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Thema: NOT-AUS bei Servo- und Frequenzumrichtern

  1. #1
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    Hallo!

    Ich hab folgendes Anliegen... Wir sind gerade dabei eine neue Anlage für unseren Betrieb zu bauen. Diese besitzt ca. 12 Servoachsen und ca. 16 Achsen mit Frequenumrichtern und Asynchronmotoren...
    Nun habe ich ein kleines Verständnisproblem wegen der NOT-AUS-Abschaltung... Der nette Motorenvertreter hat nun alle Umrichter mit 24VDC Versorgung für die Steuerelektronik und Buskomunikation ausgestattet, damit ich im NOT-AUS Fall die Versorgungsspannung abschalten kann... Nun habe ich nur meine Bedenken dieses wirklich so umzusetzen. Dieses begründe ich damit, das ich ein flaues Gefühl dabei habe, den Reglern die Lastversorgung zu nehmen, wenn die Achsen schön am fahren sind...
    Worauf ich hinaus will... ist es überhaupt zuläßig das so zu verschalten? Nach meinem Dafürhalten müsste ich den Reglern die Freigabe nehmen und wenn alle sicher stehen, dann eventuell die Lastversorgung abschalten... Es sind auch drei Hubantriebe drinnen, welche ca. 100kg in einem Magazin zu bewältigen haben... Bremsmotore... aber dennoch sollten diese erst anhalten und durch die Bremse gesichert werden, ehe ich den Reglern den Saft abdreh... Das zeitlich verzögert sollte kein Problem sein, da ich von Pilz das Pnoz Multi einsetz...

    Was haltet ihr davon?

    Viele Grüße, Tobias
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  2. #2
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    Hallo Tobias,

    also, ich sehe das genau wie du. Die Anlage muss in einen sicheren Zustand gebracht werden. Einfach nur die Spannungen wegschalten ist die einfachste Lösung. Das ist allerdings, wie auch in deinen Beispielen, nicht immer möglich.


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  3. #3
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    Bei uns wird auch zuerst die Freigabe über ein Not Aus- Relais abgeschalten und anschliesend verzögert die Last. Zwar nicht über ein Multi, aber es gibt ja auch verzögerte Relais von Pilz oder anderen. Zu beachten ist dann nur noch das evtl. vorhandene Lichtgitter oder ähnliches so positioniert werden, das der Antrieb auch steht bevor jemand den Gefahrenbereich erreichen kann.

  4. #4
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    Hallo,

    wir schalten bei unseren SEW FUs mit einem PILZ-PNOZ zuerst das Betriebsberit Signal weg (24V Signal), dannach wird die Schnellstoprampe aktiv (ca. 100-150ms) und die Bremsen im Hubwerk fallen ein. Die Parameter für die Schnellstoprampe müssen richtig eingegeben werden.

    Das PILZ hat auch zusätzlichen einen verzögerten Ausgang von 300ms, bei dem dann der sicherer Halt (24V Freigabe für Endstufe an eigener Klemme) am FU ausgelöst wird. Bei den SEW entspricht dies der Sicherhietskategorie 3 nach IEC 954 wenn man ein PILZ-PNOZ einsetzt.
    Immer Ärger mit Siemens -> macht nix -> wir schimpfen und kaufen!!
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  5. #5
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    Hi,

    "Das PILZ hat auch zusätzlichen einen verzögerten Ausgang von 300ms, bei dem dann der sicherer Halt (24V Freigabe für Endstufe an eigener Klemme) am FU ausgelöst wird. " - also, wenn verstehe ich das Richtig, Sie schalten :
    - erst Freigebe von FU (unverzögere Kontakt bei Pilz) Weg schalten
    - und dann Spannung 24 V Steuerung an FU ab ( verzögere Kontakt bei Pilz).
    Und Hauptspannung 400 V bleibt an Eingangsanschlusse von FU drauf ?

    gruß waldy
    Geändert von waldy (14.03.2006 um 00:10 Uhr)

  6. #6
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    Laut SEW können die 400VAC am Umrichter bleiben, nur an der Klemme X17 muss die 24 Versorgung der Endstufe weggenommen werden.

    Wir haben das auch so ausgeführt, weil SEW dies auch so erlaubt. Auf der SEW Homepage ist diese Dokument "Sichere Abschaltung für MOVIDRIVE® MDX60B/61B - Auflagen" zu finden.
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  7. #7
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    Hi,
    allerdings Anschluss für Endstuffe gibt nur bei Movitrac 3 B, da kann man 24 V bei Endstuffe abschalten.
    Und bei Movitrac 07 - nur Netzspannung mit Schutzt vorne abschalten, anderes geht nicht.

    waldy
    Geändert von waldy (14.03.2006 um 09:29 Uhr)

  8. #8
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    Hi,

    wir verwenden die MovidriveB Serie und die hat an der Klemme X17 einen 24VDC Eingang für "sicheren Halt" der Endstufe.

    Du hast recht. der Movitrac 31 Serie hat keinen derartigen Eingang, da muss man die 400VAC Einspeisung verzögert beim Not-Aus wegnehmen. Für Neuentwicklungen würde ich keinen FU einsetzen, der diesen Eingang für "sicheren Halt" nicht hat. Dies trifft besonders bei Hubwerken oder Kransteuerungen zu.
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  9. #9
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    Hi,
    diese Satzt habe ich nciht ganz verstanden:
    "Für Neuentwicklungen würde ich keinen FU einsetzen".

    Was meinst du damit- neuentwicklungen?
    Weil genau auf emien Anlage ich brauche Langsame Start-Anfahrt und Hubwerkfunktion.
    Ohne Fu komme ich sonst damit nicht klar.

    Und der Movitrac 31 das ist ältere Modell, nachfolge Movitrac 31 ist Movitrac 07.
    Und die hat auch keine so genante "sicheren Halt" der Endstufe.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Krauser
    Für Neuentwicklungen würde ich keinen FU einsetzen, der diesen Eingang für "sicheren Halt" nicht hat. Dies trifft besonders bei Hubwerken oder Kransteuerungen zu.
    Hi Waldy, der Satz ging noch weiter, das Zitat was du verwendest ergibt so keinen Sinn,

    Krauser meint damit er setzt in neuen Anlagen(=Neuentwicklungen) nur noch FUs ein die den Eingang haben. Er meint nicht das er gar keine FUs einsetzt, sondern halt nur mit dem Sicheren Halt Eingang ....

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