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Thema: Kompliziert und Knifflig. Schleifringläufer als elektrische Welle

  1. #1
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    Was für die Antriebsspezialisten der alten Schule,
    habe nun in einem Betrieb "die Zicke" vererbt bekommen. Hierbei handelt es sich um eine Rohrwickelmaschine Baujahr 63. Damals wurde die Maschine ohne FU betrieben.
    Jetzt über FU und nun ja, der FU gesteuerte Motor treibt über einen Riemen einen Schleifringläufermotor an, der wiederrum vom Feld zum Läufer des anderen Motors eine Verbindung hat. Die jeweiligen anderen Wicklungen werden mit Netzspannung betrieben.

    Dieser geregelte Motor ist an einem von der Maschine abgesetzten Börtler, der wiederrum seperat nochmals in der Geschwindigkeit angesteuet werden kann. Bis auf den einen FU alles noch Schützschaltung. Alle Leitungen geschirmt.
    Erste Verbesserung war erreicht durch die FU angesteuerte Motorleitung nur am FU den Schirm aufzulegen, und den Schirm der beiden Schleifringläufer untereinander im Schaltschrank zu verbinden, und auf Erde zu legen.

    Das Problem.. bei Tipbetrieb, also langsame Drehzal und mehrerem neu Anlaufen lassen "schießt" der Börtler, also der über elektrische Welle verbundene Motor das Blechband ohne halt raus, also nicht mit der einegestellten Geschwindigkeit.
    Ist da evtl eine Einstellung am FU, einem Dannfoss, schon ausreichend?
    Schirmung der Kabel immernoch falsch aufgelegt? Bei ganz wüstem Lauf war das Hauptmotorkabel auch auf dem Motor aufgelegt, was wiederrum üder die ganze Maschine wiederum ein Feld aufbauen konnte, und die Motor-Generatorleitungen waren auf keiner Seite Schirmseitig aufgelegt.

    Also an dem Problem waren schon der Umrüster, Elektrotechniker? kein plan was der war, 2 Elektrogesellen, und ein Ingenieur dran. Allesammt bisher ohne Erfolg.

    Hat wer eine Idee, die da helfen könnte?
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  2. #2
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    Ich komm mit lesen nicht so gut durch.
    Versuch mir aber etwas dabei vor zu stellen.

    Als erste Tipp kann ich geben das die Befehle zum Umrichter auch sauber zu schirmen sind. Nehme an das alles Hardverdrahtet ist.

    Hast du eine Skizze von das ganze ?

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  3. #3
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    Sorry, Skize kann ich aber erstellen. Kurzfassung Käfigläufer angesteuert über FU treibt einen Scheifringläufer über Keilriemen an, der wiederum über das Feld einen baugleichen Schleifringläufer im Anker Speist. Leitungen alle geschrimt, und wie du schon vermutest, der FU das einzige elektronische Bauteil. Alles Klappertechnik. Grundkonstruktion ist Bj 69 so der Kante.
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  4. #4
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    Du kannst Testweise dir eine Potentialausgleich zwischen allen Bauteile machen. So etwas mit 10, 16 a 25 mm2.
    Kommt mir fast vor als hätte Mann jetzt über die schirmen das ganze geerdet.
    Oder,

    Ein versuch wäre es wert der dritte Motor (angetriebene Schleifringläufer) mit der FU zu betreiben. FU am dann am Stator. Und Dann aber mit kurzgeschlossene Schleifringen am Rotor.

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  5. #5
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    Die Aufgabe klingt spannend.
    Hat der Börtler evtl eine Rücklaufsperre?
    Hintergrund: Spontan liest sich das wie eine Drehmomentgeschichte:

    Bei mehreren kurzen Anläufen (langsam)... Baut sich da vtl. ein Federzug auf?
    irgendwann schießt es raus .. Schwerpunkt überwunden, Drehmoment klein, Drehzahl schießt hoch

