sicherheitsfunktion verknüpfen, musst es aber meist nicht. denn schliesslich soll das Ding ja quasi eigensicher sein.

    Ist auch nichts anderes als z.B. ei den modernen Schutztürschaltern.

    Gruß
    Dieter

  2. #42
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    Ich kann schon verstehen, warum diese Frage gestellt wird. Übrigens ging es mir da auch schon so.
    Es wird immer "verlangt", dass über einen Diagnosepfad erkannt wird, ob die Abschaltung tatsächlich erfolgt ist. Eben wie die Rückführung über einen Schützkontakt. Bei einem Umrichter gibt es keine Forderung nach einem "Testkanal". Man verlässt sich darauf, dass die Funktion "sicherer Halt" zweifelsfrei funktioniert. Kann man das wirklich? Gibt es da so etwas wie einen Fehlerausschluss? Macht es Sinn, ggf einen potentialfreien Kontakt des Umrichters einzubinden um damit ein Wiedereinschalten zu verhindern, falls der Umrichter im sicheren Halt immer noch "betriebsbereit" ist?
    Zugegeben habe ich das nicht bis zum Ende gedacht und mich entschieden, dass hier ein Fehlerausschluss gemacht werden kann. Aber so richtig gefallen hat mir das nie...
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  3. #43
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    Meiner Auffassung nach müsste im Umrichter irgendein zwangsgeführtes Sicherheitsrelais
    sitzen das die Ansteuerung des Leistungsteils Wegschaltet und dieses nach außen führt.
    Die Relaiskontakte die üblicherweise im FU sitzen sind meiner Auffassung nach, da nicht
    ausreichend.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #44
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Meiner Auffassung nach müsste im Umrichter irgendein zwangsgeführtes Sicherheitsrelais
    sitzen das die Ansteuerung des Leistungsteils Wegschaltet und dieses nach außen führt.
    Die Relaiskontakte die üblicherweise im FU sitzen sind meiner Auffassung nach, da nicht
    ausreichend.
    Etwa so... ?

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Chräshe für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (01.12.2011)

  6. #45
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    Genau so habe ich mir das vorgestellt, wir arbeiten mit KEB und SEW, die wollen von so etwas nichts
    wissen. Bei direkter Nachfrage bekommt man keine Antwort, die Beckhoff Lössung find ich klasse und
    so gehört sich das auch meiner Ansicht nach.

  7. #46
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    Ich möchte jetzt das Thema auffrischen

    Nach Lenze Angaben:

    Gefahr!
    Mit der Funktion ”Sicher abgeschaltetes Moment” (STO) ist ohne zusätzliche
    Maßnahmen kein ”Not-Aus” nach EN 60204 möglich. Zwischen Motor und
    Antriebsregler gibt es keine galvanische Trennung, keinen Serviceschalter oder

    Reparaturschalter!

    ”Not-Aus” erfordert eine galvanische Trennung , z. B. durch ein zentrales

    Netzschütz!

  8. #47
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    Zitat Zitat von vita-2002 Beitrag anzeigen
    Ich möchte jetzt das Thema auffrischen

    Nach Lenze Angaben:
    Mann muß da auch zwischen Not-Aus und Not-Halt unterscheiden.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  9. #48
    Avatar von Safety
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    Hallo, da werden einige Sachverhalte durcheinandergewirbelt.

    1. Not-Halt = STO = keine Trennung vom Netz

    Weiterhin verhindern des unerwarteten Wiederanlauf
    Siehe DIN EN 60204-1 Abschnitt 5.4. und 9.2.2.

    1. Not-Aus = Spannung abschalten, siehe DIN EN 60204-1 Abschnitt 9.2.5.4.3. Ist nur in speziellen Fällen notwendig. Ich sehe bei einem Umichter keine Notwendigkeit für Not-Aus.
    2. Netztrennung = galvanische Trennung durch eine Netztrenneinrichtung entsprechend DIN EN 60204-1 Abschnitt 5.3. Keine Schütze aufgeführt!

    Ein Hauptschalter oder andere vorgeschaltete Geräte die diesen Abschnitt erfüllen ist notwendig. Bei großen Maschine ist ein Abschaltkonzept LoTo erforderlich.

    Dafür ist kein Schütz notwendig oder ausreichend.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Safety für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (03.05.2016)

  11. #49
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    Inzwischen kommt von immer Seiten die Empfehlung von Reparaturschaltern. Ist ja klar, wieder mehr Umsatz für die Hersteller.
    Bis jetzt hab ich im Schaltplan die entsprechenden Hinweise zur Abschaltung. Bei grossen Anlagen gibt es eine entsprechende Abschaltmatrix.

    Gruß
    Dieter

  12. #50
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    bei SEW z.b ist der STO (z.b vom MDX61B) PL d und dieser ist Hardwaremäßig auch ins Leistungsteil geführt, wenn also STO ansteht ist auch sicher abgeschalten. Trozdem kann Spannung am Motor anliegen! STO ist nicht zur Spannungsabschaltung

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