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Thema: Zwischenkreisspannung bei 25Hz zu hoch, bei 50Hz ok

  1. #1
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    Hab hier ein Nord FU SK205 5,5kW und erhalte beim Betrieb mit 25Hz öfters die Störung das die Zwischenkreisspannung zu hoch ist. Bei 50Hz treten keinerlei Probleme auf.
    Ozilloskope (aufzeichnungen im Anhang) sagen mehr als Worte.
    Drei Aufzeichnungen mit unterschiedlichen Hochlaufzeiten (0,4, 0,8 und 1 Sekunde bis 100Hz) bei 25Hz. Bei 1Sekunde siehts ja sehr gut aus. Aber wir sind auf eine sehr steile Rampe angewiesen.
    Da die Rampe von 0,4Sekunden (tatsächliche 0,2sekunden) bei 50Hz funktioniert würden wir diese Einstellung auch gerne bei 25Hz (tatsächliche 0,1Sekunden) verwenden. Leider kann nicht eingestellt werden, dass die Rampen bei unterschiedlichen Frequenzen immer gleich lang ist.
    Ideen?
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    Zitieren Zitieren Zwischenkreisspannung bei 25Hz zu hoch, bei 50Hz ok  

  2. #2
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    Wieviel KW hat der Motor ?
    Ich denke, dass du bei dem Einen oder dem Anderen an der Leistungsgrenze angekommen bist - du brauchst mehr Drehmoment als lieferbar ist.

    Gruß
    Larry

  3. #3
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    die zwischenkreisspg. steigt anscheinend durch überschwingen bei erreichen der sollfrequenz. vermutlich ist die masse zu hoch und
    die spannung wird in den fu zurückgespeisst.
    ich würde die rampe im fu so kurz wie möglich einstellen und den sollwert von extern über eine kurve steuern. damit kann der verlauf
    "oben", also kurz vor der sollwert erreicht wird, "abgerundet" werden um überschwingen zu reduzieren.

  4. #4
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    Oder einen Bremswiderstand einsetzen

  5. #5
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    Arbeitet der FU in Vektorregelung oder mit Uf-Kennlinie?
    Geht hier die Zwischenkreisspannung hoch, weil der Magnetisierungsstrom hoch geht?
    Wie sieht das mit dem Wirkstrom aus (generatorisch/motorisch)? Trace mit Iq und Iw?
    Sind die Vektorparameter richtig eingestellt oder schwingt hier die Regelung?
    Wenn die Masse hoch ist, dann müsste doch zumindest zu Beginn der Rücklauframpe die Zwischenkreisspannung ansteigen, oder?

  6. #6
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    Ist ein 5,5Kw Motor (4pol) und die Exzenterschneckenpumpe, die dieser antreibt, benötigt normal nur einen 3kW Motor. Die Pumpe läuft momentan ohne Gegendruck...hat also einen leichten Job.

    Ich habe jetzt bei Anlage A eine Hochlaufzeit und Bremszeit auf 1sek gestellt (von 0,4 Hochlauf und 2sek Bremszeit) und es ist kein Schwingen mehr zu sehen. Die gleichen Einstellungen in Anlage A geladen und das Schwingen ist selbst bei 1,5sekunden noch zu sehen.

    Bremswiderstand lässt die Anwendung leider nicht zu.

    Vektorregelung ist eingeschaltet. Wirkstrom - motorisch.
    Statischer und Dynamischer Boost auf 100% (werkseinstellung), Schlupfkompensation auch 100% (werks), Verstärker ISD-regelung auch auf Werkseinstellung (100%)
    Des weiteren: Magnestisierungszeit 20ms, Pulsabschaltung aus
    Geändert von Ide (10.07.2012 um 14:15 Uhr)

  7. #7
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    Hi,

    sieht für mich genauso aus.
    Bei Rampenende läuft Last/Schwungmasse kurz generatorisch weiter und speist FI über Freilaufdioden über IGBTS ein.
    Am besten Rampe nicht so steil machen.
    Klar ists aber auch abhängig von interner Regelung (Schlupfausgleich quasi Stromregler) usw.
    Bremswiderstand wäre denke ich hier nicht so effektiv.
    Hat der FU, kenne ihn nicht, einen Optimierungsparameter für ZK Spannung? ....quasi Überspannungssteuerung/OverVoltageControl?

    Ansonsten hilft nur "innerhalb der physikalischen Grenzen" arbeiten.

    Gruß
    Zitieren Zitieren Einschwingen nach Sollwertänderung  

  8. #8
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    Der Fehler tritt nur beim anlaufen des Motors auf!
    Habe nun die Hochlauf- und Bremszeit auf 1sek gesetzt (vorher 0,4 und 2sek) und es läuft.
    Die 0,4sek und 1sek laufen beim SK500 einwandfrei. Laut Nord auch logisch, da dieser einen Elektrolytkondensator mit größerer Kapazität hat als der SK205.Der SK205 hat einen kleineren gewickelten Kondensator. Ein kleiner Bremswiderstand (der ins Gehäuse gesetzt werden kann) soll es -laut Nord- ermöglichen auch mit dem SK205 kurze Rampen fahren zu können!? Ich pack das Ding aber nicht mehr an, hab de Sch***** voll!

    Kann mir jemand erklären warum sich die Hochlauf- und Bremszeit immer auf die maximal Frequenz bezieht (linear zum Sollwert) und nicht auf die aktuelle Frequenz?

  9. #9
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    Zitat Zitat von Ide Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand erklären warum sich die Hochlauf- und Bremszeit immer auf die maximal Frequenz bezieht (linear zum Sollwert) und nicht auf die aktuelle Frequenz?
    Weil du sonst bei jedem einzelnen Hochlauf/Bremsvorgang eine andere Beschleunigung hast.
    Diese Zeiten beziehen sich bei allen mir bisher untergekommenen FUs auf die eingestellte "Maximalfrequenz", das ist also vollkommen richtig.

    Was ich nur nicht wirklich verstehe, warum beim vermeintlich zu kleinen Kondensator beim Hochlauf die Spannung Höher wird,
    das ist doch imho ein Indiz das irgend ein interner Regler des FUs irgendwie Mist macht, sprich ins Schwingen gerät.

    Laut Handbuch kann man ab P310 aufwärts ja auch etlich P bzw. I Werte der div. Regler anpassen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. #10
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    Ist der Effekt dann bei dem größeren Gerät auch vorhanden und wird nur durch die größere Zwischenkreiskapazität ausgebügelt?
    Die Spannungsspitzen belasten dann die Kondensatoren im Dauerbetrieb.

    Ist der Effekt der gleiche, wenn der Motor unter Last arbeitet?

    Mit einer Optimierung der Reglerparameter sollte sich das doch deutlich verbessern lassen, oder?

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