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Thema: Freqeunzumrichter

  1. #41
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    Das Thema Energie Klassen bei Motoren ist ähnlich wie der Normverbrauch von Autos.
    Auf dem Prüfstand stimmen die Ergebnisse und im Alltag sieht es anders aus.
    Ganz besonders im Umrichterbetrieb.
    Ich stimme borromeus 100% zu, dass die Motorenauslegung das wichtigste ist. Asynchronmotoren haben einfach ein schmales Band in dem sie effizient betrieben werden. Deshalb findet man auch in vielen Anwendungen (z.B. Hydraulikpumpen) verstärkt Synchronmotoren (Servoantriebe).

    Gruß
    Dieter

  2. #42
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    Hi,
    ich gebe mal ganz kurz meinen Senf dazu, was Borromeus so nicht rübergebracht hat und mkre nicht verstanden (sorry) - die Leistung auf dem Typenschild der Maschine bezieht sich immer auf die Wellenleistung. Was die Maschine auf der elektrischen Seite braucht ist das zweite.
    Die 30 Prozent weniger bei Kondensatorbetrieb stehen also an der Welle nicht zur Verfügung. Ein Drehsromnetz wie wir es kennen hat zwischen den drei Leitern um 120 Grad verschobene Sinusverläufe der Spannungen. Die theoretisch erreichbare Verschiebung des Sinusverlaufes mit einem Kondensator ist aber nur 90 Grad. Der Läufer wird also zeitlich unsauber betrieben, die Kondensatorphase ist verschieden zur theoretisch notwendigen Phase, es kommt an diieser Stelle wird der Läufer bildlich besprochen gebremst. Elektrotechnisch wird also durch eine "falsche" Induktion Energie verbraten. Das sind die unvermeidlichen Verluste, je größer der C desto schlimmer.
    Der FU ist für mich geradezu ein Segen in einem Zweiphasennetz . Zwei der mittlerweile 5 Nähmaschinen meiner Frau haben deswegen auch FUs, ursprünglich waren die Drehstrom, aber in der Wohnung muß das nicht.

    Gruß
    Mario

  3. #43
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    . Zwei der mittlerweile 5 Nähmaschinen meiner Frau haben deswegen auch FUs, ursprünglich waren die Drehstrom, aber in der Wohnung muß das nicht.
    Du bringst mich da auf eine Idee ... Bei meiner Frau sind es 4 Stück

  4. #44
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    Zitat Zitat von mkRE Beitrag anzeigen
    Auch wenn das Thema hier nicht mehr aktuell ist, wollte ich mal gerne ein guten Link den ich gefunden habe zeigen zum zuletzt Debattierten Thema:

    http://www.hannover.ihk.de/fileadmin...OEkodesign.pdf
    OT:
    Das ist ja eine "heiße" nachgerüstete Kühlung da an den Motoren. Vor allem bei Pumpen die überhaupt nicht angeschlossen sind.
    Da müsste man auch mal nachrechnen, ob die Verringerung des Luftdurchlasses durch das Rohrgeschlängel durch die niedrigere Temperatur überhaupt ausgeglichen wird. Erinnert mich an das was bei meinem ehemaligen Chef im Elektromaschinenbau so "gezimmert" wurde.
    Motorspezialkuehlung.jpg
    Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder.

    (Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Konstrukteur von Raketen und Weltraumpionier)

  5. #45
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    Also ich kann borromeus nur zustimmen um Effizent einen Antrieb zu betreiben ist mit sicherheit die Steinmetzschaltung die schlechteste Methode!
    Angenommen der Motor war/ist Überdimensoniert und läuft nur bei 70% seiner Nennleistung, dann ist der Wirkungsgrad im Teillast sicher nicht so schlecht als würde man den gleichen Motor in der Steinmetzschaltung betreiben.

  6. #46
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    Hallo zusammen, hab mal wieder Zeit hier länger reinzuschauen.
    Viele Antworten haben sich hier gesammelt und hätte auch gehofft das der Verfasser des Beitrags auch noch mal etwas dazu gesagt hätte weil mich im Endeffekt interessiert hat wofür er sich entschieden hat und ggf. auf die Frage glaube von borromeus warum man diesen Umbau gemacht hat geantwortet hätte. Schade das da nichts kam.

