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Thema: FU an Beckhoff - welcher Bus macht Sinn?

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    bin gerade dabei mein erstes Projekt mit einer CoDeSys basierten Steuerung zu starten.
    Als Antrieb kommt ein Danfoss FC302 oder evtl einer von Nord dran.
    Welche Anbindung eignet sich hier am besten? Profibus, CAN, Modbus?

    Es sollen Start/Stop sowie Sollwerte und Status übergeben werden.

    Besten Dank schon mal vorab.
    Zitieren Zitieren FU an Beckhoff - welcher Bus macht Sinn?  

  2. #2
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    Da von Beckhoff nahezu alle gängigen Feldbusse untersützt werden, würde ich den nehmen, der für euch am günstigen ist.
    Also auch hinsichtlich Verkabelung, INfrastrukturkosten etc.

    Bei Beckhoff ist derzeit EtherCAT sehr im Vorteil. Besonders die Infrastrukturkosten sind nicht sehr hoch, da normale Cat5-Ethernet-Kabel verwendet werden können. Außerdem musst du dich nicht mit Endwiderständen usw. rumschlagen.

    Die größte Verbreitung hat natürlich Profibus, denke ich. Aber auch CANopen ist ok.

  3. #3
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    Hallo,
    hat jemand Erfahrung mit Danfoss Umrichtern und Beckhoff via EtherCAT.
    Bin gerade dabei einen FC302 in TwinCAT 3.1 einzubinden. Die Kommunikation mit EtherCAT steht soweit, allerdings komm ich mit der weiteren Vorgehensweise noch nicht so ganz zur recht. Ich möchte den Umrichter prinzipiell nur mit einer festen Frequenz drehen lassen.
    Der Umrichter bietet mir als Inputs ein Status Word und ein Main Actual Value in %
    und als Outputs Fieldbus CTW 1 und Fieldbus REF 1
    Im danfoss-Handbuch steck ich gerade im Kapitel - how to control the Frequency Converter (Seite 14)
    Kann mir da jemand einen Tipp geben wie ich das verstehen muss?
    Danke

    Grüße
    Andy
    http://www.danfoss.com/NR/rdonlyres/...0/MG92A202.pdf

    Anhang 27664
    Andy

  4. #4
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    Mit Dafoss noch nicht, aber die Ansteuerung von FUs über einen Bus ist idR bei allen FU Typen (oder wenigstens den mir bekannten) recht ähnlich.

    Den FU steuerst du über das Controlword. Die einzelnen Bits im CW (Seite 17) schalten die Transitionen in der Zustandsmaschine des FU (Seite 19). Das Statusword gibt dir dabei immer die Rückmeldung welchen Zustand der FU gerade hat.
    Ich will dir hier nicht die ganze Anleitung nochmal in anderen Worten vorkauen, aber als Grundregel gilt, du musst den FU in den Zustand Operation Enable bringen damit er deinen Antrieb drehen lässt. Im Ausgangs PCD 1 kannst du dem FU einen Sollwert vorgeben (z.B. Geschw. -100% .. 100%) der aktuelle Istwert wird dir im Eingangs PCD1 angezeigt. Auf die restlichen 7 Datenworte kannst du im FU unterschiedliche Parameter legen (ich denke mal Positionsdaten, Status der IOs etc.)

    Ich habe die Ansteuerung der FUs über Bus immer so gelöst, dass ich die Zustandsmaschine der FUs in einem Funktionsbaustein in der SPS abgebildet habe. Den Funktionsbaustein kann ich von außen mit einfachen Befehlen steuern, während er intern die Notwendigen Operationen automatisch durchführt um den FU in den gewünschten Zustand zu bringen.
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu MasterOhh für den nützlichen Beitrag:

    Andy_Scheck (04.03.2015)

  6. #5
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    Die meisten FUs haben immer Modbus RTU via RS458 kostenlos an Board. Alternativ ist CAN immer zu bekommen. Profibus geht in der Regel auch ist aber immer am teuersten.

  7. #6
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    Wenn der Umrichter nur mit fester Frequenz drehen soll warum steuerst du ihn dann nicht gleich über einen DO an?
    Regards NRNT

  8. #7
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    Ich bin mittlerweile so weit, dass ich FUs auch bei einfachen Anwendungen lieber über den Bus ansteuere als über die IOs. Wenn man einmal einen FB für den FU gebastelt hat ist der Aufwand minimal wenn man doch mal zusätzliche Funktionen braucht.
    Andy sagt, er braucht nur eine feste Drehzahl. OK, aber wenn dann nachher doch jmd auf die Idee kommt die Drehzahl variabel zu vorgeben zu wollen, oder es nötig wird die Schnell-Halt Funktion zu nutzen, man den Strom überwachen möchte, etc. pp.

    Wenn es sich um eine Serienmaschine handelt bei der jeder Euro für das Kommunikationsmodul zu viel ist, ist das IO Interface natürlich die günstigere Variante. (So lange es keine Sonderwünsche gibt, wie gesagt)
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  9. #8
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    MasterOhh, ich bin natürlich deiner Meinung dass eine Busansteuerung Charme und einige Vorteile hat. Bei einfachen Anwendungen (ohne Safety usw.) hat die HW Variante aber für mich den entscheidenten Vorteil dass ich ohne den FU Typen bzw oder den FU Lieferanten wechseln kann ohne eine Änderung in der SPS zu machen.

    Wäre interessant sich das in einem Kostenvergleich über den Maschinenlebenszyklus mal anzuschauen.
    Regards NRNT

  10. #9
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    @norustnotrust

    Ein ohne zuviel, aber ich denke ich kann Dir voll zustimmen.
    Wenn man einfache Sachen per I/O + Analog bzw. mit Festfrequenzen arbeitet, erleichtert das in der Instandsetzung einiges.
    Die Substitution eines uralt SEW gegen einen billig-Siemens ist so schnell und unkompliziert.

  11. #10
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    Wie MasterOhh schon erwähnte kommt da später noch einiges dazu, aber vorab um das ganze in die Gänge zu bekommen geht's mal nur um die Drehzahl.
    Ich hab das ganze soweit mit dem Steuer-/ Controlword in der PLC aufgebaut, hat soweit auch getan, bis ich wie in der Anleitung von Danfoss beschrieben "Load PDO info from device" im TC3.1 gedrückt habe. Seither sind meine Inputs und Outputs des FUs nicht mehr im Solution-Explorer verfügbar. Ein Remove des FUs im Solution Explorer hatte keinen Sinn, ebenso wenig wie das erneute laden des XML-Files - Was macht TwinCAT da??
    Andy

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