    Das ganze aus meinem (sehr engen) Blickwinkel

    HTH

  6. #6
    Avatar von nade
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    Ok. Also Erdung ist vorhanden, aber werde da mal mit einem zusätzlichen Potentialausgleich mal probieren.
    Also bisher bei 2* neu Anwickeln vom Rohr hat sie nicht "geschossen". Hatte mal an dem FU Betriebenen Motor den Schirm am Motor abgelegt und nur die PE Verbindung aufrecht gelassen. Bei den Schleifringläufern eben den Schirm untereinander Verbunden, und im Schaltschrank auf PE-Schiene gelegt.
    Das mit dem FU für den Börtler, also 3. Motor hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Mir fehlt mom nur die Erfahrung mit FU´s um dann wieder selbe Geschwindigkeitsübertragung sicherzustellen.
    Aber schonmal Danke, nun weiss ich, dass ich mit meinen Überlegungen schonmal nicht allzuweit weg war.
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  7. #7
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    Hallo weissnix. Ja, sehr spannendes Problem. Das mit Anlaufmoment, das mangels Anlauframpe da übertragen wird könnte wie du vermutest sich Auswirken.
    Das da zu schnell das Feld Leistung aufbaut, und den Börtler mangels Belastung vom Coil zu schnell hochdrehen lässt, was das Band eben "schießen" lässt.
    Wo ich mich diesbezüglic reinlese, da im Tipbetrieb, also beim Anwickeln eine niedrige Drehzal gefahren wird, die der Geschwindigkeit im Automatikbetrieb entsprechen würde, also nicht seperat geregelt, denke ich nach korrekter Verschaltung der Schirmung, ich dem Danfoss mal noch eine Anlauframpe mitgeben könnte.
    Mache am Monatg mal Bilder von der Anlage, wie gesagt Steinalt und denke damals über Wiederstände in der Geschwindigkeit geregelt gewesen.

    Ach ja, Fehlerquelle runtergefahrene Kohlen Ausgeschlossen, die wurden vor ca. 2 Monaten von meinem Vorgänger gewechselt. Alle Motrleitungen sind geschirmte Leitungen, Momentan um eine Masseschleife zu Vermeiden nur an einem Punkt auf PE gelegt.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    ...über Wiederstände in der Geschwindigkeit geregelt gewesen...
    Ich bin mir 100% sicher, Du meinst gesteuert. So wie beschrieben ist hier eh nix geregelt. Klingt krümelkackerisch, aber ich muß mir selbst den Unterschied mitunter ins Gedächtnis rufen. Hilft dann meistens sogar weiter...

  9. #9
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    Bei so alten Maschinen muß du mit FUs vorsichtig sein, da können schnell
    mal die Wicklungen einen Schäden nehmen. Am besten ist es wenn du am
    Ausgang des FUs einen Sinusfilter hast, dann kannst du dir auch die geschirmten
    Leitungen schenken.

    Den Potentialausgleich solltest du auf jedem fall verbessern, dann aber mit diesen
    Laminierten Flachbandleitungen, ansonsten kommst du selbst mit 50qmm nicht weit,
    da die Hochfrequenten Störungen über einen runden Leiter nicht ausreichend abgeleitet
    werden. Des weiteren betrachte nicht nur den Potentialausgleich in der Maschine, also
    Schaltschrank und Antriebe, sondern auch den vom Schaltschrank weg.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  10. #10
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    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Sorry, Skize kann ich aber erstellen. Kurzfassung Käfigläufer angesteuert über FU treibt einen Scheifringläufer über Keilriemen an, der wiederum über das Feld einen baugleichen Schleifringläufer im Anker Speist. Leitungen alle geschrimt, und wie du schon vermutest, der FU das einzige elektronische Bauteil. Alles Klappertechnik. Grundkonstruktion ist Bj 69 so der Kante.
    Eine Skizze währe echt gut.
    Kann es vielleicht daran liegen dass dass Klemmen K,L,M des Anker vielleicht nicht kurzgeschlossen sind. Wenn man aus einem Schleifringläufer einen normalen Asynchronmotor machen will ist das Bedingung.
    Hatte den Fall vor vielen Jahren dass ich einen 90KW Anlasser für einen Schleifringläufer auf diese Weise mit FU ersetzt habe. Sprich den Schleifrinläufer als normalen Asynchronmotor betrieben

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