    Blockmove genau die Antriebsauslegung ist sehr wichtig, das ist ja vollkommen richtig. Viele Maschinenbauer liefern jedoch z.B. besonders bei Transportsystemen pauschalisierte Antriebstechnik mit viel Reserven aus wo dann
    die Effizienz bzw. ein guter Wirkungsgrad eines teuren Motors nicht besonders gut genutzt wird. Ich habe einige Anlagen in Betrieb genommen und sowas gesehen.

    Viele Grüße

  7. #47
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    Hallo magmaa ich möchte hiermit auch die Idee mit der Energieeffizienz bei der Steinmetzschaltung zurücknehmen aus Rücksicht gegenüber anderen Lesern alleine schon weil der vom Beitragsverfasser abgebildete Motor eh von Grund auf keinen guten Wirkungsgrad hat.
    Es war wie schon paar Mal gesagt eine Vermutung für den Fall das der Motor überdimensioniert wäre und die neue Leistung ausreichen würde.
    Ich habe einfach ohne direkte Antriebsdaten angenommen das Pzu= 90W/0,9=100W ist und den Angaben von Wikipedia bei Steinmetzschaltung entsprechend Pzu=63W/0,7=90W.
    Die Rechnung zu meinem Gedankenweg ergibt zwar weniger elektrischer Leistung aber da ich nicht alle Faktoren Drumherum kenne und keine Praxis Erfahrung nachweisen kann zu Steinmetz bleibe ich dabei und nehme die Behauptung zurück.

    P.S. Allgemein bei 70% Teillast bleibt der Wirkungsgrad je nach Motor Stabil hast recht sorry aber unter ca. 20% Teillast geht der Wirkungsgrad in beachtlich tiefe Werte da sieht die Welt bei Überdimensionierung schon ganz anders aus (Natürlich nicht bei dem Motor).

    Machs Gut.

  8. #48
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    Lieber mariob es war beinahe mal der gute Dijon Senf den du dazu gegeben hast es fehlten aber noch Details warum der Motor Zeitlich unsauber betrieben wird bzw. warum der Magnetische Fluß unterschiedlich oder was der Unterschied zwischen Wechsel und Drehfeld ist, dann wäre zumindest ich zufrieden. Wenn ein Pilot eine Cessna fliegen kann aber keine Boing 747, würde ich niemals behaupten dass er Flugzeug Grundlagen nicht verstanden hat.
    Viele Grüße

  9. #49
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    mkRE, ich bleibe auch dabei und sage, dass Du das Problem nicht verstanden hast.
    Es geht da nicht um Teillastbereiche sondern schlicht darum, dass ein Motor in Steinmetzschaltung einen üblen Wirkungsgrad hat.
    Du meinst ein Motor mit 110kW zieht 110kW- das ist falsch, er kann 110kW bringen muss es aber nicht.
    Wenn das Moment von der Welle nicht abverlangt wird, wird auch die Leistung nicht benötigt.
    P=M x Omega.
    Wenn das Moment aber abverlangt wird, muss der 3~Motor- wie auch der Steinmetzmotor- eben z.B. 70W an der Motorwelle erbringen. Nur der 3~ Phasen Motor macht es effektiver.
    Es wäre langsam gut, dass Du Dich damit intensiv beschäftigen würdest, und nicht so einen Müll wiederholt postest.

  10. #50
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    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    mkRE, ich bleibe auch dabei und sage, dass Du das Problem nicht verstanden hast.
    Es geht da nicht um Teillastbereiche sondern schlicht darum, dass ein Motor in Steinmetzschaltung einen üblen Wirkungsgrad hat.
    100% ACK
    Steinmetzschaltung ist ist in jedem Bereich übel. Ohne Wenn und Aber und egal ob Vollast oder Teillast.
    Selbst Wechselstromkondensatormotoren sind nicht der Hit. Deshalb sind z.B. in modernen A+++ - Kühlschränken Umrichter verbaut um die Energieeffizenz zu erreichen.

    Gruß
    Dieter

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