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Thema: Umrichter und Netzdrossel

  1. #11
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    Hi,
    "Und das nennst du lang?"- ich habe doch als Beispil gesagt, weil genau weiss ich auch nicht.
    Also, mit eiunfachsten Worten- allgemeine Einschaltung und gleichzeitige Spitztestrome- das ist nur bei Ideale berechnung.
    Praktisch jede FU hat eigene Zeit-Raum- wann beginnen fliessen Spitztestrome.

    gruß waldy

  2. #12
    Avatar von lefrog
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    Hallo!

    Zu den Einschaltspitzenströmen von bis zu 200A - sicherlich ist das ein sehr kurzer Impuls, aber bei dem Aufbau des Steuerschrankes in meiner Werkstatt, ich habe den Schaltschrank an einen 16A Leitungsschutzschalter B-Charakteristik angeschlossen (sicher nicht optimal, aber um die SPS Grundzuprogrammieren sicherlich ausreichend - ohne Belastung...) hat diese, sobald ich mehr als 4 Umrichter gleichzeitig eingeschaltet habe, immer zuverläßig ausgelößt. Das ist bei einem Ab- und erneuten Zuschalten sogar noch zuverläßiger aufgetreten. Die Begründung des Technikers des Herstellers waren Umladetröme in den Umrichtern bei bereits geladenen Kondensatoren.

    Die B-Leitungsschutzschalter lösen bei 48-80A Kurzschlussstrom aus. Wenn in nun von 50A "Kurzschlussstrom" für 4 Umrichter ausgehe, die die Sicherung auf Grund der wirklich kurzen Zeit auch "sieht", so gehe ich davon aus, dass es bei 17 Umrichtern über 200A sein werden, die eine Sicherung "sehen" würde. Sicherlich liegt der Stomfluß in der ersten Millisekunde nach dem Einschalten weit aus höher, aber ich denke das dieser, da er ja nun wirklich verdammt kurz fließt, nicht zu Grunde gelegt werden kann. Die Stromschienen, von denen die einzelnen Abgänge zu den Umrichter abgehen, habe ich für 200A ausgelegt. Die Zuleitung zu der Anlage sowie die Leitungen vor der Stromschiene und den Hauptschalter habe ich für 100A ausgelegt. Eine gesunde Reserve, wenn man bedenkt das die Gesamtanlage einen Anschlußwert von ca. 35kW aufweist (= ca. 50A).

    Nicht nur das da die 17 Umrichter dranhängen, auch drei Roboter der Fa.Kuka werden über den Schaltschrank versorgt. Auch für diese wird die Versorgungsschpannung über Schütze zugeschaltet.

    Viele Grüße, Tobias
    Ein Experte ist ein Mensch, den man in letzter Minute hinzuzieht,
    um einen Mitschuldigen zu haben.

  3. #13
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    Also ich würde wie gesagt die Umrichter in quasi 4 Gruppen aufteilen ja nach Größe und Funktionseinheit. Danach für jede Gruppe einen Ausgang in der SPS zuordnen und dann wie folgt verdrahten SPS-Ausgang über PNOZ zur Netzschützgruppe. So kannst Du mit nur 3 zusätzlichen Freigabekontgakten am PNOZ die Umrichter zeitversetzt ans Netzlegen. So hast Du nämlich die Freigabe der Sicherheitsbaugruppe und die Freigabe der SPS die ja vom Pnoz wenn er auslöst zuverlässig weggeschaltet wir. . Vom Pnoz muss natürlich eine Meldung an die SPS gehen ich habe ausgelöst. Damit nach dem Reset die Umrichter wieder Zeitversetzt ans netz gehen. Ich halte das für eine praktikable Lösung.

  4. #14
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    Hi,
    genau so wie es Falcon geschrieben hat würde ich es auch machen aber Du hast ja schon eine Lösung mit dem Pnotz . Und wenn Du bedenkst das erst bei 5 Fu gleichzeitig ein B 16 Automat auslöst dann ist das soviel nicht . Ein B-Automat löst erst bei dem 5 fachen Nennstrom innerhalb von < 1 sec aus ein C beim 10 fachen ein K beim 15 fachen . Auch die Belastung der Sammel-Hauptschütze halte ich für handhabbar . Und eine Anlage nach den Einschaltströmen zu dimensionieren halte ich für völlig überzogen natürlich ist eine Reserve vorzusehen aber im Wirtschaftlichen bereich. Man legt eine Motorzuleitung ja auch nicht nach dem Einschaltstromfest.

    HDD

  5. #15
    MichaW Gast

    Standard

    Bei der Sache mit den Netzdrosseln kann ich nur sagen, dass meines wissens nach jeder Umrichter eine Drossel bekommen sollte, ich hab jedenfalls noch nichts anderes gesehen.

    Die Umrichter gruppenweise einzuschalten ist eine sinnvolle lösung, es müsste aber auch machbar sein alle Umrichter gleichzeitig einzuschalten.
    Zum Beispiel hab ich schon einige Anlagen gesehen (bzw. Störungsbeseitigung durchgeführt) bei den 20 und mehr Umrichter zwischen 3 KW und 132 KW gleichzeitig ans Netz gehen (alle mit Drosseln), ohne das Sicherungen fliegen. Jeder Umrichter ist dazu je nach größe mit einen Motorschutzschalter bzw. NH-Sicherungen abgesichert. Die gesamte anlage kann über einen Lastschalter per hand abgeschaltet werden oder wenn der Not-Aus ausgelöst wird, wird über ein Hauptschütz direkt nach dem Hauptschalter alle Aktoren (Motoren, FU`s usw.) spannungslos geschalten.

  6. #16
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