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Thema: Leistungsberechnung / maximaler Verbrauch einer Maschine

  1. #11
    ?ESEIL? Gast

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    Hallo MrCrank,

    also es handelt sich um eine Maschine die einen Hauptantrieb (9KW 16A) besitzt welcher unter Volllast 13A zieht (Anzeige am FU).
    Dazu kommt noch eine kleine Pumpe (0,6KW 1A) und ein Pusher (1,5KW 2,4A).
    Somit ist auch schon alles an was im Automatikbertieb laufen kann und auch läuft.
    Wir und der Kunde wollen nun wissen was die Anlage in diesem Fall maximal verbrauchen kann?
    Quasi wie bei der Luft und beim Wasser.
    Das ganze muss auch nicht 100% genau sein, der Kunde muss eben nur was eintragen um seine maximalen Energiekosten zu wissen.

  2. #12
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    Hol irgendwoher einen simplen, gebrauchten Drehstromzähler (10-20€) und häng den ran.
    Lass die Maschine ne definerte Zeit laufen und du hast deinen Verbrauch. Viel einfacher und günstiger geht es kaum.

    Gruß
    Dieter

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  4. #13
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    Moin zusammen,

    also wie Dieter schon sagt, die einfachere und kostengünstige Variante ist hier das Messen der Gesamtaufnahme an der Zuleitung.

    Möchte man das ganze trotz des Aufwandes einfach nur theoretisch Überschlagen, müsste man noch wissen wie die Maschine arbeitet,
    ob sie z.B. ständig umpolarisiert werden muss (links-/rechtslauf) usw. . Vereinfacht man zuviel wird es wieder ungenau und man kann genauso
    gut den Wert würfeln.

    Wenn du ein Zangenamperemeter besitzt kannst du auch den Strom unter Volllast pro Phase messen.
    Sind die 3 Phasenströme nahezu identisch also symmetrisch, so entfällt bzw. vereinfacht sich die komplexe Wechselstromrechnung und
    es reicht für die Scheinleistung :
    S=3*Us*Is Us=Außenleiterspannung einer Phase sprich 230V; Is= Stromaufnahme pro Phase
    für die Abrechnung interessiert aber die Wirkleistung, denn diese wird bezahlt. Hängt nur die eine Maschine an der Zuleitung so ist der
    cos phi der Maschine gleich der der gesamten Anlage. Also:
    P=3*Us*Is*cos phi

    Gruß Matthias

    P.S. einige FU´s haben Schnittstellen für die Leistungsmessung inkl. 4Q Messung oder lassen sich programmieren

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu MrCrank für den nützlichen Beitrag:


  6. #14
    ?ESEIL? Gast

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    Hallo,

    also die Anlage fähr einmal an und läuft dann im Normalfall eine Schicht (knapp 8 Stunden) durch.
    Keine Umschaltung mit links/rechts oder derartiges.

  7. #15
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    Tach,

    Dann kannst du mit der oben genannten Formel für P deine zu bezahlende Leistung überschlagen. Wichtig ist dabei den Strangstrom
    der Zuleitung zu ermitteln, nicht den Gesamtstrom. Da du 3 Maschinen auf einer Zuleitung hast, setzt sich der cos phi natürlich
    auch aus den drei Anteilen der Maschinen zusammen. Zeichne dir am Besten ein Leistungsdreieck und ermittel die Resultierenden.
    Dann kannste die Scheinleistungsanteile der einzelnen Motoren zusammen addieren und dein cos phi gesamt ermitteln.
    Nun kannst du einfach P= 3*230V*Is(Strangstrom via Zangenamperemeter)*cos phi gesamt, das sollte für deinen groben Überschlag
    ausreichen

    Gruß Matthias

    P.S. Theorie und Praxis passen nur unter genauen Voraussetzungen zusammen

  8. #16
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    Zitat Zitat von ?ESEIL? Beitrag anzeigen
    ... einen Hauptantrieb (9KW 16A) ..... eine kleine Pumpe (0,6KW 1A) und ein Pusher (1,5KW 2,4A)..
    Damit hast du doch schon fast deine gewünschten Angaben. Wenn du die jeweiligen obigen (abgegebenen) Leistungen noch durch den Wirkungsgrad Eta (steht auf dem Typenschild) dividierst, hast du die aufgenommene Leistung.

  9. #17
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    Zitat Zitat von ?ESEIL? Beitrag anzeigen
    ... einen Hauptantrieb (9KW 16A) ...eine kleine Pumpe (0,6KW 1A) und ein Pusher (1,5KW 2,4A)..
    Damit hast du doch schon fast deine gewünschten Informationen. Wenn du die jeweiligen obigen Leistungen noch durch den Wirkungsgrad ETA (steht auf dem Typenschild) dividierst, hast du die aufgenommen Leistungen.

  10. #18
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    Tach die Herren,

    leider liegt a.w.c.s hier nicht ganz richtig, denn der Nennstrom und die Nennleistung sind nur im Nennbetrieb gegeben. Deshalb stehen auf dem Typenschild auch nur Nenngrößen oder konstante Werte. Der Wirkungsgrad sagt nur aus wie viel von der elektrischen Leistung in mechanische umgewandelt wird, nicht aber wie viel max. Strom auftreten kann. Also wie oben schon erwähnt, möchtest Du errechnen wie viel Strom er max. ziehen kann, so musst du die Scheinleistung errechnen. Möchtest Du wissen was davon dem Kunden zur Last fällt, ist die Wirkleistung entscheidend. Die Abrechnung ist von Anbieter zu Anbieter jedoch unterschiedlich und kommt auch auf die Größe des Unternehmens an.

  11. #19
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    Zitat Zitat von MrCrank Beitrag anzeigen
    ... nicht aber wie viel max. Strom auftreten kann. Also wie oben schon erwähnt, möchtest Du errechnen wie viel Strom er max. ziehen kann, so musst du die Scheinleistung errechnen. ...
    Wovon soll er die denn errechnen? Und den Strom wollte er auch nicht errechnen.
    Aber da er sich nicht wieder gemeldet hat, scheint das Problem ja gelöst.

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