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Thema: Gewindeformen

  1. #1
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    Hallo,

    wir betreiben an einer Exzenterpresse eine Gewindeformeinheit der Fa. Pronic.

    Da wir diese Geräte nun auch für andere Pressen benötigen stellt sich die Frage,

    diese Gewindeformeinheit selbst zu bauen.

    Servoregler, Servoantrieb - soweit kein Problem.

    Mir stellt sich jetzt die Frage was ich bei solchen Anwendungen beachten muss.

    Die Gewindeformeinheit hat "nur" die Aufgabe den Gewindebohrer zu drehen, also kein hin und her fahren und so.

    Es müssen im Programm aber so Parameter wie

    - Vorlaufgeschwindigkeit
    - Rücklaufgeschwindigkeit
    - Eintauchtiefe
    - Drehmoment
    - Gewindedurchmesser

    eingegeben werden.

    Wofür braucht die Steuerung solche Parameter?
    Reicht es nicht eine Drehzahl vorzugeben und evtl. das Drehmoment?

    Wer hat soetwas schon einmal realisiert und kann mir ein paar Tipps geben?
    Zitieren Zitieren Gewindeformen  

  2. #2
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    Also Drehmoment ist nicht für die Bearbeitung relevant. Du kannst damit nur ggF einen Bruch des Werkzeugs erkennen.
    Du brauchst Drehzahl, Steigung und die Tiefe.
    Damit kann der Vorschub berechnet werden.
    Der Vorschub ist beim Vor- und Rücklauf logischerweise gleich.
    Mit welcher Art von Steuerung möchtest du das Projekt realisieren?


    bike
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  3. #3
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    Drehzahl ist mir klar,

    Steigung und Tiefe nicht, da wie gesagt, die Einheit nur den Gewindeschneider antreibt.
    Der Vorschub wird entweder direkt durch das Werkzeug (Hubhöhe) oder einen zusätzlichen Zylinder realisiert.
    Daher die Frage wofür ich all diese Einstellungen brauche.

    Wir haben an den Maschinen Siemens S7-300 im Einsatz, diese würde ich dann halt um die entsprechenden Funktionen erweitern,
    bei den Servos hab ich mich noch nicht festgelegt, zurzeit sind in den Werkzeugen Antriebe von Schneider verbaut, die scheinen mir
    baugleich denen von Bosch Rexroth.

  4. #4
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    Zitat Zitat von dirknico Beitrag anzeigen
    Drehzahl ist mir klar,

    Steigung und Tiefe nicht, da wie gesagt, die Einheit nur den Gewindeschneider antreibt.
    Der Vorschub wird entweder direkt durch das Werkzeug (Hubhöhe) oder einen zusätzlichen Zylinder realisiert.
    Daher die Frage wofür ich all diese Einstellungen brauche.
    Ohne Steigung weißt doch niemand wie schnell das Werkzeug zum und aus dem Werkzeug bewegt werden muss.
    Die Tiefe braucht man doch, wenn man aufhören will, das Gewinde zu bearbeiten.


    bike
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  5. #5
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    also, ich habe einen Antrieb - dieser betreibt den Gewindebohrer (Drehbewegung)

    klar, die Presse kann nicht mit 80 Hub gefahren werden,
    aber ich kann die Geschwindigkeit der Presse frei wählen.

    und wie gesagt, die Tiefe wird entweder manuell eingestellt (Werkezeuggebunden)
    oder über einen pneumatischen Zylinder........

  6. #6
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    Zitat Zitat von dirknico Beitrag anzeigen
    also, ich habe einen Antrieb - dieser betreibt den Gewindebohrer (Drehbewegung)

    klar, die Presse kann nicht mit 80 Hub gefahren werden,
    aber ich kann die Geschwindigkeit der Presse frei wählen.

    und wie gesagt, die Tiefe wird entweder manuell eingestellt (Werkezeuggebunden)
    oder über einen pneumatischen Zylinder........
    Du willst den Bohrer auf Block fahren, also mit Drehmoment erkennen, ob noch Platz ist oder nicht?
    Wenn ich jetzt richtig verstanden habe hast du eine Spindel für den Bohrer, den du regeln kannst.
    Dann eine Presse, die dir den Vorschub macht für das Gewindeformen.

    In der Spindel ist eine Kupplung, die ggF Unregelmäßigkeiten ausgleicht?
    Du brauchst dann eine Verbindung zwischen Vorschub Presse und Dreheinheit.

    Habe ich das jetzt richtig verstanden?


    bike
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  7. #7
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    Wenn die Hubbewegung über Pneumatik realisiert wird, braucht die tatsächliche Steigung des Gewindes nicht bekannt zu sein. (Analog: Händisch mit Akkuschrauber Gewinde schneiden -> beim Ansetzen ein bisschen Druck und dann zieht sich der Gewindeschneider selbst, analog beim rausdrehen -> einfach ein bisschen Zug mit der Pneumatik aufbringen und fertig.

    Die Tiefe könnte auch über einen verstellbaren Initiator (ev. an einem 1:10 Hebel) eingestellt werden) ebenso die Position am Ende (also oben).

    Müsste dann nur die Drehzahl und die Pneumatikdrücke an die verschiedenen Gewindedurchmesser angepasst werden.

    Den "Schlitten" mit der Spindel könnte man auch mit Feder oder umgelenkten Gegengewicht so austarieren, dass er in der "Waage" ist und damit nur sehr kleine Kräfte zum Verfahren benötigt.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  8. #8
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    So wie winnman es beschrieben hat mit dem Akku-Schrauber trifft es die Anwendung die wir hier haben,
    deshalb meine Frage wofür ich so viele Parameter einstellen soll / muss.

    Ich habe jetzt vor einen Drehzahlsollwert an einen Servo zu übergeben,
    ab einem bestimmten Punkt diesen vor ab einem zweiten diesen zurück drehen zu lassen.

  9. #9
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    Es müssen im Programm aber so Parameter wie

    - Vorlaufgeschwindigkeit
    - Rücklaufgeschwindigkeit
    - Eintauchtiefe
    - Drehmoment
    - Gewindedurchmesser

    eingegeben werden.

    Wofür braucht die Steuerung solche Parameter?
    [/QUOTE]

    Ist die Frage dein ernst ? Ich hatte auch schon mit dem Gedanke gespielt so etwas selbst zu machen. Pronic ist mir bekannt. Weis nicht wirklich ob sich das lohnt. Aber gerade weil mann die Parameter und noch viele weitere benötigt hab ich die Finger davon gelassen. Kann es sein das ihr noch zu wenig Reklamationen und zuviel Zeit auf der Presse übrig habt ? Du schreibst weiter unten das du die Hubzahl selbst wählen kannst.


    Gruß Markus

  10. #10
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    Die wird wohl tatsächlich alles Regeln über entsprechende Servos, . . .

    Wie wird da der Vorschub realisiert? Hängt der direkt an einer Achse? oder gibt es da was federndes , . . .

    Über Gewindedurchmesser und Drehmoment wird wohl das maximale Drehmoment für das Werkzeug begrenzt um Bruch zu vermeiden.

    Über die Eintauchtiefe wird das Reversieren gesteuert

    Die Frage wenn du selber bauen willst:

    Welcher mechanische Aufbau schwebt dir vor.
    In welcher Größenordnung willst du Gewinde schneiden (zB: nur zwischen M3 und M5 oder M3 bis M20, . . . .)
    Wie löst du das Reversieren aus?
    Geändert von winnman (01.03.2014 um 12:21 Uhr)
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