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Thema: Hausautomation

  1. #1
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    Hallo Leute, ich möcht mein Haus mit einer Automation ausstatten. Zurzeit tendiere ich zur Beckhoff-Steuerung. Es sollen drei Verteilungen mit eigener Intelligenz errichtet werden. Im Haus die Hauptverteilung mit allen FI's, Zähler und Hauptsicherungen und dann eine Unterverteilung im Gartenhaus für Sauna und Gartenelektrik. Des Weiteren soll die Garage mit einer Unterverteilung ausgestettet werden, um die Lastelektrik und den Vorgarten zu regeln.
    Diese drei Verteilungen sollen über LAN miteinander kommunizieren und mir alle Informationen in der Küche auf einen Touchpanel anzeigen.
    Es sollen Regenwasserzisteren und Solaranlagen mit Sensorik betrieben werden. Dazu soll für den Garten eine Ambientenbeleuchtung mit automatischer intervall Auf- und Abdimmung einzelner Farbleuchten im Schwimmteich geregelt werden.

    Sind diese Wünsche mit einer Beckhoff-Steuerung umsetzbar? Oder kann mir jemand eine bessere Lösung vorschlagen?

    Danke! Und Gruß
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  2. #2
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    Klar ist dies mit einer Beckhoff-Steuerung umsetzbar.
    Andere Lösungen wären:
    -EIB-Bus, wird vermutlich aus Kostengründen nicht in Frage kommen. Vorteil, man muss nur alle Komponenten „zusammenstecken“.
    Über alle anderen Steuerungen wie, Beckhoff, Siemens, Wago, Phoenix, usw. lässt sich drüber streiten welche nun die Bessere ist. Meiner Meinung nach sollte man diejenige einsetzen, mit der man zurecht kommt, sprich Erfahrung hat. Vom Aufbau her bleibt es überall ziemlich gleich.

  3. #3
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    Ich wollte im ganzen Haus immer Steckdosen in 3er Anordnung in jeder Ecke von jedem Raum einplanen. Zu diesen Steckdosen wollte ich eine 5 adrige Leitung vom Schaltschrank hinlegen. Mit den 3 Hinleitungen in der 5 adrigen Leitung kann dann jede Steckdose einzelnd geschaltet werden. Ich habe mir dazu 1,5mm² NYY Leitung besorg, dieses soll direkt auf den Rohbetonfussboden unter der Estrichisolierung gelegt werden. Es kommen so zwar ne menge Leitungen zusammen aber es bietet auch die höchstmögliche Flexiblität im Haus. Zu den Tastern und Sensoren im Haus wollte ich CAT7 Datenleitung legen und per 24V betreiben. Zudem möchte ich dieses Kabel auch für die Netzwerk-Verlegung im Haus nutzen.
    Kann mir jemand sagen, ob die Abschiermung von CAT7 genügt, um es direkt neben NYY zu verlegen und ebenfalls mit über den Rohbeton zu legen eine Kreuzung der Leitungen lässt sich nicht vermeiden? Wie sieht es mit der Belastung der Leitungen aus, wenn zB. ein Nadelöhr wie eine Tür mit ca. 80 Leitungen durchführt werden. An dieser Stelle würde die Isolierung und der Estrich mehr oder weniger komplett auf den Leitungen Liegen. Wäre das ein Problem?

