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Thema: Lieferzeiten Beckhoff ?

  1. #21
    Graph&SCL_Freak ist offline Erfahrener Benutzer
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    Die IM151-8 hatten wir auch bestellt, aber die wurde wenigstens mit einer Woche Verzögerung geliefert und das wurde uns auch vorher mitgeteilt. Es muss doch wenigstens möglich sein, einen halbwegs verbindlichen Liefertermin zu benennen.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Graph&SCL_Freak Beitrag anzeigen
    Es muss doch wenigstens möglich sein, einen halbwegs verbindlichen Liefertermin zu benennen.
    Eben nicht, da wie Helmut und Manuel schon geschrieben haben es an Lieferschwierigkeiten bei kleinen Bauteilen hauptsächlich liegt. Und wenn man von seinem Lieferanten keinen LT bekommt, dann muss man das seinem Kunden eben so weiter geben.
    Viele Grüße

    Sven Rothenpieler


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  3. #23
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Ehrlich, die tun mir alle gar nicht leid. Beckhoff, Balluff, wie sie alle heißen, haben in der Krise ihre Produktion runtergefahren die Lager leer gemacht, die Leute heimgeschickt, als gäbe es kein DANACH mehr. Kann man nur hoffen, daß die schlauen BWL-er, die das ausgerechnet haben auch endlich mal für ihre "Klugheit" büßen dürfen und zum Teufel gejagt werden, kurzsichtiges dusseliges Volk das!!!
    Das ist doch nun kompletter Nonsense . Beckhoff bekommt für seine Elektronik nicht genügend Komponenten. Dafür gibt es mehre Gründe. Zum ersten haben Halbleiterhersteller immer Probleme sich anzupassen, weil das dauert diverse Monate und im Bereich der passiven Bauelemente kann es auch zu Engpässen kommen, weil z.B. wichtige Rohstoffe fehlen.

    Halbleiterhersteller anzuklagen, ist auch dämlich, weil niemand die für eine Überproduktion bezahlen will. Es ist ganz normal, dass die ihre Produktion in der Krise herunterfahren. Du musst dich einfach daran gewöhnen, so ist Marktwirtschaft.

  4. #24
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Das ist doch nun kompletter Nonsense . Beckhoff bekommt für seine Elektronik nicht genügend Komponenten. Dafür gibt es mehre Gründe. Zum ersten haben Halbleiterhersteller immer Probleme sich anzupassen, weil das dauert diverse Monate und im Bereich der passiven Bauelemente kann es auch zu Engpässen kommen, weil z.B. wichtige Rohstoffe fehlen.

    Halbleiterhersteller anzuklagen, ist auch dämlich, weil niemand die für eine Überproduktion bezahlen will. Es ist ganz normal, dass die ihre Produktion in der Krise herunterfahren. Du musst dich einfach daran gewöhnen, so ist Marktwirtschaft.
    Ich weiß auch, daß es heute üblich ist, das Lager auf der Straße (LKW) zu haben, weil das billiger ist. Wohin das führt sehen wir. Weil es Alle so machen und das heute üblich ist, muß es noch lange nicht gut sein, würde ich mal schlicht behaupten! Das Ganze zeigt nur den Siegeszug der BWL-Fraktion und der geht einher mit der Sorte Manager, die wir heute haben!

    PS:Hätte Beckhoff ein vernünftiges Lager, dann könnten die auch mal ne Weile ohne Nachschub auskommen, aber das geht heute nirgends mehr, weil immer sofort die Kosten des Lagers vorgerechnet werden.

    PS2: Wir reden nicht über eine Überproduktion, die Halbleiterhersteller haben ja anscheinend ganz runtergefahren.
    Geändert von Ralle (14.12.2010 um 13:32 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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  5. #25
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    PS:Hätte Beckhoff ein vernünftiges Lager, dann könnten die auch mal ne Weile ohne Nachschub auskommen, aber das geht heute nirgends mehr, weil immer sofort die Kosten des Lagers vorgerechnet werden.
    .
    Und wer soll Beckhoff das Lager bezahlen? Du als Kunde? Und was machste mit den Kosten für Bauteile, die nicht mehr gebraucht werden, weil es eine inzwischen eine Weiterentwicklung gab? Bezahlst du das als Kunde? Sorry, die sogenannte BWL-Fraktion hat in diesem Punkt doch nicht unrecht. Hier verhalten sich alle - inkl. du selbst - nach den Gesetzen des Marktes.

    Und ansonsten: Du kannst ja mit Beckhoff eine Abnahme von Komponenten in den nächsten 24 Monaten vereinbaren. Die bekommste dann auch rechtzeitig geliefert. Das macht natürlich keiner, weil keiner das Risiko haben will

    Die Situation ist Mist. Jeder Betrieb hat für sich selbst zu entscheiden, wie er damit umgeht. Meistens bleibt es wegen des Geldes dabei, dass manlängere Lieferzeiten in Kauf nimmt.
    Geändert von drfunfrock (14.12.2010 um 13:44 Uhr)

  6. #26
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    Den Spieß könnte man auch so umdrehen:

    Wenn alle Endkunden ein entsprechend großes Lager hätten, dann würde es auch keine Rolle wenn "irgend ein x-beliebiger Hersteller" mal ein halbes Jahr nicht liefern kann.

