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Thema: Istwert von S110 nicht genau?

  1. #1
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    Hallo,

    wie auf dem Bild zu sehen ist, werte ich den Istwert eines Antriebs aus, mit den Einstellungen 7500LU pro Umdrehungen
    bzw. 75000 Modulo aus. Ich erwarte Werte, die immer zwischen 0 und 75000 liegen. Doch selbst wenn der Antrieb von
    Hand rückwärts bewegt wird geht der Istwert zeitweise in den Minusbereich und springt dann um auf 74xxx. Das passiert
    auch im Betrieb. Dieser Antrieb ist über Kupplungen vekoppelt mit einem Stellmotor der die Welle teils vor und zurück
    stellt. Daher darf ich für meine Programmauswertung keine negativen Werte haben.
    Ist das ein Konfigurationsfehler oder?

    SchereTest03.jpgSchereTest03.jpg
    Geändert von s7Opa (03.02.2016 um 12:10 Uhr)
    Zitieren Zitieren Istwert von S110 nicht genau?  

  2. #2
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    Hi,

    woher kommt den der Wert des Symbols "MinusBuffer" ?
    Ich sehe da jetzt noch keinen Bezug zu dem Istwert.

    Gruß
    Christoph

  3. #3
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    ...das ist ein Vergleicher der den geringsten Wert des "XistP" aus dem Siemenstelegramm 111 fängt.

  4. #4
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    ... Du bekommst negative Werte in der Größenordnung deines Schleppabstands. Bei Rundachsen erfolgt die Lagekorrektur auf den Sollwert (d.h. dieser "sägt" schön zwischen 0 ... 7500, aber Dein ist Istwert würde z.B. zwischen -100 ... 7400 gehen, bei einen Schleppabstand von 100). Hast Du die Drehzahlreglervorsteuerung aktiviert?
    Dann sollte der Schleppabstand kleiner werden.

  5. #5
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    ...sehr interessant. Ich checke das.

  6. #6
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    So, der Schleppabstand max. war auf 1000LU und läst sich ohne Fehler nur bis auf 800 verringern (bei 10%Sollgeschwindigkeit). Minus-Istwerte um -3000
    Die Drehzahlvorsteuerung war auf 0%. Läst sich nur auf 100% einstellen bzw. auf einen Parameterwert. Bei 100% gibt es sofort einen Fehler. Die Drehzahlvorsteuerung könnte man über ein zusätzliches Telegaramm parametrieren. Lohnt der Aufwand um z.B, 25% einzustellen?
    Wie auch immer, alle negativen Werte >-1000 können meine Istwertabhängigen Programme killen. Das sowas möglich ist?

    Es ist vereinfacht so, zwei Motoren würgen über Kupplungen an einer Welle. Wenn der Steller rückwärts stellt hat der Hauptmotor möglicherweise das Problem.
    Könnte denn da "fahren auf Festanschlag" helfen?
    Geändert von s7Opa (03.02.2016 um 13:57 Uhr)

  7. #7
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    So, hatte noch etwas Zeit bevor die Anlage gestartet wird.
    Taschächlich verändert sich die Höhe der "negativen Istwertwert Sprünge" wenn ich mit den Schleppabstand gespielt habe. Also wie zako sagte, hängt das zusammen.
    Nun habe ich mal den Encoder nur noch als "Mitläufer" parametriert und die Schleppabstandsüberwachung auf 0 gestellt. Siehe da, -- noch immer kommen sporadisch negative Werte als Istwert???

    Macht Euch nix draus, Siemens hat mir auch noch nicht geantwortet...
    Geändert von s7Opa (03.02.2016 um 17:06 Uhr)

  8. #8
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    ... wenn man die Überwachung ändert, ändert sich ja nicht der tatsächliche Schleppabstand.
    Wenn Du beim Einschalten der Vorsteuerung gleich einen Fehler bekommst (welcher eigentlich ?) dann passt irgendeine Einstellung nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Du die Beschleunigungsrampe recht stark eingestellt hast (vielleicht kannst Du ja mal Deine Begrenzungsmaske posten). Ohne Vorsteuerung wird eine eher moderate Rampe an den Antrieb vorgegeben, die dieser dann noch schafft. Mit Vorsteuerung bekommst Du evtl eine sehr schnelle Hochlaufzeit. Das sollte passend eingestellt warden. Falls das nichts bringt, dann mal die Lagesollwertglättung ausprobieren (versuchs mal zum Test mit 40ms, reduzieren kann man dann immer noch - bei Vorsteuerung = 100% )

    Beispiel.:
    Maximalgeschwindigkeit = 4344 [1000LU/min] bei Motordrehzahl = 3000rpm. Wenn Du z.B. in 0,5sec beschleunigen willst, dann wäre eine Beschleunigung von a = v/(t*60)= 145 [1000LU/s] einzugeben (Hinweis: Im Gegensatz zum Startdrive (CU250), wird die Beschleunigungszeit des EPos im STARTER nicht angegeben).
    Noch eine Frage: Hast Du drann gedacht Deine AUS1 Rampe anzupassen - die steht standardmäßig auf 10s und ist ggf. zu lang.

    Welche Auflösung hast Du eigentlich - 1LU = 1µm ?
    Geändert von zako (03.02.2016 um 22:03 Uhr)

  9. #9
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    ... wenn man die Überwachung ändert, ändert sich ja nicht der tatsächliche Schleppabstand.
    Das verstehe ich, der ist eben mechanisch bedingt wenn ich das mit meinen bescheidenen Antriebskenntnissen richtg sehe.
    Den Fehler habe ich jetzt nicht parat, da ich als Einschaltbedingung die Optionen hatte 0 oder 100% bzw. konfigurieren des Wertes und zu meiner Schande gestehen muss, dass mir Drehzahlvorsteuerung nicht ein geläufiger Parmeter ist.
    Rampenmäßig kann ich garnichts machen, da der Antrieb der Drehzahl eines vorgelagerten Antriebs folgt, der aber moderat beschleunigt.
    LUs sind in µm. AUS1 Rampe habe ich nicht parat. Ich schau mir deine Vorschläge morgen durch.
    Doch warum ich noch immer negative Istwerte eingesteut bekomme, kann doch nicht damit zusammenhängen. Das ist mein Problem.
    Soweit Danke vorerst.
    Geändert von s7Opa (03.02.2016 um 23:01 Uhr)

  10. #10
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    Moin

    Irgendwie steh ich auf dem Schlauch. Der Istwert wird doch aus den Geberimpulsen gebildet? Wenn ich den Geber verdrehe entsteht doch ein Sägezahn. 0 bis Modulo und wieder neu. Beim Rückwärts drehen halt Modulo > 0. Erhalte also immer positive Zahlen. Wie können da negative Werte kommen?
    Das es zu Sprüngen am Moduloübergang kommt, wenn der Antrieb instabil ist, ist klar

    Ich verfolge das Thema sehr interessiert.


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    Geändert von Knaller (04.02.2016 um 06:57 Uhr)
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