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Thema: Beckhoff vs. Siemens CPU1200

  1. #11
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    Grob gesagt, hast du 128k für dein Programm und 128k für Variablen. Dann gibts noch ein bisschen Speicher für Variablen, die bei Stromausfall nicht gleich im Nirwana verschwinden.

    Ich finde, 128k für Variablen ist schon nett. Das reicht für 2*65636 digital IOs

    Und die 128k Programmspeicher reichen auch ewig.

  2. #12
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    Wobei ich in der Leistungsklasse der Beckhoff Busklemmen-Controller eher zu einer Wago-SPS greifen würde. Von der Bauform und den E/A-Karten (zumindest den Standard digitalen und analogen) sind diese identisch.

    Ich habe den BC9120 hier zu Hause, allerdings eine ältere Version mit mageren 16kB Programmspeicher. Dabei habe ich das Gefühl dass Beckhoff sich eher auf die "großen" CX Steuerungen konzentriert und die BCs so nebenher mitlaufen.
    Zumindest sind die BC im TwinCAT System-Manager äußerst seltsam zu konfigurieren, und wenn man viel an dem Gerät rumspielt, kommt es durchaus auch mal vor dass das Teil garnicht mehr über Ethernet zu erreichen ist (z.B. nach Änderung der Hardware, Gerät importieren o.Ä).

  3. #13
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    Thomas,
    eine 16 kByte Steuerung gab es bei Beckhoff noch nie, das kann nicht sein. Die kleinsten Steuerung sind die BCxx50 und die haben 48 kByte Programmspeicher.
    Die neueren BCs von Beckhoff (erkennt man an der Endung 20 oder 50) können mit dem SystemManager konfiguriert werden. Die "alten" Steuerungen haben ein festes Prozessabbild und sind nicht mit dem SystemManager zu parametrieren.
    Eigentlich alles ganz einfach, wenn man es verstanden hat

    Gruß

  4. #14
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    Zitat Zitat von Feldbus Beitrag anzeigen
    Thomas,
    eine 16 kByte Steuerung gab es bei Beckhoff noch nie, das kann nicht sein. Die kleinsten Steuerung sind die BCxx50 und die haben 48 kByte Programmspeicher.
    Die neueren BCs von Beckhoff (erkennt man an der Endung 20 oder 50) können mit dem SystemManager konfiguriert werden. Die "alten" Steuerungen haben ein festes Prozessabbild und sind nicht mit dem SystemManager zu parametrieren.
    Eigentlich alles ganz einfach, wenn man es verstanden hat
    16384 Bytes Datenspeicher hat meine (+2048 Bytes remanent), nicht Programmspeicher. Zumindest ist das der Wert den ich beim Übersetzen angezeigt bekomme. Da ich bei der Steuerungskonfiguration nur die ganz grobe Zielplattform "BCxx50" angeben kann (hier fangen die Seltsamkeiten schon an, wieso muss ich einen BC9120 als BCxx50 konfigurieren?). Wenn also die neuen BC9120 128kB Daten haben, bringt mir das garnichts, da mein TwinCAT denkt er hätte nur 16 kB. Laut Ressourcenanzeige hat mein BC auch nur 25% Plc Data belegt.

    Im Unterschied zu den Siemens SPS gibt es bei TwinCAT auch keine Temp-Variablen, bzw. werden Temps genauso wie statische Variablen gehandhabt und verbrauchen dementsprechend Speicher.

  5. #15
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    16 kByte pro Datensegment, bei dir stehen die Datensegment sicher auf 2. Eines wird intern verwendet und eins für ein SPS Programm. Du kannst die Anzahl der Datensegment erhöhen wenn nötig.
    Im PLC Control unter Arbeitsbereich\Übersetzungsoptionen. Aber du scheinst es ja nicht zu benötigen sonst hätte der compiler ja schon gemeckert - aber wenn du mal mehr Daten brauchst einfach die Segmente erhöher, das geht halt bis 128 k Byte - max sind also 8 Datensegmente.

    Was meinst du mit Temp Variablen, sagt mir nichts.

    Gruß

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Feldbus für den nützlichen Beitrag:

    Thomas_v2.1 (07.01.2011)

  7. #16
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    Zitat Zitat von Feldbus Beitrag anzeigen
    16 kByte pro Datensegment, bei dir stehen die Datensegment sicher auf 2. Eines wird intern verwendet und eins für ein SPS Programm. Du kannst die Anzahl der Datensegment erhöhen wenn nötig.
    Im PLC Control unter Arbeitsbereich\Übersetzungsoptionen. Aber du scheinst es ja nicht zu benötigen sonst hätte der compiler ja schon gemeckert - aber wenn du mal mehr Daten brauchst einfach die Segmente erhöher, das geht halt bis 128 k Byte - max sind also 8 Datensegmente.
    Danke, probiere ich gleich mal aus. Mir ist der Speicher schon ausgegangen, darum habe ich das Programm momentan auf unter 16 kB Datenspeicher zusammengestrichen. Ansonsten lässt sich das Projekt auch garnicht übersetzen.
    Zitat Zitat von Feldbus Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit Temp Variablen, sagt mir nichts.
    Code:
    VAR_TEMP
      temp_var : INT;
    END_VAR
    Wenn ich eine Variable so in einem FB deklariere benötigt sie Speicherplatz vom Datenspeicher. Dabei sollte man annehmen dass solche Daten auf einem Stack oder einem anderen Speicherbereich für flüchtige Daten gelegt werden sollten.

