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Thema: Welche Servomotoren verbaut ihr bevorzugt?

  1. #11
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Was die reine Funktionalität oder Regelgüte angeht, wird sich wohl kein System uneingeschränkt absetzen können.
    ... da gibt es schon deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern. Es ist eben schon ein Unterschied, ob die erreichbare Drehmomentgenauigkeit 1% oder 5% ist -
    Ebenso fehlen bei einigen Herstellern Bandsperren als Stromsollwertfilter, so dass mögliche ausgeprägte Resonanzfrequenzen eine dynamische Reglereinstellung verhindern.
    Durch eine ausgeklügelte Autotuningfunktionalität wird man bei den Premiumherstellern auch untersützt.
    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Die "klassischen" Antriebshersteller ... mögen vor allem dann Vorteile haben, wenn die Steuerung nur wenige bis gar keine Motion-Control-Funktionalitäten bearbeiten soll, ... Die Schwachstelle sehe ich hier eher bei der Inbetriebnahme und Fernwartung, wo man dann in mehr als einem System aktiv werden muss (Steuerung + Antrieb). Im Servicefall muss der Antrieb neu parametriert werden, was je nach Hersteller mehr oder weniger aufwendig ist.
    ... Es gibt auch Hersteller, wo die Parametrierung auf einer Speicherkarte abgelegt sind, so dass man bei Tausch ohne IBN- Werkzeug auskommt. Ebenso kann man Kommunikaton, SAFETY, IBN und Ferwartung über einen Bus durchführen, bzw. netzwerkübergreifend auf die Teilnehmer "durchrouten".

    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Dem Siemens wird ja oft eine Technologieführerschaft zugeschrieben. Das Gesamtsystem einer "Siemens Motion Control" funktioniert gut, aber ist für sich gesehen (besonders für Umsteiger) schon ein gänzlich eigener Kosmos, da ja kaum irgendwelche offenen Standards genutzt werden.
    SIMOTION untersützt "PLC Open", Programmierung nach IEC1131 und man kann CODESYS- Projekte recht einfach portieren. Wichtig für Maschinenbauer, wo Kunden z.B. den Steuerungslieferanten vorschreiben.

    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Ich habe auch noch nie Servonntriebe von Siemens an Fremdsteuerungen gesehen. Bin da nicht auf dem aktuellen Stand, aber muss bei Siemens immer oben drüber eine F-CPU für Safety zur Anwendung kommen?
    Also SINAMICS an Beckhoff (sogar über eine DSC- Profidrivetelegramm), oder an Bachmann M1 (über Profinet IRT als Lagesollwertschnittstelle), ebenso über LINUX- PC Steuerung und einer CP1616 (also auch IRT), ebenso SINAMICS EtherNet/IP (also wird wohl auch an Rockwell eingesetzt). Oder einfach als Standardslave einbinden und die Motioncontrol- Technologie dezentral lösen - je nachdem wie man es will, bzw. wie es zu meiner Maschine passt.


    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    muss bei Siemens immer oben drüber eine F-CPU für Safety zur Anwendung kommen?
    Es gibt z.B. auch eine SIMATIC, die SAFETY und Motion kann. Über Klemmen werden auch häufig PILZ- Safetysysteme angebunden oder irgendwelchse SAFETY- Schaltrelais. Aber wenn SAFETY, MOTION, Standardkommunikation, Inbetriebnahme und Fernwartung über ein Bussystem erfolgt, ist das schon sehr von Vorteil.
    Geändert von zako (13.04.2014 um 22:02 Uhr)

  2. #12
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    Moin

    Bei Bosch Rextoth Antrieben gibt es 4 Filter die kaskadiert werden können jeder der Filter ist aus einer Gruppe von 4 wählbar. Mit der eingebauten Frequenzanaylse kann die Mechanik vermessen werden. Tilger usw. Können ermittelt werden Die verschiedenen Bussysteme sind kein Problem
    Sercos, ethercat, Profibus, profinet, Ethernet ip Die Inbetriebnahme wird über. INDRAWORKS gemacht. Bei beckhoff und Siemens kann die Software auf den Geräten mit installiert werden und benutzt denn Bus mit zur Konfiguration. Sicherheitstechnik auch kein Problem eine Safety SPS wird nicht benötigt
    PLCOpen geht auch
    Wer mehr wissen will hier fragen

    Gruß Herbert



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  3. #13
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    Wir nutzen seit Jahren Simotion und MLC(Rexroth). IndraWorks ist deutlich durchdachter und man bekommt mehr unterstützung bei parametrieren und programmieren. Ich meine sinnvolle Unterstützung. Frequenzanalyse mit den Filtern ist wirklich was feines. Ich bin jetzt an einer Druckmaschine mit über 40 Gleichlauf Achsen. Mit GAT kann man es sehr schön implementieren. Die neue Bibliothek/Interface für Hochsprachen ist Super und kostet nichts. Man kann damit zum Beispiel echtzeit Module in VisualStudio Programmieren oder kleine Visu für Tablet.
    Meistens bin ich aber an einer Simotion dran. Sie hat auch ihre Vorteile ist aber sehr schwer zu handhaben. Error System von dem Ding versteht wohl nicht mal Siemens. Die S120 sind alles andere als zuverlässig. Es sind im Jahr etliche die wir bei Kunden tauschen müssen. Sie sind sehr EMV anfählig. Das gleiche gilt für Motoren.
    Einarbeitungszeit ist bei Rexroth kürzer. Das kann ich und viele meine Kollegen bestätigen.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Pikador für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (14.04.2014)

