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Thema: Synchronmaschine Bremsen

  1. #11
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    Was ist den der Primäre Grund deiner frage, Netzausfall oder der Ausfall
    des FU's? Den Ausfall des Netzes müsstes du mit einen geeigneten FU
    abfangen können.

  2. #12
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    Naja,
    ohne jetzt mal den Link vom ebtler gelesen zu haben, mit veränderlichen Scheinlasten verlagert man den Energieumsatz in die Wirkanteile in der Maschine selbst. Das heißt die Maschine sollte thermisch ausreichend dimensioniert sein. Laut TE ist diese ausreichend.
    Resonanzen erzeugen sicherlich eine stark nichtlineare Bremswirkung, allerdings könnte ich mir schon vorstellen das bei geschickter Dimensionierung unter Berücksichtigung der auftretenden Spannungen und Ströme bei stark abgefallener Drehzahl durchaus nochmal viel Bremsmoment aufgebaut werden könnte.
    Also hohe Drehzahl -> kein Resonanzpunkt, fallende Drehzahl -> Annäherung an den Resonanzpunkt, Spannungen und Ströme nehmen zu bzw. fallen nicht mehr so ab, durch geeigneten Energieentzug bleibt das Moment hoch und man hält die Resonanzen im Zaum.
    Könnte man hier nicht sogar den Zwischenkreis des Umrichters für den Energientzug vergewaltigen? Das spart auch Hardware, keine 3 Widerstände pro Phase nötig.....
    Nachteil der Geschichte, wenn eine Maschine mit anderen elektrischen Parametern eingebaut wird funktioniert der Kram nicht mehr richtig bis gar nicht mehr (letzteres tritt erfahrungsgemäß am häufigsten auf).
    Also akademisch und technisch nicht ganz anspruchslos, ich würde das vermeiden wollen, aus genannten Gründen.

    Mal so als Denkanstoß und Diskussionsgrundlage
    Mario

  3. #13
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    wie rostiger Nagel fragt ist es entscheidend, was abgesichert werden soll:
    - wenn "nur" der Netzausfall abgefangen werden soll, gibt es die Möglichkeit des Zwischenkreiskurzschlusses wie von Mario angeregt, da bieten die meisten Systeme die Möglichkeit, z.T. mit Zusatzwiderständen, die abrauchen können (Opferverhalten). Selbst gesehen: Toll abgebremst, Widerstand futsch.
    - wenn der Ausfall des Wechselrichters abgefangen werden soll, so führt eigentlich nichts an der besprochenen Widerstandslösung vorbei.

    Falls einer aber eine andere Lösung kennt: Info darüber höchst willkommen!

    Urs

  4. #14
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    Also zum verkleinern der Widerstände mit dem Rückgang der erzeugten Spannung:
    Je größer der Wirkanteil des Stromes desto größer ist die umgesetzte Wirkleistung im Widerstand.
    Wird der Widerstand nun bei sinkender Spannung verkleinert, wird auch wider ein größerer Wirkstrom fliessen und damit wider mehr Wirkleistung umgesetzt.

    Hab gerade einen Gedanken, bin mir da aber nicht wirklich Sicher:
    Wenn die Spannung einen gewissen Wert unterschreitet, dan ev. mit den Widerständen in Serie eine Gleichspannung aufschalten.
    (Gedanke: Höherse Ströme sollten auch einen entsprechenden Wirkleistungsverlust erzeugen, ausserdem bei Stillstand dann eine gewisse Haltekraft).

    Das war nur so eine Idee, steinigt mich bitte nicht deshalb.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  5. #15
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    Hallo,
    @winman, der Gedanke mit der Gleichstrominjektion ging mir auch durch den Kopf, ich glaube aber das wir beide der irrigen Annahme sind es mit einer Asynchronmaschine zu tun zu haben. Die sollte wie von Dir beschrieben funktionieren.
    Mit der Permantmagnetmaschine ist das aber wahrscheinlich anders, die läuft bis in den letzten Moment vollständig generatorisch, man kann da nicht noch mehr generatorisch provozieren, wie das asynchron wunderbar klappt.
    Deswegen der Hinweis mit den Resonanzen, hier könnte man ganz wunderbar im richtigen Moment massivst Energie entziehen, nur ist das ganze so praktikabel, man möchte ja bis 0 bremsen....
    @ Markus, Frage, rein sportlicher Natur, 10 KW Synchron, was baut man mit sowas, nicht nur das es in diesem Leistungsbereich überhaupt Synchronmaschinen gibt, für einen Drucker sind die Dinger doch viel zu groß?

