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Thema: Beckhoff vs. Siemens CPU1200

  1. #21
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    Hallo drfunfrock, hallo Thomas,
    unser Matthias kann das so unmöglich 1:1 als Hausaufgabe übernehmen.

    Bitte künftig eine genauere und klarere Ausdrucksform!

    @Matthias: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte...
    Zitat Zitat von MatthiasSt Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort.
    Ich weiß aber leider nicht genau wie ich das mit der CPU1200 vergleichen soll.
    Gibt es bei Beckhoff überhaupt einen Ladespeicher oder ist Ladespeicher=Programmspeicher? Was würde man bei Beckhoff unter Arbeitsspeicher verstehen?
    Hallo Matthias,
    So richtig kommt immer noch nicht rüber, was du mit was vergleichen willst.
    Es gibt leider so viele Steuerungen mit unterschiedlichen Speicher-Philosophien und Technologien, dass pauschale Aussagen fast immer falsch sind.

    Falls deine Frage den BC9120 betrifft – hier sieht es so aus...

    • Programmspeicher _ 128 kByte
    • Datenspeicher ____ 128 kByte__ (-> Arbeitsspeicher, geht nach Spannungsausfall verloren)
    • Remanente Daten___ 2 kByte___ (werden bei 'Online Reset' oder 'Bereinigen' initialisiert)
    • Persistente Daten___ 1 kByte___ (werden nur bei 'Urlöschen' initialisiert)

    Von einem „Ladespeicher“ habe ich bei Beckhoff noch nie gelesen. Was in der SPS im Detail abgeht ist mir ziemlich Wurst, solange das passiert was ich erwarte. Wenn du im InfoSys suchst, wirst du allerdings einen „Source Code Speicher“ finden.
    => Selber lesen macht schlau...

    LG Cassandra

  2. #22
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    Ja bei Info Sys war ich auch schon danke.
    Eigentlich muss ich nur noch wissen was man beim BC9120 als Arbeitsspeicher versteht?
    Der Rest ist mittlerweile klar.

    Nochmal wegen der Aufgabe. Es ist keine Hausaufgabe sondern ein Vergleich den ich für meine Technikerarbeit benötige. Wollte eben wissen ob der BC1920 besser oder gleich ist wie die CPU1200.

  3. #23
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    Der BC9x20 hat 256 k Byte Arbeitsspeicher der sich in Daten- und Prorammspeicher zu gleichen Teilen aufteilt. Die BC9x00 haben 128 k Byte Arbeitsspeicher wobei hier 64 k Byte Programmspeicher und 64 k Byte Datenspeicher zur Verfügung stehen. Dieser Arbeitspeicher kann auch dynamisch verändert werden, allerdings nur zu lasten des Programmspeichers. Also machst du den Datenspeicher größer verlierst du Programmspeicher.
    Der Datenspeicher braucht nur flüchtigen Speicher also RAM. Der Programmspeicher braucht RAM und Flash (also da wo das Bootprojekt gespeicht wird). Der RAM wird sicher noch größer sein als die 256 k Byte denn irgendwo muss die Firmware ja auch ausgeführt werden.

    Zusammengefasst:
    BC9x00 128 kByte Arbeitsspeicher 128 kByte - Datenspeicher = Programmspeicher (max. 64k)
    BC9x20 256 kByte 128 k Byte Daten-/Programmspeicher
    BX9000 512 kByte 256 k Byte Daten-/Programmspeicher

    Ich hoffe das hat dir geholfen.
    Gruß

  4. #24
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Merker gibt es bei Beckhoff genauso wie bei der 1200.
    Das bestreite ich erst einmal. Vielleicht ist ja jemand schlauer als ich ??? Man kann Variable mit einer festen IO-Adresse verlinken, um diese dann im Systemmanager mit den IOs zu verlinken. Das Prinzip der Variablen wird durch die doppelte Verlinkung nicht irgendwie geändert.

    Somit kann ich immer auf den symbolischen Namen zugreifen wie z.B. "Ausgang_StartSelbstzerstoerung := True" und brauch nicht so etwas wie M782.2 zu schreiben. Letzteres ist eine Krankheit aus der guten alten Zeit, als es noch keine vernünftigen Assembler gab. Damals hab ich noch Programme per Hex-Monitor in den Microcomputer gehackt (Das macht den wahren Mann aus!) Keiner wird bei Beckhoff freiwillig keine Symbole benutzen.
    Geändert von drfunfrock (10.01.2011 um 17:14 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich erst einmal. Vielleicht ist ja jemand schlauer als ich ??? Man kann Variable mit einer festen IO-Adresse verlinken, um diese dann im Systemmanager mit den IOs zu verlinken. Das Prinzip der Variablen wird durch die doppelte Verlinkung nicht irgendwie geändert.
    Weiß nicht was du meinst. In Twincat/Codesys gibt es eben Merker (name AT %MW0). Ob man das braucht oder nicht ist eine andere Sache, vorhanden sind sie genauso wie bei Siemens. Nur dass man bei Siemens auch nicht-symbolisch darauf zugreifen kann. Stammt eben noch aus der alten Klappertechnikzeit wo ein Merker ein Hilfsschütz darstellen sollte.

  6. #26
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    Praktisch gesehen wird der Merker eben nicht benutzt. Man sollte allerdings im diesem Rahmen auch darauf hinweisen, das Code nach IEC für Symbole ausgelegt ist.
    Der Kram mit den Merkern ist wahrscheinlich aus Kompatiblitätsgründen belassen wurden.

