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Thema: Resolverleitung für Lenze Servos

  1. #11
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    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    Der MB ist halt offenbar ein schlauer Fuchs, er will sich keinerlei zusätzliche Arbeit auferlegen lassen oder irgendein Risiko tragen. Was spricht denn gegen weiteren Verteiler im Feld, mit moderneren Umrichtern und per Bus angebunden ?
    Möglicherweise ist die Maschine so alt, das beim MB die Fachleute für die Anlage schon nicht mehr da sind. Dann ist das ganze u.U. schon mit erheblichem Aufwand verbunden.
    Das o.G. mit dem "nicht verhandelbar" kann durchaus daraus resultieren, das die Umrichter nicht separat substituiert werden, sondern nur im Zuge einer Gesamtlösung.
    Ich stehe auch auf Betreiberseite, und kenne (in kleinerem Maßstab) vergleichbare Probleme: Entweder Steuerung unangetastet in all Ihren Komponenten, oder kompletter Steuerungsumbau. Die Kompletterneuerung ist dann einfach zu teuer und so stellen wir dann den MB frei von der Haftung für zu erwartende Probleme. (O-Ton GF:"Das werden wir dann sehen.")

  2. #12
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    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, ob das unbedingt ein Resolver werden muss. Resolver ist ja ein faktisch analoges Erfassungsverfahren. Möglicherweise sind andere Geber wie SSI oder EnDat weniger störanfällig.
    Um welchen konkreten Antrieb und Umrichter handelt es sich ?
    Endat /SSI hat ein anderes Problem bei langen Leitungslängen: Die Geberversorgung. Hier muss der Spannungsabfall auf der Leitung berücksichtigt werden.
    Persönlich mag ich auch Endat lieber (allein schon wg. Geberspeicher) aber Resolver ist schon sehr robust, da ursprünglich meines Wissens einmal fürs Militär entwickelt wurde und hier auf Robustheit großen Wert gelegt wurde.

  3. #13
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Möglicherweise ist die Maschine so alt, das beim MB die Fachleute für die Anlage schon nicht mehr da sind. Dann ist das ganze u.U. schon mit erheblichem Aufwand verbunden.
    Das o.G. mit dem "nicht verhandelbar" kann durchaus daraus resultieren, das die Umrichter nicht separat substituiert werden, sondern nur im Zuge einer Gesamtlösung.
    Ich stehe auch auf Betreiberseite, und kenne (in kleinerem Maßstab) vergleichbare Probleme: Entweder Steuerung unangetastet in all Ihren Komponenten, oder kompletter Steuerungsumbau. Die Kompletterneuerung ist dann einfach zu teuer und so stellen wir dann den MB frei von der Haftung für zu erwartende Probleme. (O-Ton GF:"Das werden wir dann sehen.")
    Dann müsste man möglicherweise einen externen Steuerungsbauer buchen, oder eben selbständig tätig werden. In den Meisten Fällen ist ohnehin teuerer, die Wartung und Instandsetzung einer 20-jahre alten Anlage dem Hersteller zu überlassen, als es selber zu machen. Die Betriebsmittel "aus der Liste" kriegt man in der Regel nur mit einem wüsten Aufschlag und nur über den Service, weil die schon längst abgekündigt sind usw. Da ist es möglicherweise besser, die Sache selber in die Hand zu nehmen und eine sukzessive Modernisierung durchzuführen, eventuell noch mit externer Expertise von einem fähigen Ingenieur. Meinstens auch alles kein Hexenwerk.

    Was vorliegenden Fall angeht: Wenn der Name des Maschinenbauers mit "I" anfängt, dann wüsste ich da ganz sicher eine Lösung gegen alte Lenze-Umrichter mit 80m Leitungen. Wurde auch schon erfolgreich aprobiert und hat gefruchtet.

  4. #14
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    2007 Anlagenerstellung Stand der Technik
    2014 Anlage soll an einen neuen Standort innerhalb der Fa.
    Hatte ähnliches mit SEW vor 4 Jahren ( Verstärkung musste neu eingestellt werden )
    mit Lenze nochmal telephoniert ____ auf exakte Schirmung achten , nicht neben Leistungskabeln verlegen ,eventuell Verstärkung neu einstellen

    Restrisiko bleibt beim Betreiber
    mit Chef besprochen , wir machen es ( eigentlich auch keine andere Wahl )

    Danke und schönes Wochenende Wily

  5. #15
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    Moin

    Das Jahr 2007 als Stand der Technik zu bezeichnen wird heute oft nicht mehr an erkannt.
    Maschinenhersteller sollten spätestens nach 5 Jahren die Konstruktion überarbeiten bzw auf den aktuellen Stand der Technik bringen. Gilt vor allem bei der Sicherheits und Risiko Analyse
    Bei Gericht sind die 5 Jahre so eine Hausnummer
    Geändert von Knaller (15.08.2014 um 20:18 Uhr)
    Zitieren Zitieren Resolverleitung für Lenze Servos  

  6. #16
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    Interessant dass die Frage beim Resolver und nicht beim Motorenkabel gestellt wird. Dieses wird ja auch mehr als 50Meter lang sein. Hier ergibt sich ein grösseres Problem als beim Resolver.

  7. #17
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    Zitat Zitat von meierrog Beitrag anzeigen
    Interessant dass die Frage beim Resolver und nicht beim Motorenkabel gestellt wird. Dieses wird ja auch mehr als 50Meter lang sein. Hier ergibt sich ein grösseres Problem als beim Resolver.
    Ich halte das sowieso für eine bescheuerte Idee, 80m Kabel vom Umrichter zum Antrieb zu ziehen. Da kostet 1Tag meiner Programmierarbeit zur Einbuchung eines busfähigen Umrichers möglicherweise weniger, als je 80m schwerer Motor- und Geberleitung.

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