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Thema: Drehgeber Lagerschäden - Hilferuf!!!!

  1. #1
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    Hallo zusammen.

    Ich habe ein massives Problem mit Inkrementaldrehgebern es gehen immer wieder die Lager defekt.
    Seitens des Motorhersteller konnte bisher nicht der Grund der Geberausfälle gefunden werden.
    Der Motor ist in ca. 40 Maschinen verbaut und es kahm in 1 1/2 Jahren bisher bei ca. 10 Gebern zum Ausfall.
    Es wurden schon mehrere Geber und Motoren zum Hersteller geschickt für die Ursachenforschung jedoch ohne Befund.
    Einzig was mir gesagt wurde ist das das Lager verbrandes Fett beinhaltete und deshalb sich das Lager gefressen hat.


    Daten des Motors:
    Asynchrongetriebemotor mit 1,5kW + Haltebremse + Geber + Fremdlüfter. i=40
    Betrieben wird er mit 87Hz Technik somit 2,7kW.
    Ein Maschinentakt endspricht 360° am Getriebe.
    Die Belastung ist Sinusförmig und ist sowohl motorisch wie generatorisch pro Maschinentakt.
    Die Maschine läuft von ca. 20-40 Takte pro min.

    Wer hat ähnliches Problem hat es gelöst oder hat Ideen zur Ursachenforschung?
    Zitieren Zitieren Drehgeber Lagerschäden - Hilferuf!!!!  

  2. #2
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    Moin
    Wie sind die Filter im System ausgelegt? Bei falsch ausgelegten Filtern können im Motor "Wirbelströme" entstehen. Diese entladen sich über die Lager zur Erde führt zu verbranntem fett und erodier Effekten. Motorkabellängen spielen auch eine Rolle.
    Gruß herbert


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  3. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Knaller für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (25.02.2015),rostiger Nagel (25.02.2015),winnman (26.02.2015)

  4. #3
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    Moin
    Noch vergessen. Die Ableitung kann natürlich auch über die Erdung der Geber erfolgen, dann sind die Lager im Geber dran.


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  5. #4
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    Wie ist der Geber an den Motor gekoppelt? Ich gehe von direktkopplung auf die Motorwelle aus. Dann -> Lagerströme als Ansatz. Eventuell hilft auch ein Isolierendes Koppelstück. Aber die Motorlager sind dem gleichen Effekt ausgesetzt.

    Ergänzend zu Knallers Ansatz was zum lesen:

    Lesen



    Geändert von weißnix_ (25.02.2015 um 09:53 Uhr)

  6. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu weißnix_ für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (25.02.2015),LargoD (25.02.2015)

  7. #5
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    Zitat Zitat von Knaller Beitrag anzeigen
    Bei falsch ausgelegten Filtern können im Motor "Wirbelströme" entstehen. Diese entladen sich über die Lager zur Erde führt zu verbranntem fett und erodier Effekten.
    Bin jetzt schon ne Weile im Beruf, aber davon hatte ich noch nie gehört.
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  8. #6
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    Noch was zum Lesen.
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  9. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (25.02.2015),LargoD (25.02.2015),rostiger Nagel (25.02.2015)

  10. #7
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    Ich hab vor kurzem eine Leckstrommesszage gekauft.
    Hauptsächlich für die Kontrolle von Bus- / Netzverkablung.
    Beim "Spielen" ist mir an einem Antrieb aufgefallen, dass ich auf der Geberleitung einen höheren Schirmstrom habe als in der Motorenleitung.
    EMV-Verkablung ist korrekt ausgeführt ... Jetzt hab ich mal einen Anhaltspunkt.

  11. #8
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    Lagerströme sollten bei der kleinen Leistung normalerweise eigentlich keine Rolle spielen (richtige Erdung vorausgesetzt).
    Häufig wird bei größeren Motoren (>ca. 15kW) der Fehler gemacht, zwar isolierte Lager einzusetzen, aber bei einem Geber an der Maschine auf eine isolierte Ausführung zu verzichten (teuer). Demnach fließen die Ströme dann über den Geber ab und zerstören diesen.

  12. #9
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    Das mit den Lagerströmen war auch meine erste Idee jedoch wurde dies vom Motorenhersteller ausgeschlossen. Die Lager wurden untersucht und es wurden keine Hinweise auf Lagerströme gefunden.

  13. #10
    rogseut ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ich habe heute eine neue Spur verfolgt. Messung der Motorwelle auf axiale Bewegung. Die Messung ergab das der Geber samt Motorwelle ca. 0,15mm bei jedem Takt sich aus dem Motor drückt und im Umkehrpunkt von motorischen zu generatorischen Betrieb wieder zurück schlägt. Die Bewegung kommt von der Schrägverzahnung der Zahnräder. Meiner Meinung nach ist das Spiel okay. Jedoch der plötzlich Schlag und die Häufigkeit machen mir Sorgen. 40Takte/min.*60min*4000h=9600000 Takte bis zum Ausfall. Jetzt währe es gut zu wissen wie hart diese Schläge aufs Lager klopfen. Dazu müsste ich jetzt die Beschleunigungen messen, das Gewicht des Gebers ist bekannt. Daraus könnte man mehr ableiten. Wie kann ich diese Beschleunigung messen und macht das sinn?
    Geändert von rogseut (25.02.2015 um 19:34 Uhr)

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