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Thema: Leistungsberechnung / maximaler Verbrauch einer Maschine

  1. #1
    ?ESEIL? Gast

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    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage bezüglich der Leistungsberechnung / maximaler Verbrauch einer Maschine.
    Und zwar möchte ein Kollege wissen was die Maschine denn maximal verbrauchen kann (Strom, Wasser, Luft)
    Für Wasser und Luft kann ich die maximalen Durchflussmengen pro Stunde angeben.
    Beim Strom bin ich mir nicht sicher was ich machen soll / muß.
    1. Ich habe Verbraucher in der Maschine mit insgesamt 20KW - ist mein maximaler Verbrauch dann automatisch 20KW/h?
    2. Ich habe mal mit einem Zangenampèremeter die einzelnen 3 Stränge der Zuleitung gemessen - bringt mir das was und wenn ja wie?
    3. Es ist ein Hauptschalter mit 63A verbaut, kann ich dann somit einfach vom maximum ausgehen? Quasi 1,73*230*63 oder 1,73*400*63?

    Wäre echt toll wenn mir einer auf die Sprünge helfen könnte wie das normalerweise in der Praxis gehandhabt wird!

    Vielen dank euch schonmal im voraus.

    Zitieren Zitieren Leistungsberechnung / maximaler Verbrauch einer Maschine  

  2. #2
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    Vom der Größe des Hauptschalters auf den Verbrauch zu schließen bringt nicht viel.
    Wenn du deine 20KW hast kannst du doch ganz prima rechnen, wenn diese wirklich
    permanent gefordert werden.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    ?ESEIL? Gast

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    Denke ich auch dass das nicht viel bringt, aber ich habe einfach mal alles aufgeschrieben was mir so in den Sinn gekommen ist.
    Laut Konstrukteur hat die Maschine immer zwischen 18 und 20 KW die gefordert werden.
    Könnte ich mir das nicht über den Strom ausrechnen den das Zangenamperemeter anzeigt, nur wie bei Drehstrom?

  5. #4
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    Wenn du die Ströme mit dem Zangenmultimeter gemessen hast kannst du die Leistungen berechnen. Den ausschlaggebend ist ja die Schein - und nicht die Wirkleistung (also auch die Energieverluste mit berücksichtigt). Der größte Stromfluss über eine gewisse Dauer (vielleicht 1-2 min wenn die Maschine im AUTO - Betrieb läuft bsw.)der jeweiligen Phase wird gemessen, weil die Belastung ja nicht permanent symetrisch sein muss und schwanken kann, und diese nimmst du dann als Berechnungsgrundlage. Natürlich ist das nicht Supergenau aber als Richtwert durchaus ausreichend.
    Dein Hauptschalter so groß ausgelegt damit bei eventuellem Fehlverhalten (bsw. Kurzschlüsse ...) in der Anlage dieser auch dafür ausgelegt ist.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu defender882001 für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    ?ESEIL? Gast

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    Hi,

    und mit welcher Formel kann ich das dann ausrechen?
    Kannst du mir das vielleicht anhand eines Beispiels zeigen?

    Danke!

  8. #6
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    Hi Eseil,

    wir hatten mal eine ähnliche Anforderung. Es wurden neue NSHV gebaut und wir sollten solche Angaben zu allen Maschinen machen.
    Hauptschalter 63A, im Schaltplan steht 50KW, Zangenamperemeter dran und gemessen. Alles unterschiedlich...
    Was tun? Dann haben wir versucht einen Gleichzeitigkeitsfaktor der einzelnen Stromabnehmer zu erstellen...(Klappt nur bedingt und mit massivem Zeitaufwand)
    Schlußendlich haben wir eine Elektrofirma mit entsprechendem Equipment gebeten ein Meßgerät mit Schreiber an die Zuleitungen zu hängen.
    Nach einer kompletten Produktionsschicht wurde das ausgewertet und plus 10% kamen keine 10KW Nennverbrauch in der Spitze heraus...
    Danach haben wir alles ausgelegt und keine Probleme bekommen (inkl. Wärmebildaufnahmen der Verteilungen für den Versicherer).
    Finde das war ordentlich + nachvollziehbar, realitätsnah und sicher.
    Wenn ihr mit einer Firma zusammen arbeitet die solche Meßgeräte hat, dann ist der Kostenaufwand gegen Null.
    Nur klappt das nicht von jetzt auf gleich und aus dem Büro heraus!
    Aber wenn ich diese Maschine nicht aus dem FF kenne und alles im Detail berechnen kann, dann würde ich auf jeden Fall eine Variante
    der meßtechnischen Lösung wählen (imho).

