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Thema: Indramat Rexroth ECODRIVE03.3-100 FGP3.0RVS und Hydraulik

  1. #31
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    Das ist doch vollkommen egal, dein erstes und einziges Problem:
    Das drehen der Pumpe, noch die Drehzahl der Pumpe, und schon gar nicht die Drehrichtung der Pumpe,
    haben mit deiner Mechanik auch nur das geringste zu tun, allenfalls indirekt und mit jeder Masse Kennlinien versehen.

    Die Variante mag ja möglich sein, wenn der Geber an der Getriebewelle sitzt, oder aber als Glasmaßstab an der Mechanik bei Spindel oder allgemein Linearantrieben,
    aber doch keinesfalls bei einem derartigen Hydraulischen System, wo das drehen der Motors nichts mit der Mechanik zu tun hat.

    Daraus folgt also dann: Dein Mechanikgeber ist als Motorgeber ungeeignet.
    Geändert von MSB (01.04.2014 um 20:23 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  2. #32
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    Moin

    Da liegst du falsch. Es geht nur mit dem Geber am Motor
    Ich kann Dir gerne den Kontak zur Entwicklermanschaft erstellen.
    Der Antrieb kann es nicht defenitiv nicht. Es muß eine eindeutige mechanische Kopplung geben. Das der Geber an einem Getriebeausgang sitzen kann ist möglich, aber nicht so wie Du es willst.

    Beim Hydraulischen System wird es nicht funktionieren Das habe ich selber versucht. Ich nehme seit Jahren Hydraulische Systeme mit Servoantrieben inbetrieb Es geht bis zu 400bar.
    Schau mal auf dieser Seite nach. www.mae-goetzen.de/‎

    Gruß Herbert

  3. #33
    Avatar von Draco Malfoy
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    @MSB: Recht hast Du, im Grunde. Es ist jedoch so, daß auch die Hydraulik ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis hat, und bei einer Schrägscheibenpumpe ist es sogar relativ starr.
    Die Frage ist nur, was schlägst Du vor ? Ich würde gerne irgendwie die Betriebsart Momentenregelung nutzen. Die Doku schreibt mir dazu sinnigerwiese folgendes:
    Bei der FGP Firmware ist dies nur in Verbindung mit Analogbetrieb möglich.
    Aber was soll der Quatsch, ich kann doch die Drehmomentregelung anwählen als Betriebsart im Ecodrive (Im DriveTop). Bricht er dann die Führungskommunikation ab, oder fährt den Antrieb nicht mehr, solange das Buskabel dran ist, oder was passiert denn dann ?

    Zitat Zitat von Knaller Beitrag anzeigen
    Da liegst du falsch. Es geht nur mit dem Geber am Motor
    Der Antrieb kann es nicht defenitiv nicht. Es muß eine eindeutige mechanische Kopplung geben. Das der Geber an einem Getriebeausgang sitzen kann ist möglich, aber nicht so wie Du es willst.
    Nun ja, Hydraulik ist auch ein Getriebe, deswegen ist die Definition hier sehr schwammig. Gut möglich, daß es nicht funktioniert. Deswegen gibt es ja diesen ganzen Thread hier und meine zahlreichen Fragen.
    Aber was tun ? Ich kann keinen Geber an der Motorwelle im Antrieb anbringen. Das geht physikalisch nicht. Oder jedenfalls nicht mit vertretbarem Aufwand. Besser vielleicht gleich den ganzen Antrieb austauschen.
    Ich kann Dir gerne den Kontak zur Entwicklermanschaft erstellen.
    Dafür würde ich mich bedaken! Vielleicht wissen die dann auch, wieso ich keine Momentenregelung mit Führungskommunikation machen können soll, gemäß der Doku.

    P.S. Die Seite sieht nice aus. Wenn ich mal so fragen darf - Du bist der Geschäftsführer von dem Laden ?
    Geändert von Draco Malfoy (01.04.2014 um 21:00 Uhr)

  4. #34
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    Moin

    Du kannst die Betriebsart auf Momentenregelung einstellen. In der Führungskomunikation den Frei Konfigurierbare Mod anwählen Du must dann die Parameter P-0-4077 , S-0-0080 drin haben
    Das von der Steuerung vorgegebene Drehmoment wird am Ausgang hingestellt. Was der Motor dann macht kommt auf das mechanische Gegenmoment an. Es können alle Betriebsarten vorgewählt werden.

    Es ist aber auch möglich Die Bits für Freigabe usw. über Profibus und den Sollwert über den Analogeingang.

    Gruß Herbert

  5. #35
    Avatar von Draco Malfoy
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    @Herbert: geht das ? Das wäre ja quasi die Hälfte der Problemlösung, oder auch ganze Problemlösung womöglich. Ich kenne ja mehr oder weniger die Lastkurve der Presse. Somit könnte die Steuerung, wenn sie flink genug ist, einfach mit einer sinnvoll programmierten Momentenkurve fahren und an der richtigen Position das Ventil "nullschalten". Das 5/3 Wege Ventil besitzt ja eine Mittelstellung, wo das Öl einfach in die Vanne zurückfließt und die Kolben gesperrt werden. Und die S7-1511 müsste das eigentlich schaffen. D.h. ich würde das Parameter S-0-0080 "Drehmomentkraftsollwert" dann direkt über Bus schreiben und der wird dann sofort im Antrieb übernommen ? Und der Lageistwert vom Geber 2 wird dabei einfach an den Ausgang weitergereicht, sodass ich ihn über den Bus abholen kann ?