    @Ralle
    Darf ich mal dein Lager besichtigen, und für wie viele Monate/Jahre hast du eingekauft?

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  7. #27
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    @drfunfrock

    Ich glaube nicht, daß die Bauteile, die Beckhoff am Lager halten müßte, den Preis ins Unendliche steigern würden, aber der Absatz wäre definitiv gestiegen. Auch neue Entwicklungen kann man sicher halbwegs steuern, daß nicht das Lager voll bleibt. Ich selbst habe ja keine Teile zu verkaufen, hätte ich das, würde ich mir die Alternativen schon mal durchdenken. Denn immerhin ist es ein starkes Verkaufsargument, wenn man eine Lieferung innerhalb rel. kurzer Frist zusagen kann, besonders, wenn es um Ersatzteile bei Defekten geht. Denn da hält doch heute jede Firma, die Ersatzteile braucht, ein eigenes Lager und das kostet ja schließlich auch Geld und dort wird am Ende noch mehr weggeschmissen, als das in der Herstellerfirma der Fall wäre. Aber du siehst, ich bin kein BWL-er, ich versuche es immer mit ein wenig gesundem Menschenverstand. Nur leider ist der heute immer weniger gefragt, Hauptsache man kann Powerpoint gut bedienen, Leute tot quasseln und prima bunte Tabellen an Flipcharts pinseln!
    Gruß
    Ralle

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  8. #28
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    Ich habe das mit der Lagerrechnung selbst mitbekommen in der Elektronikfertigung. Die meisten Produzenten können es sich einfach nicht leisten, ein grösseres Lager anzulegen. Beckhoff fährt eine ziemlich agressive Strategie, um den Vertrieb anzukurbeln, die nur aufgeht, wenn man solche Kosten niedrig hält, um genügend liquides Kapital zu haben.

    Wie schon MSB schrieb, es könnte ja auch die Strategie des Automatisierers sein, sich ein Lager zuzulegen. Die Erfahrung sagt einem, dass sich solche Situationen regelmässig wiederholen. Nur mit gesundem Verstand ist einem nicht geholfen, wenn der Betrieb nicht über genügend Eigenkapital verfügt. Wer denn mehr bieten will, kann feste Lieferabkommen mit Beckhoff abschliessen. Beckhoff wird dann ebenfalls seine Teile so einkaufen. Der bekommt auch seine Ware zum richtigen Zeitpunkt. Es liegt an dir selbst, ob du so etwas machen willst oder kannst.

    Btw. man kann für solche Gelegenheiten auch seine Hardware vereinheitlichen, damit die Lagerhaltung billiger wird. In einem Produktionsbetrieb ist das allemal anzuraten, statt die Produktion wegen Lieferproblemen zu verzögern.
    Geändert von drfunfrock (14.12.2010 um 14:10 Uhr)

  9. #29
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    Nach Aussage von Beckhoff werden ja schon Klemmen 'um-designed' um auf andere Bauteile ausweichen zu können.
    Sowas geht natürlich nicht von heute auf morgen. Versteh ich auch alles.

    Wenn man nur Sondermaschinenbau macht geht Lager gar nicht, weil man nie weis was kommt und die Stückzahl i.d.R. Eins ist.
    Geändert von Graph&SCL_Freak (14.12.2010 um 14:19 Uhr)

  10. #30
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Ich habe das mit der Lagerrechnung selbst mitbekommen in der Elektronikfertigung. Die meisten Produzenten können es sich einfach nicht leisten, ein grösseres Lager anzulegen. Beckhoff fährt eine ziemlich agressive Strategie, um den Vertrieb anzukurbeln, die nur aufgeht, wenn man solche Kosten niedrig hält, um genügend liquides Kapital zu haben.

    Wie schon MSR schrieb, es könnte ja auch die Strategie des Automatisierers sein, sich ein Lager zuzulegen. Die Erfahrung sagt einem, dass sich solche Situationen regelmässig wiederholen. Nur mit gesundem Verstand ist einem nicht geholfen, wenn der Betrieb nicht über genügend Eigenkapital verfügt. Wer denn mehr bieten will, kann feste Lieferabkommen mit Beckhoff abschliessen. Beckhoff wird dann ebenfalls seine Teile so einkaufen. Der bekommt auch seine Ware zum richtigen Zeitpunkt. Es liegt an dir selbst, ob du so etwas machen willst oder kannst.
    Wie ich schon schrieb, es ist inzwischen feste Strategie der Anlagenbetreiber, sich ein festes Lager hinzulegen. Und das macht auch nur begrenzt Sinn, weil einige Teile daraus niemals benötigt werden aber sehr teuer sind. Ein abgerauchter Servomotor kann da zum Problem werden, wenn bei BMW die Bänder abgestellt werden müssen, weil ein Lieferant 8 Wochen nicht produzieren kann.

    Wir werden das nicht mehr ändern können, billig ist Trumpf und was am Grabbeltisch gilt, gilt auch in der Wirtschaft, leider...
    Gruß
    Ralle

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