  8. #17
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Grob gesagt, hast du 128k für dein Programm und 128k für Variablen. Dann gibts noch ein bisschen Speicher für Variablen, die bei Stromausfall nicht gleich im Nirwana verschwinden.

    Ich finde, 128k für Variablen ist schon nett. Das reicht für 2*65636 digital IOs

    Und die 128k Programmspeicher reichen auch ewig.
    Danke für die Antwort.
    Ich weiß aber leider nicht genau wie ich das mit der CPU1200 vergleichen soll.
    Gibt es bei Beckhoff überhaupt einen Ladespeicher oder ist Ladespeicher=Programmspeicher? Was würde man bei Beckhoff unter Arbeitsspeicher verstehen?

  9. #18
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    Reden

    Zitat Zitat von MatthiasSt Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort.
    Ich weiß aber leider nicht genau wie ich das mit der CPU1200 vergleichen soll.
    Gibt es bei Beckhoff überhaupt einen Ladespeicher oder ist Ladespeicher=Programmspeicher? Was würde man bei Beckhoff unter Arbeitsspeicher verstehen?
    Hallo Matthias,
    bis wann musst du denn deine Hausaufgabe abgeben?
    Poste doch hier mal die komplette Aufgabenstellung,
    dann kann dir bestimmt jemand helfen.

    LG Cassandra

  10. #19
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    Zitat Zitat von MatthiasSt Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort.
    Ich weiß aber leider nicht genau wie ich das mit der CPU1200 vergleichen soll.
    Gibt es bei Beckhoff überhaupt einen Ladespeicher oder ist Ladespeicher=Programmspeicher? Was würde man bei Beckhoff unter Arbeitsspeicher verstehen?
    Bei Beckhoff hast du statt irgendwelcher Merker Variablen. Die Variablen entsprechen dem, wass du in Visual Basic oder C hast. Du kannst auch Variablen mit einem Aus- oder Eingang verlinken, um diese zu beeinflussen.

    Damit gibt es grob gesagt nur Programmspeicher für dein Programm und Speicher für deine Variablen. Es gibt damit auch keinen extra Bereich für die Zuordnung zu deinen Klemmen.

  11. #20
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Bei Beckhoff hast du statt irgendwelcher Merker Variablen. Die Variablen entsprechen dem, wass du in Visual Basic oder C hast. Du kannst auch Variablen mit einem Aus- oder Eingang verlinken, um diese zu beeinflussen.
    Merker gibt es bei Beckhoff genauso wie bei der 1200. Bei den BC haben diese sogar eine besondere Funktion, z.B. kann per Modbus nur auf die Merkerbereiche zugegriffen werden.
    Bei Siemens programmiert auch heutzutage (hoffentlich) jeder nur noch symbolisch, also besteht hier auch kein Unterschied. Die Möglichkeit des direkten Adressierens besteht aber im Gegensatz zu TwinCAT.

    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Damit gibt es grob gesagt nur Programmspeicher für dein Programm und Speicher für deine Variablen. Es gibt damit auch keinen extra Bereich für die Zuordnung zu deinen Klemmen.
    Ich würde meinen auch bei Beckhoff (BC) gibt es zwei Speicherbereiche für das Programm. Das Wort Ladespeicher findet man aber (außer im Bereich der Haustechnik) nur in Verbindung mit Siemens. Meine Interpretation der Speicher sieht folgendermaßen aus:

    Zum Unterschied Ladespeicher / Arbeitsspeicher kann man sich einen normalen PC hernehmen:
    Der "Ladespeicher" ist hier die Festplatte. Dort liegt z.B. bei Windows eine exe welche das Programm darstellt. Zur Ausführung wird das Programm in den Arbeitsspeicher geladen.

    Bei der Siemens 1200 ist der Ladespeicher die MMC-Karte, bei den Beckhoff BC ist der Ladespeicher ein interner Flash-Speicher.
    Zur Programmausführung wird das Programm in beiden Fällen von der MMC bzw. vom Flash in den Arbeitsspeicher geladen.
    Bei der 1200 wird das Programm bei Übertragung direkt auf die MMC geschrieben. Bei den BC überträgst du das Programm in den Arbeitsspeicher.
    Um bei den Beckhoff BC das Programm in den Flash abzulegen, musst du explizit ein Boot-Projekt erzeugen.

    Anmerkung:
    Es gibt auch (Mikro-)Controller die das Programm direkt vom Flash-Speicher ausführen (z.B. die Atmel AVR).

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