    Gruß

  4. #4
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    Also zum Verlegen. Da vor nicht allzulanger Zeit einen Bau mit EIB gemacht hatte, würde ich wenns noch mögkich ist möglich viel in FBY Rohr durch die Betondecke legen, wobei hier drauf zu achten ist nicht allzuviele Bündelungen zu bekommen, weil das die Statiker nicht gerne sehen.
    Zum Querschnitt der sollte für die Verbraucher ausreichen. Also in Luxemburg ist da 2,5² vorgeschrieben, und Lichtstromkreise werden auch nur mit 1,5² und B10 A Automaten abgesichert.
    Zur Verlegung auf Beton unter Estrich, ist ein Schutzrohr nicht unbedingt erforderlich, wird in dem ein oder anderen Fertighaus unter anderem nicht gemacht, was dementsprechend schoneinmal auch die Dicke bzw Breite erheblich einschränkt
    Zu Kat7, das ist für "normalen" Gebrauch ohne Weiteres auch mit Stromleitungen mitführbar. Von Abitana, einem belgischen Netzwerksystem ist sogar mit Adaptern möglich die Leitungen auch als TV-Anschluss zu nutzen.
    *edit*
    Zudem muss es nicht unbedingt NYY sein, es tut auch NYM. NYY muss/Kann in der Rohdecke, also in den Beton verlegt werden, also ohne Schutzrohr.
    Dicker verlegen als wie die Isolierung drauf kommt ist eh nichts, das gibt nacher Risse im Estrich. 15cm Aufbau ergeben ca 5-7 cm Estrich, und Rest ist dann für Leitungsführung frei. Zudem wird der Druck da relativ klein ausfallen, weil ja wie jede durchgehende Fläche wird auch da die Last verteilt, und durch bleiben in der Isolierung (Styropor/Schüttung) wird die zu erwartende Belastung auch großteils wieder abgefedert.
    */edit*
    Und zu den Kreutzungen, nur vorher ein Konzept der Leitungsführung machen lassen sich z.B. bis auf einige wenige Kreutzungen diese vermeiden.
    Zur Minimierung des Leitugngsaufkommens würde ich persönlich mit den Schnittstellenkonverter alle Sensorik/Taster/.. über EIB an WAGO/Beckhoff Klemmen verwenden, was durch Bussystem wie gesagt weniger Leitungen, aber auch durch entsprechende Ausnutzung von bis zu 8 Taster pro Busankopler in einer Schalterdose auch die Schalter"Batterien" entsprechend veringert.
    Aber halt hier wieder der Preis, so ein "popliger" Schalter dann auf einmal 100€+ teuer...
    Halt eben wie so alles eine Kostenfrage und Frage des Geschmacks.
    Geändert von nade (21.06.2008 um 19:05 Uhr) Grund: Nachtrag
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  5. #5
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    Hi,
    schau Dir auch mal das hier an www.lcn.de das hat eine menge Vorteile!

    HDD

  6. #6
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    Ergänzung zu dem Beitrag von Nade:
    Auch ich halte NYY (Erdkabel) für die beschriebene Verlegung für übertrieben. Das hat Nade sehr schön dargestellt. Ob du wirklich in jedem 3er-Steckdosen-Block ggf. 2 Schaltmöglichkeiten haben musst, das wirst du selbst beurteilen müssen. Ich würde hier eher auf ein 5x1,5 pro Raum setzen (außer vielleicht im WZ und Flur/TH) und die Steckdosen über Leerrohr (FBY) miteinandern verbinden (wie Vorschlag Nade).
    Für den Anschluß von Lichtschaltern etc. halte ich auch eine CAT7-Datenleitung für überdimensioniert. Eine Telefonleitung (Y(St)Y 4x2x0,8mm würde es hier genauso tun (Abgeschirmt ist die auch).
    Falls du wirklich auf der Technologie-Ebene arbeiten willst, so wäre es aus meiner Sicht auch sinnig ein oder mehrere Bediengeräte (Touch-Panels) mit einzuplanen. Dadurch lassen sich die funktionellen Möglichkeiten (vor allen Dingen bei Visualisierung und Steuerung) verbessern.
    Ich denke, an die Heizkörper und Jalousien-Steuerung hast du schon gedacht ...? Hierzu auch additiv Licht- und Temperatursensoren vorsehen.

    Die von HDD genannte Technologie von LCN wäre hier auch eine Alternative. Der Vorteil hier ist neben der wesentlich einfacheren Verdrahtung und der -Netzung außerdem, dass man aus dem Schalterprogramm die Bustaster einsetzen kann. Die Programmierung ist recht schnell zu erlernen und die Flexibilität ist auch recht hoch.
    Obwohl ich aber in der Vergangenheit mehrere (auch größere) Projekte damit realisiert habe, würde ich mich in meinem eigenen Haus doch für eine SPS entscheiden ...