  7. #27
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    Wenn Variablen auf einen Merkerbereich gelegt werden bekommen sie dadurch einen Festen Speicherbereich in einer eigenen Indexgruppe zugewiesen. Kann wichtig werden wenn man über ADS ohne Variablennamen zugreifen muß/möchte.

    Nur so als Randinformation...

    Gruß Bernd
    Real programmers don’t comment their code. It was hard to write, it should be hard to understand.

  8. #28
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich erst einmal. Vielleicht ist ja jemand schlauer als ich ??? Man kann Variable mit einer festen IO-Adresse verlinken, um diese dann im Systemmanager mit den IOs zu verlinken. Das Prinzip der Variablen wird durch die doppelte Verlinkung nicht irgendwie geändert.

    Somit kann ich immer auf den symbolischen Namen zugreifen wie z.B. "Ausgang_StartSelbstzerstoerung := True" und brauch nicht so etwas wie M782.2 zu schreiben. Letzteres ist eine Krankheit aus der guten alten Zeit, als es noch keine vernünftigen Assembler gab. Damals hab ich noch Programme per Hex-Monitor in den Microcomputer gehackt (Das macht den wahren Mann aus!) Keiner wird bei Beckhoff freiwillig keine Symbole benutzen.
    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Weiß nicht was du meinst. In Twincat/Codesys gibt es eben Merker (name AT %MW0). Ob man das braucht oder nicht ist eine andere Sache, vorhanden sind sie genauso wie bei Siemens. Nur dass man bei Siemens auch nicht-symbolisch darauf zugreifen kann. Stammt eben noch aus der alten Klappertechnikzeit wo ein Merker ein Hilfsschütz darstellen sollte.
    Hallo drfunfrock, hallo Thomas,
    ihr beide offenbart hier ein Wissen, von dem ich noch nie gehört habe.
    Schreibt doch zusammen ein Buch.

    Es gibt zwar schon viel Bücher über das Thema SPS auf Basis der IEC 61131, ab ich bin mir sicher, dass eure Version einen viel höheren Unterhaltungswert hätte...
    Ihr seid meine neuen Lieblinge!

    LG Cassandra

  9. #29
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    Zitat Zitat von Cassandra Beitrag anzeigen
    Hallo drfunfrock, hallo Thomas,
    ihr beide offenbart hier ein Wissen, von dem ich noch nie gehört habe.
    Schreibt doch zusammen ein Buch.

    Es gibt zwar schon viel Bücher über das Thema SPS auf Basis der IEC 61131, ab ich bin mir sicher, dass eure Version einen viel höheren Unterhaltungswert hätte...
    Ihr seid meine neuen Lieblinge!

    LG Cassandra
    Dam kann ich zustimmen... gefährliches Halbwissen *g*

    lg Bernd
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  10. #30
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    Hallo Matthias,

    ich arbeite bei Siemens, und die S7-1200 Familie wurde entwickelt, damit man kleinere Maschinen (nicht mehr als 20 Analog Input) zum Leben erweckt. Daher der kleinere Arbeitspeicher von 50kB bei S7-1214. Die S7-1212 mit 25kB würde ich nur bei ganz kleinen Applikationen einsetzen.

    In Zukunft wird es auch die Möglichkeit von Safety in Verbindung mit der S7-1200 geben. Es wird auch dann größere CPUs mit mehr Ladespeicher geben.

    In der früheren Firma habe ich auch mit Beckhoff Hardware gearbeitet (CX90xx). Da gibt einige unschöne Geschichten mit dieser Hardware, die in diesem Forum niemand erzählt. Z.B. sollten alle RETAIN Variablen nach der IEC 61131-2 nach einem Netzausfall gerettet werden und beim Wiederhochfahren wiederhergestellt sein. Das wäre für einen Betriebsstundenzähler sehr wichtig. Aber bei der Beckhoff Hardware funktioniert das nicht immer einwandfrei.

    Auch wenn die Beckhoff Hardware mehr Speicher hat, so nützt dir der überhaupt nichts wenn er bei kurzen Netzausfällen nicht gerette wird. Bei Siemens gibt es weniger Speicher, der bleibt aber erhalten.

    Sicher ist die S7-1200 auch eine neue Hardware, die wird aber jetzt schon mehr als ein Jahr bei Maschinen erfolgreich eingebaut. Bei Siemens ist nur das Programmierwerkzeug nicht so toll, aber das sollte sich mit dem TIA Portal 11.0 auch ändern.

    Bei Beckhoff musst du auch die Codesys Umgebung installieren, und dein IEC Programm damit kompelieren. Nach dem Kompelieren kannst du die Daten in die CPU übertragen. Das ist um einiges komplizierter als mit dem Step7 zu arbeiten.

    Auch wenn viele gegen Siemens eine Abneigung haben, die Hardware ist meist die bessere und langlebigere. Es gibt heute noch 40 Jahre alte SPSen (S5-115 usw). im Einsatz. Wo gibt es dass bei anderen Herstellern?

    Das ist auch der Grund, warum Maschinenbauer Siemens Hardware oft bevorzugen. Wenn eine Firma international tätig ist, kann man bis auf die USA (Allen Bradley) überall mit Siemens ausliefern.
    Immer Ärger mit Siemens -> macht nix -> wir schimpfen und kaufen!!

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