  5. #14
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    Zitat Zitat von zako Beitrag anzeigen
    Durch eine ausgeklügelte Autotuningfunktionalität wird man bei den Premiumherstellern auch untersützt.
    ... mit Premium-Preisen?
    Wobei eine Autotuning-Funktion schon ein Stück weit trügerischer Sicherheit vortäuschen kann. Dieses Features liest sich schön im Katalog, aber es ist halt nicht immer so, dass eine Achse einfach per Knopfdruck optimal läuft. Vielfach muss dann doch wieder Hand angelegt werden.

    Zitat Zitat von zako Beitrag anzeigen
    ... Es gibt auch Hersteller, wo die Parametrierung auf einer Speicherkarte abgelegt sind, so dass man bei Tausch ohne IBN- Werkzeug auskommt. Ebenso kann man Kommunikaton, SAFETY, IBN und Ferwartung über einen Bus durchführen, bzw. netzwerkübergreifend auf die Teilnehmer "durchrouten".
    Diese Sache mit der Speicherkarte betrachte ich skeptisch. Was ist, wenn die Karten im Servicefall vertauscht werden, oder gar verloren gehen? Gibt's eine Verifikation, dass die "richtige" Karte steck? (ich habe solche Systeme noch nicht benutzt)

    Zitat Zitat von zako Beitrag anzeigen
    SIMOTION untersützt "PLC Open", Programmierung nach IEC1131 und man kann CODESYS- Projekte recht einfach portieren. Wichtig für Maschinenbauer, wo Kunden z.B. den Steuerungslieferanten vorschreiben.
    Für die reine Motion-Funktion stimmt das. Das machen ja prakisch alle anderen Hersteller auch. Wenn's um Funktionalitäten der Hardware geht, bewegt man sich aber oft jenseits von üblichen Standards, oder wenn die Hersteller sich nicht einmal selbst an die eigenen Standards halten und wieder andere Süppchen kochen.
    Von denen, die Siemes durchgängig einsetzten, habe ich eigentlich bisher auch nur positives gehört. Deswegen meinte ich ja, dass Siemens die Sache schon gut macht.

    Schwierigkeiten kommen oft erst bei einer Mischung der Systeme und Hersteller. Da schaut teilweise der Einkauf auf den letzten Cent, indem er Antrieb A mit Steuerung B kombiniert, aber am Ende entstehen Zusatzkosten durch aufwendigere Inbetriebnahme oder Hin- und Herschieberei der Zuständigkeiten im Service-Fall.

  6. #15
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    Mahlzeit,

    wir setzen überwiegende Antriebe von B&R ein ,da wir auch oft deren Steuerungen verbauen.
    Ich habe noch nie etwas mit Servo Motion von Siemens gemacht. Würde aber gerne etwas mehr darüber Erfahren, brauch ich da extra Software oder reicht STEP7? Kostet es Lizenz Gebühren für eine Achse. Wie sieht es mit virtuellen Achsen und Achskopplung aus?
    Kann jemand mal von seinen Erfahrungen berichten.
    Danke

  7. #16
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    Es muss nicht Siemens sein.
    Ich finde Indamat, Baumüller und fanuc sehr gut.
    Mir geht das Getue von Big$ auf den Zeiger.
    Denn einen Antriebsverbund mit CCU in Betrieb zu nehmen ist alles anders als leicht.
    Das ist nach meiner Meinung aber auch gewollt, denn durch diese Dienstleistungen wird sehr viel verdient. (bei deren Stundensätzen )


    bike
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  8. #17
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    Im Gegenteil, die Siemens Antriebe gehen m.E. wesentlich leichter in Betrieb wie Indramat & Co., zumindest wenn man die neueste Generation also Indradrive & S120 vergleicht!

  9. #18
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    Also eine CCU mit entsprechender Technologie in Betrieb zu nehmen ist ein fach Mist.
    Man hat einfach 2-5 Tage einzuplanen bis die Antriebe das machen was sie sollen.
    Aber ich mache das nicht jeden Tag sondern nur ca 10 mal im Jahr.
    Wenn du das kannst, ohne Probleme mit drei Antrieben zum Montieren zu interpolieren für eine Fertigung, dann bist du echt gut.


    bike
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  10. #19
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    Es klappt, zumindest nach Beseitigung initialer Fehler wie verkehrt angeklemmte Motorkästen, defekte Geberkabel & Co., und bei Verwendung durchgängig standardmäßiger Kommunikationsprofile wie TLG111.

  11. #20
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    Moin

    Das subjektive Empfinden kann ich nicht abstreiten. aber jeder bevorzugt das System was er gut gelehrt und positive Erfahrungen gesammelt hat. Die Bosch Antriebe sind gut in Betrieb zunehmen und das Inbetriebnahmetool bietet viel Unterstützung und funktioniert auf jeden normalen Windows Rechner.

    Für die diversen Steuerungen und Bussysteme gibt es Beispielprogramme für die Anbindung .

    Gruß Herbert



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    Geändert von Knaller (15.04.2014 um 22:16 Uhr)
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