    Gruß, Toki
    Programmierumgebung: Step7 V5.5, WinCCflex2008-SP3, TIA-PortalV13, MicroWinV4.0

  9. #7
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    Bei symetrischer Belastung des gesamten Drehstromnetzes ==> S(Wirkleistung+Scheinleistung)=Wurzel 3 * U * I
    Bei Sternschaltung ==> U Strang = U Netz / Wurzel 3 ==> S Strang = U Strang * I Strang ==> S Gesamt = S Strang1+S Strang2 + S Strang3
    Bei Dreieckschaltung ==> S Strang = U Netz / I Strang ==> S Gesamt = S Strang1+S Strang2 + S Strang3
    Es ist natürlich so das deine berechneten Werte und daher Deine tatsächliche Gesamtscheinleistung höher ist, als Sie tatsächlich in Wirklichkeit sind, das hat ja Toki (Gleichzeitigkeit) beschrieben. Aber um einen ungefähren Richtwert zu bekommen sollte dies genügen.
    Es gäbe bei unsymetrischer Belastung noch die Möglichkeit mittels Zeigerbild den Gesamtstrom des Netzes grafisch zu ermitteln, und sich daraus die Gesamtleistung berechnen lässt.

    http://www.etg-kurzschluss.de/_media..._drehstrom.pdf
    Hier mal ne Quelle wo Du noch genauer schauen kannst und Dir das mit dem Zeigerbild mal anschauen kannst.

  10. #8
    Beginner09 Gast

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    Das würde also heißen dass wenn er mit dem Zangenamperemeter konstant je 10A bei Maximallast auf allen 3 Phasen misst:
    Wurzel3*230V*10A = 1,73*230*10 = 3979 W

    Also könnte er einen theoretischen Verbrauch von 3,98 KW/h angeben???

  11. #9
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    Zitat Zitat von Beginner09 Beitrag anzeigen
    Das würde also heißen dass wenn er mit dem Zangenamperemeter konstant je 10A bei Maximallast auf allen 3 Phasen misst:
    Wurzel3*230V*10A = 1,73*230*10 = 3979 W

    Also könnte er einen theoretischen Verbrauch von 3,98 KW/h angeben???
    Da brings du jetzt aber was durcheinander ...

    Entweder du rechnest konsequent mit Strangleistungen, also 230V * 10 A = 2300VA / Phase = 2300VA * 3 = 6,9 kVA
    oder
    Wurz3 * 400 * 10 = 6,9kVA

    Selbst dann wäre das aber immer noch nur die Scheinleistung, wichtig für Sicherungen und ähnliches, hat aber immer noch eher wenig mit dem "Verbrauch" der Maschine zu tun, dafür wäre dann noch der cos phi notwendig.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  12. #10
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    Tach ESEIL,

    also wenn ich die Aussage deines Kollegen richtig verstanden habe möchte er die maximale Stromaufnahme und damit Verbrauch wissen.
    In der Regel hat eine Maschine die höhste Stromaufnahme im Einschaltmoment Aufgrund von Trägheitskräfte, Magnetisierungseffekten usw. .
    Für diese komplexe Berechnung dient den Theoretiker die Integralrechnung. Die Frage ist jetzt wozu benötigt er die Stromaufnahme, mit welcher
    Genauigkeit soll der Realwert ermittelt werden ? Wenn es nur der Querschnittsermittlung der Zuleitung oder dergleichen dient, reicht es für gewöhnlich
    mit den Daten auf dem Typenschild zu arbeiten. Hierbei ist wie schon erwähnt zu berücksichtigen, dass meist die abgegebene Wirkleistung der Maschine
    angegeben ist. Die Scheinleistung an der Zuleitung lässt sich so mit Hilfe des Wirkungsgrad (Eta) und dem Leistungfaktor(cos pi) berechnen.
    Bei genauerer Hilfe bitte auch genauere Details sprich was ist es für eine Maschine, Typenschilddaten, Schaltungsart, was genau soll ermittelt werden
    und wie genau soll der Wert sein usw.

    Beste Grüße
    Matthias

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