    Gruß
    Mario

  6. #16
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    Ich komm eigentlich aus dem Energiebereich (unter anderem Wasserkraft, bei mir gehts meist so um die 1MW los).
    Das Problem solche Motoren zu Bremsen hatte ich noch nie.

    Der Hintergedanke war: Wen die erzeugte Spannung für die3 Widerstände zur Generatorischen Vernichtung zu gering ist, dann Präge ich halt DC auf. Was da wirklich passiert, wäre mal zu analysieren. Das Ende der Aufprägung wäre jeden falls ein Haltemoment.

    Mit der Resonanz versehe ich gut, aber das wird wohl nur in einem relativ engen Drehzahlbereich funktionieren.

    Bei Drehzahlen unter 5Hz Wird das Ganze wohl nicht mehr mit brauchbaren Kreisen in Vertretbaren Rahmen machbar sein.

    Die Frage ist:

    Warum wird eigentlcih ein Permanentmagnet Motor für diese Leistung eingesetzt.

    Da würden eigentlich anderer Maschinen wohl schon deutlcih vernünftiger sein.

    Meine Glaskugel Tippt auf BHKW, kleines Wasserkraftwerk oder Windkraftanlage.

    Daher fordere ich mal den TE auf die genaue Anlage zu spezifizieren, ev gibt es dann viel bessere Lösungen.
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  7. #17
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    grundsätzlich ist das hier eher ein gedankenspiel...
    ob das praktikabel ist, bzw. sich aus den theoretischen ansätzen was praktikables schaffen lässt, das steht auf nem anderen blatt.
    aber wichtig ist es nun erstmal das verhalten einer kurzgeschlossen bzw. mit widerständen oder kondensatoren verbundenen synchronmaschine zu kennen - und da haben wir scheinbar alle noch unsere unklarheiten...

    10kW synchron gibts z.b. bei servoantrieben, spindeln von drehmaschinen,...


    Zitat Zitat von winnman Beitrag anzeigen
    Also zum verkleinern der Widerstände mit dem Rückgang der erzeugten Spannung:
    Je größer der Wirkanteil des Stromes desto größer ist die umgesetzte Wirkleistung im Widerstand.
    Wird der Widerstand nun bei sinkender Spannung verkleinert, wird auch wider ein größerer Wirkstrom fliessen und damit wider mehr Wirkleistung umgesetzt.
    naja aber die wirkleistung sollte sich doch verkleinern bzw. gleich bleiben da die spannung sinkt...

    Hab gerade einen Gedanken, bin mir da aber nicht wirklich Sicher:
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    Das war nur so eine Idee, steinigt mich bitte nicht deshalb.
    das versteh ich nicht - wie gesagt wir reden von permanentmagnet erregten synchronmaschinen...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  8. #18
    Avatar von Markus
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
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    abfangen können.
    das ist richtig, es reicht ein einfacher bremschopper im zk und eine usv für die steuerspannung.
    aber ich überlege ob es ein system gibt das ohne einen funktionierenden fu bzw. redundant und diversitär zur restlichen elektronik auskommt...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  9. #19
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    vielleicht werden wir durch eine simulation schlauer.
    meiner recherchen haben mich auf das tool SIMPLORER gebracht, ich habe dazu mal ein thema aufgemacht:
    http://www.sps-forum.de/showthread.p...t-SIMPORER-aus

    fallsihr selber basteln wollt, die sw gibts als stundentenversion kostenlos:

    http://www.ansoft.co.kr/html/dow/simplorer.php
    (auf der koreanischen seite gehts ohne großen registrierungsstress - bei den amis ist das ein drama...)
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  10. #20
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    Bei KEB Umrichter gibt es eine Netz Aus Funktion,
    diese kommt ohne 'drumherum' aus. Vielleicht machen
    die sogar eine spezielle Anpassung für deinen Anwendungsfall.
    Diese Sondersachen sind deren Spezialität.

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