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Thema: Motoren Sychron anfahren

  1. #11
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    Ok denn Beschreib ich es nochmal detailierter:

    Ich habe einen Asynchron Motor(Prüfling) der von nem Servoregler angetrieben wird, dieser bekommt eine Rückmeldung von einem Hohlwellengeber.
    An den ASM ist mechanisch(drehelastische Kupplung) ein zweiter Synchronmotor(Lastmotor) gekoppelt, der über einen weiteren Servoregler angesteuert wird, welcher auch über eine Geberrückführung verfügt.
    Der Prüfling erhält seine Sollwerte über eine integrierte sps.
    Der Lastmotor über ein Programm in LabView.

    Das ganze ist quasi ein Prüfstand für e-motore (Synchron und auch Asynchron)

    Der Prüfling soll nun zusammen mit dem Lastmotor hochfahren und bei erreichen der Nenndrehzahl soll ihn der Lastmotor belasten, dann wieder entlasten und runterfahren.


    Mein Plan war die ganze zeit folgender:

    Ich lasse den Prüfling hochfahren bis zur Nenndrehzahl und nehme für den Drehzahlsollwert des Lastmotors den Drehzahlistwert des Prüflings.

    Nach Erreichen der Nenndrehzahl versucht der Lastmotor seine Drehzahl rampenförmig zu verringern. Der Prüfling behält aber seinen Drehzahlsollwert, demnach steigt auch sein Strom.

    Hat der Strom des Prüflings einen bestimmten Wert erreicht soll dieser Zustand eine definierte Zeit andauern.

    Dann halt wieder entlasten und und beide motoren runterfahren lassen

    Ist das überhaupt so realisierbar? Ich glaube ich hab da irgendwie nen Denkfehler drinn. Das mit dem belsaten kann ja wenn eigentlich nur mit ner drehmomentregelung funzen oder irre ich mich???

    Wäre nett wenn du mir ein paar tips geben könntest.

  2. #12
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    Hallo

    wen ich dich richtig verstanden habe wilst du ja den einen Motor auf Nenndrehzahl hochfahren.
    Meiner meinung kannst du den Sollwert vom Prüfling auf den "Bremsmotor" geben auch wenn das nicht ganz gleich ist sollte das eigentlich egal sein den ein E-Motor kan auch unter Belasatung anfahren, es sei den du hast eine Quadratische Kenlinie aber das vermute ich mal nicht.
    Wenn diese beiden Antriebe dann den Sollwert des 1 Antriebes erreicht haben kannst du runterfahren. Richtig wichtig wird an dieser Stelle das die die zu erwartende Energie loswirst (wie mein vorschreiber schon geschrieben hat) einen Bremswiderstand würde ich an dieser stelle nicht verwenden weil bei dieser Anwendug die Auslegung nicht so leicht ist und 100 % ED will keiner...
    Zweite variante ist eine Rückspeiseeinheit die am Zwischenkreis angeschlossen wird. Da gibt es verschiedene Hersteller. Dritte variante ist beim Bremsantrieb Activ Front End zu verwenden da wird die Energie über den Gleichrichter wieder in das Netz gespeißt.
    Was auch noch zu überlegen ist ob du die Belastungsdaten nicht mit in deine Dokumentation mit einfließen lassen willst, ist ja über Profinet technisch möglich.

    Hoffentlich war mein einwurf hilfreich

    Magus111
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Ein Danke schadet niemanden spornt aber an


    Wer Rechtschreibfehler findet soll diese behalten....

  3. #13
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    So, neue Woche...

    Zum Thema Energie loswerden könnte es evtl ausreichend sein, die Zwischenkreise zu verbinden. Dann würde bei richtiger Auslegung die freiwerdende Bremsenergie dem Antriebsmotor wieder zugeführt.

    Ich würde mit dem ganzen Thema mal den Hersteller der Servoregler kontaktieren wie der das ganze angehen würde. Imho ist der Ansatz schon richtig. Ich denke dass lediglich an ein paar Ecken noch gefeilt werden muss.
    mfG Aventinus

  4. #14
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    Danke für eure Antworten.
    Also im Moment ist der Servoregler des Lastmotor mit einem Bremswiderstand(was für einer weiß ich ehrlich gesagt nicht) ausgestattet. Wieso is denn ein Bremswiderstand ungeeignet???
    Über eine zusammenschaltung der Zwischenkreise wurde auch schon nachgedacht.

    Und was meinst du mit Belastungsdaten domumentieren magus111?

    Es sollen ja Drehzahl und Strom über LabView Protokolliert werden.

  5. #15
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    Der Bremswiderstand ist ja dazu da, generatorische Energie in Wärme zu verzaubern. Bei Standard-Anwendungen wird aber nur kurz gebremst und somit entsteht auch nur kurz generatorische Energie. Der Widerstand wird nur kurz geheizt....

    In deinem Fall sieht das ganze etwas anders aus.
    mfG Aventinus

  6. #16
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    Du meinst also der Widerstand ist vielleicht unterdimensioniert?

    Ok weiß jetz allerdings auch nicht für was der Widerstand ausgelegt is weil der schon installiert war.

    Vielleicht muss ich auch noch erwähnen dass motoren bis 35 KW betrieben werden sollen was den einsatz eines Bremswiderstand dann noch mehr auschließen würde, nach euren aussagen. Versteh ich das Richtig?

  7. #17
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    Also ich denke das einfachste ist wenn du ohne Geber beide synchron betreibst. Wie du schon meintest ist einer die Hauptachse und dessen Analogistwert dient dem zweiten als Sollwert also für Folgeachse.

    Wenn du mehr performance und Reglerungseingriffe benötigst wären Drehgeber ganz sinnvoll. High Performance gibts als Synchronregler für mehrere Achsen ....aber das kostet alles.

    Also als Basis langt es den FU 1 auf Mot 1 zu parametrieren....alles einstellen und dann dessen Analogistwert, beim VLT FC also Klemme 42 auf z.B 0-Frequenz max als 0-20mA SIgnal herausgeben. Das gibst du an FU 2 mit Motor 2 an Klemme 53 (Dipschalter auf Stromeingang gestellt) nimmt dieser dann das Signal als Sollwert, dass du dann nur noch fein einstellen musst. Soll und Istwerte über MCT 10 oder am LCP beobachten und .....so sollte es gehen.
    Willste Spannung dann kannste nen 510 Ohm WIderstand dazunehmen.....

    Gruß und viel Spass


    DOC
    Geändert von doctorVLT (13.02.2012 um 19:55 Uhr)

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