  6. #36
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    Moin
    Ja das geht. ZYkluszeit bei ECODrive 2ms für Sollwertdurchlauf von Profibus in den Stromregler
    Aber das mit dem Drehmoment ist eine Heisse Nummer Du hast keine genaue Kontrolle. Durch Änderung der Leckage, Temperatur usw. verhält sich das System unterschiedlich.
    Ich bin jetzt seit ca. 10 Jahren im Thema Servohydraulik unterwegs. Bei einer Presse sind die Sicherheitsreichlinie sehr hoch Da hier ein Rerotfit gemacht wird, ist eine neue Sicherheits und Risikoanalyse notwendig. Hier wird die Antriebstechnik entscheidend geändert. Die BG Köln ist da sehr pingelig. Was für eine Art von Presse ist das ??
    Bei einigen Nutzern von Servohydraulik auf Servoantriebstechnik gabs schon sehr heftige Diskussionen. Wir haben da schon Sicherheitstechnik drin mit sicherreduzierter Geschwindigkeit usw.
    Also sei vorsichtig

  7. #37
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    Daß es geht, freut mich einerseits zu hören. Ist mir jedenfalls lieber, als wenn ich jetzt nen neuen Umrichter einkaufen müsste.
    Aber ich will doch im Grunde nur eine mehr oder weniger grobe Positionierung der Mechanik erreichen. Bisher ist die Maschine ja mit Schützen und Endschaltern gelaufen. Und die Mechanik fährt eigentlich noch recht langsam. Die Presse darf außerdem auch ein Bisschen überschneiden, nur nicht so, daß das Werkzeug komplett kaputt gedrückt wird.

    Wegen Sicherheitstechnik - nun ja, es ist genau genommen eine Stanze und keine Presse, wobei darauf ausschließlich nichtmetallische Bauteile gepresst werden. Also z.B. Gummidichtungen. Laut dem Sicherheitstyp von Siemens reicht hier einfach die korrekte Anwendung der DIN ISO 13849 und eine entsprechende Risikoanalyse (weil das keine Stahlstanze ist, sonst wäre das eine "gefährliche Maschine"). Abnahme durch die BG sei nicht erforderlich. Ich habe jetzt eine Sick LS M4000 Advanced drin vorgesehen, und dazu die 3SK1 Advancend / Modular Sicherheitsrelais Serie von Siemens. Die Stillsetzung im Notfall ist sogar dreifach redundant abgesichert: Die Ventile fallen ab, das Netzteinspeisungsschütz und der E-Stop Eingang vom ECDODRIVE wird unterbrochen. Jeweils über einen separaten Ausgang der 3SK1.

  8. #38
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    Der Estop ist unsicher, da er nur Software mäßig abgefragt wird. Ausschalten des Antriebes gilt als unsicher, da der Antrieb keine stillsetzung
    über ein bremsensystem hat. Motor kann drehen durch anstehendem Öldruck Das einzige was als bewährtes Bauteil gilt ist das Ventil in der entsprechenden Ausführung


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  9. #39
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    Maschinenrichtline vergessen. Dann die Frage unter welcher c norm fällt die kistr


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  10. #40
    Avatar von Draco Malfoy
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    Zitat Zitat von Knaller Beitrag anzeigen
    Maschinenrichtline vergessen. Dann die Frage unter welcher c norm fällt die kistr
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    Wegen Normung - ich zitiere mal aus ner Mail von einem Siemens Typen:
    Gemäß DIN EN 693 (Werkzeugmaschinen –Sicherheit –Hydraulische Pressen) ist unter der Anwendungsbereich dieser Norm unter 1.2 beschrieben, dass:- diese Norm auch für Pressen gilt , deren ursprünglicher Verwendungszweck die Kaltbearbeitung von Metall ist
    - und die in gleicher Weise für die Bearbeitung von anderem Material (wie Pappe, Kunststoff, Gummi oder Leder) und Metallpulver eingesetzt werden sollen.
    D.h. hier stellt sich die Frage, ob die Stanze/ Presse ursprünglich für Metall konstruiert war und in welcher Form sie weiterverwendet wird. Wäre sie also immer nur für das Stanzen / Pressen anderer Materialien als Metall gedacht, käme die EN 693 nicht unbedingt zur Anwendung. Hier würden sie sich dann auf die EN ISO 13849-1 beziehen können. Die Notwendigkeit einer Abnahme wäre mir dann nicht bekannt.
    Ausgehend vom obigen fällt die dann entweder unter keine spezielle C-Norm, oder ? Die Presse wurde zum Stanzen von Leder und Kunststoff konzipiert soweit ich weiß.

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