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Thema: Grundsätzliche Konfiguration TwinCAT

  1. #11
    olitheis ist offline Erfahrener Benutzer
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    Danke euch allen!
    Ich habe mir heute einen Testaufbau mit einem BK9000 aufgebaut. Nach etwas (aus-) probieren habe ich den Koppler mit einem kleinen Testprogramm zum laufen gebracht.
    Allerdings: Etwas scheint mit der Ethernetverbindung nicht in ordnung zu sein (oder mit der Konfiguration?) Die Kommunikation scheint immer wieder abzubrechen.
    LINK LED - immer an
    ACT - flackert
    ERROR - aus
    WDG - flackert
    I/O run - flachert schwach(?)
    I/O error - aus
    Kann es mit einer nicht kompartiblen NW-Karte zusammenhängen?

    Dann habe ich noch eine Frage zur Variablendeklaration. Wie wird die einfachsterweise vorgenommen for PLC und System Manager?

    Vielen Dank
    Oli
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  2. #12
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    Zuvor hast du von nem BK1120 geschrieben (EtherCAT), jetzt nen BK9000 (Ethernet)... Hoffentlich verwechselst du hier was nicht.

    Ethernet =|= EtherCAT

    Wenn "Watchdog" flackert, kann's daran liegen, dass das SPS-Programm die I/Os nicht triggert, oder dass die Netzwerkverbindung nicht zustande kommt.

    Variablendeklaration:
    Inner PLC natürlich. Die I/Os am besten mit %Q* oder %I* deklarieren, dann vermeidest du Adressüberschneidungen.

  3. #13
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    Sorry, hätte ich vielleicht etwas besser formulieren sollen.
    Der Originalaufbau ist mit 3 EtherCAT Kopplern, und das läuft nun auch soweit.

    Mit dem BK9000 habe ich mir nur einen Testaufbau zusammengestellt, um mich mit der Programmierung, Konfiguration besser vertraut zu machen, also mit TwinCAT allgemein (Benchtest ohne CP).

    Bei den Variablen ist es also dann so, dass ich die in PLC einzeln anlegen muss in der Variablendeklaration, und später dann einzeln mit der Hardware im SystemManager verknüpfen muss?

    Danke
    Oli
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  4. #14
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    In PLC Control anlegen und im System Manager verknüpfen, korrekt.
    Du kannst auch "Mehrfachverknüpfungen" machen, also z.B. ein Byte auf 8 digitale Signale legen.

  5. #15
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    Hallo,

    ich würde die Variablen nicht so deklarieren. (komme von der SCHNEIDER-Welt, und hab's halt dann auch ursprünglich so gemacht)
    Man kann die Variablen mit %I* bzw. %Q* deklarieren, du brauchst keine Adressen anzugeben! Weiters kann man Variablen auch im PLC-Control in der Variablenliste deklarieren. So machts dann meistens jeder "typischer" SPS-Programmierer. Die Stärke von TwinCAT liegt aber genau hier. Ich für meinen Teil, deklariere bei einem Projekt mit 100en Hardware I/O's max. 5 Variablen im PLC-Control, den Rest von 99% mache ich so:
    Für alles das ich öfter als zwei mal in einem Programm brauche, mache ich mir einen FB mit %I* bzw. %Q*. Bei deinem Beispiel wäre dies

    POWER_OK AT %I* : BOOL;
    DRIVES_OK AT %I*: BOOL;
    INIT AT %Q*: BOOL;

    Wenn ich nun eine Instanz des FB's anlege (z.B. fbEinheit1) generiert TwinCAT automatisch die E/A-Variablen fbEinheit1.POWER_OK, fbEinheit1.DRIVES_OK sowie fbEinheit1.INIT, die dann lediglich im SYSTEM-Manager bei Bedarf belegt werden. Die E/A's müssen dem Baustein nicht mehr explizit zugewiesen werden! Wenn Du nun 100 solcher Einheiten hättest, wäre dies nur mehr ein Dreizeiler (kpl. mit Code)

    for i:=1 to 100 do
    fbEinheit(i);
    end_for;

    Dabei wird der gesamte Code für alle 100 Einheiten (Motoren, Schieber etc.) bearbeitet. Die Variablendeklaration für deine 300 E/A's ist nur mehr ein Array von 100 deines Bausteins. Und das macht's dann voll mächtig. So baue ich mir universelle Bausteine, nicht benötigte (verknüpfte) Hardware wird direkt am Bausteineingang mit TRUE oder FALSE beschaltet. (je nach Code im Baustein) Es muss nicht jeder deklarierte I/O auch wirklich im Systemmanager verknüpft werden.

    Ich programmiere seit ca. 20 Jahren die verschiedensten SPS-Systeme. Man kann nun TwinCAT wie gewohnt weiterprogrammieren, oder schmeisst vieles über Bord und nützt die vielen neuen Möglichkeiten. Der Traum vom hardwareunabhängigen Programmieren ist für mich mit TwinCAT wahrgeworden. Ich schreibe meine Programme fix fertig, da gibt es noch nicht einmal einen Schaltplan geschweige eine I/O-Liste der Hardware. Ich verknüpfe die Hardware nicht einmal selber....

    Entschuldige, ich schweife total ab, aber ich bin vom System nunmal so begeistert.

    Schönes WE

  6. #16
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    Hallo Markus,
    danke für die ausführliche Erklärung. Ich werde mich ab Mittwoch ans Testen geben. Ich muss erst mal in des Systen reinfinden, wie man wahrscheinlich an meinen Fragen feststellen kann.

    Hast Du evtl. noch eine Idee, was das Problem mit der Kommunikation sein könnte?

    Und dann noch eine Frage: hat jemand von euch schonmal ein TwinCAT System an InTouch angebunden (Konfiguration der Server)?

    Vielen Dank und noch einen schönen (Fussball-) Sonntag!!!
    Oli
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  7. #17
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    Zitat Zitat von MarkusP Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich würde die Variablen nicht so deklarieren. (komme von der SCHNEIDER-Welt, und hab's halt dann auch ursprünglich so gemacht)
    Man kann die Variablen mit %I* bzw. %Q* deklarieren, du brauchst keine

    Schönes WE

    Bitte, wo steht das in der Doku? Ich mein, die schon dreimal gelesen zu haben und habe das recht und schlecht überlesen. Ist ein wirklich geniales Feature.

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