    Gruß
    LL
    Geändert von Larry Laffer (21.06.2008 um 21:45 Uhr)

  7. #7
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    Vielen Dank für die Tips.

    Ich habe von der NYY ca. 300m 5x1,5mm² und 100m 3x1,5mm² noch liegen. Ich möchte gerne wissen wie lang eine 5x1,5mm² Leitung im Fussboden sein darf, wenn ich sie mit 16A für ein 3er Steckdosenelement absichere. Ich habe die längste Leitungslänge vom Sicherungsschrank bis zur Steckdose mit ca. 25-30m gemessen. Nicht falsch verstehen, ich sicher nicht jede 3er Steckdose mit einer eigenen 16A Sicherung ab, sonder es bekommt jede 3er Steckdose eine eigene 5x1,5mm² Zuleitung ohne Unterbrechung. Zwei 16A Sicherung werden für jeden Raum jeweils für Steckdosen und Licht eingesetzt. Für alle Sensoren und Taster im Haus, wollte ich eine 16A Sicherung vor einem Transformator schalten um dann damit die gesamte 24V Versorgung sicherstellen.

  8. #8
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    Hi NBK,
    genau hier liegen die Vorteile von LCN da ist in der NYM-Leitung ein Busdraht also hat man überall den Bus! Dann muss man nur noch entsprechende Schalterdosen setzen und man ist sehr sehr flexibel und braucht nicht mehrere Kilometer Leitung in einem Einfamilienhaus zuverlegen. Denn LCN hat auch UP Komponenten von denen man dann fast alles Schalten und walten kann.

    HDD
    Zitieren Zitieren Lcn  

  9. #9
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    Wie schon erwähnt, würde ich ebenfalls normale Telefonleitungen bzw. ähnliches verwenden, da die Abschirmung wie bei einer Cat. 7 Leitung hier keinen Sinn macht.
    Das Anfahren der dreifach Steckdosen finde ich für keine schlechte Idee. Zwecks Leitungslänge, wirst du bei einer Länge von 30m ein Problem bekommen. Der maximale Spannungsfall in % darf vom Zähler bis zum Verbraucher maximal 3% betragen. Desweiteren ist die maximale Strombelastbarkeit bzw. die Verlegeart zu beachten. Bei einer Absicherung von 16 A wirst du sicherlich nicht auf die vorgeschriebene Abschaltzeit kommen. NYY musst du in Stampfbeton verlegen. Ansonsten reicht eine NYM-Leitung. Tipp: Wenn du Dehnungsfugen haben solltest verlege beim Übergang die Leitung in einem Schutzrohr, sonst kann es sein, dass in ein paar Jahren die Leitung gequetscht wird durch die Bewegung.
    Ich weiß ja nicht was du für ein Netzteil einsetzt, aber mit einer 16A Absicherung auf der Primärseite…
    PS: Touchpanel sind eine schöne Sache

  10. #10
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    @NBK:
    Die von dir beschriebene Leitungslänge halte ich innerhalb eines EFH für einen normalen Wert. Wieviele Zweige du parallel legst hat keinen Einfluß auf das Verhalten der Sicherung.

    @Andy:
    Der Spannungsabfall vom Zähler zum Verbraucher ist hier nicht (direkt) das Problem. Um einen optimalen Leitungsschutz zu erreichen, sollte der 3,5fache Nennstrom des Automaten in der Leitung im Kurzschlussfall fliessen können. Entsprechend darf der Leitungswiderstand der Zuleitung einen Wert, der das verhindern würde, nicht überschreiten. Ich bin jetzt zu faul das auszurechnen, habe es aber so in Erinnerung, dass dafür die Grenze bei 40m liegt (Angabe ohne Gewähr).

    @NBK:
    Die Absicherung deiner 24V-Versorgung ist ein untergeordnetes Problem. Die Sicherung ist kein Geräteschutz, sondern ein Leitungsschutz. Du könntest also warscheinlich deine Stromversorgung auch noch mit (nur) 4A absichern ...

    Gruß
    LL

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