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Thema: SPS-Heimautomatisierer -- Ausfall und Zustände?!

  1. #1
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    Hallo alle SPS-Heimautomatisierer,

    ich hätte mal eine Frage wie ihr das Thema "Ausfall und Zustände der Relais" behandlet habt.
    Die meisten von euch werden vermutlich über digitale Ausgänge verschiedene (bistabile) Relais bzw. Stromstoßschalter steuern, an denen dann die einzelnen Verbrauchen hängen.
    Aber wie macht ihr das wenn die SPS (z.B. durch Stromausfall oder sonstiges) ausfällt?
    Speichert ihr in eurem Programm die Ausgänge persistent ab (Stichwort RETAIN/PERSISTENT) oder verwendet ihr Relais mit zwei Wechsler und führt einen zurück an einen digitalen Eingang?
    Wie macht ihr das denn so?

    Ach ja, und was verwendet ihr prinzipiell für das Schalten von Verbrauchern (stabile/bistabile Relais, Stromstoßschalter)?
    Oder habt ihr da vielleicht spezielle Vorlieben für bestimmte Verbraucher (Jalousienmotor, Licht, usw.)?

    Danke und Grüße,
    Daniel.
    Geändert von dast (02.08.2012 um 13:43 Uhr)
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  2. #2
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    Hi,

    Also bei mir sind die Ausgänge dann aus. Und bei Stromausfall bringt es auch nichts, die Lampen weiterhin anzusteuern :P

  3. #3
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    Zitat Zitat von nmap Beitrag anzeigen
    Hi,

    Also bei mir sind die Ausgänge dann aus. Und bei Stromausfall bringt es auch nichts, die Lampen weiterhin anzusteuern :P
    D.h. du verwendest bei dir für die Lichter z.B. normale Relais (keine bistabilen), oder?

  4. #4
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    Wenn ich welche über Relais ansteuere dann sind das "normale", keine bistabilen. Von wago, glaube ich, gibt es ja inzwischen "bistabile" die nur per Flanke geschalten werden und verbrauchen so keinen Haltestrom. Allerdings muss ein kompletter Schaltdurchgang an/aus durchgefuehrt werden, damit das Relais in der richtigen Position ist.
    Aber die meiste Beleuchtung bisher war KNX Aktoren und DALI. Und halt etwas mit Relais.

  5. #5
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    Es muß auf jeden Fall unterschieden werden von Ausfall der SPS und ausfall der Spannung.
    Ohne Strom nützt auch nichts die besten Systeme zu entwickeln, um den Ausgang zu schalten.
    Man köönte bei Licht das Relais einschalten um das Licht damit auszuschalten. So würde das Licht angehen, wenn die Steuerung versagt.
    Anders könnte man eine "Notebene" einbauen um wichtige Kreise von Hand ohne SPS zu schalten.
    Aber eigenlich baut man ja eine SPS ein und geht davon aus das es funktiert, oder ?
    Remanente SPS könnte man auch bauen usw...

    MfG CAS
    www.cas-solution.de

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  6. #6
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    Diese ganzen Gedanken über Komplettausfälle wg. CPU-STOP bzw.
    das Verwenden von bistabilen Relais entfallen komplett, wenn man
    statt einer SPS lieber KNX nimmt. Da gibt es weder CPU-STOP noch
    kompletten Blackout wenn einzelne Teile des System ausfallen.

    Denkt mal darüber nach!

    Frank
    Grüße Frank

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Markus Rupp (10.08.2012)

  8. #7
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    SPSen werden in unzähligen Applikationen eingesetzt, auch in solchen, wo Ausfälle pro Stunde mittlere Vermögen kosten.

    Und da wäre es jetzt schlimm, nur weil im Haus mal das Licht ausgeht?
    Wobei das ja trotz alledem relativ unwahrscheinlich ist.

    Also wie hat das mal jemand hier gesagt:
    Wenn man sich im Heim über zig Notschaltungen und sonstigen Kram Gedanken macht,
    dann zeigt das, das man insgeheim sowieso kein Vertrauen zu dieser Art von Technik hat,
    was mit anderen Worten heißt, man kann das ganze auch gleich sein lassen.

    Die Stromnetzte allgemein werden ohenhin immer instabiler, aus diversen Gründen,
    also sollte man sich mittelfristig ohnehin davon verabschieden immer in quasi beliebiger Menge über Strom verfügen zu können.
    Natürlich ist hier beim Neubau ein entsprechend dimensionierter Not-Stromdiesel Pflicht,
    man könnte sonst ja mal ne Stunde nicht im Internet surfen ...

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    Matze001 (03.08.2012),repök (10.08.2012)

  10. #8
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Wenn man sich im Heim über zig Notschaltungen und sonstigen Kram Gedanken macht,
    dann zeigt das, das man insgeheim sowieso kein Vertrauen zu dieser Art von Technik hat,
    was mit anderen Worten heißt, man kann das ganze auch gleich sein lassen.
    Hallo MSB,

    mir fehlt eigentlich nicht das Vertrauen in die SPS.

    Prinzipiell geht es mir um die Auswahl der Relais/Stromstoßschalter und dass die SPS-Ausgänge und Relais/Stromstoßschalter immer schön synchronisiert sind, sprich bei Anlauf der SPS nach einem Stromausfall.
    Wenn ich natürlich normale Relais nehme ist das kein Thema, fällt der Strom aus ist die SPS aus und natürlich auch alle zugehörigen Relais.
    Die normalen Relais haben aber den bitteren Beigeschmack des Haltestroms, sodass man vielleicht auf Stromstoßschalter bzw. bistabile Relais ausweicht.
    Jedoch muss ich da irgendwie sorgen, dass SPS und Schalterzuständer der Stromstoßschalter bzw. bistabile Relais synchronisiert sind.

    Danke und Grüße,
    Daniel.

  11. #9
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    Hi,

    Also ich verwende von Finder Kopplelrelais aus der 38er Serie zur Ansteuerung von Leuchten (max. 6A)
    Deren Ansteuerleistung ist lt. Datenblatt max. 0,3 Watt. Das fällt bei den meisten Leuchten (mal von der 9Watt LED-Leuchte an der Garage abgesehen) kaum ins Gewicht und ist ja nur im Arbeitsfall.

    Für die Steckdosen habe ich Finder aus der 49er Serie, die benötigen zwar mehr Energie, aber die meisten habe ich da negiert verdrahtet da die Steckdosen häufiger an als aus sind.
    Zudem sind dann im (SPS-Ausfall)-Fall die Steckdosen an.

    Auch bei den Leuchten habe ich pro Stockwerk mehrere Relais negiert angeschlossen um ein Notlicht zu haben.

    Gruß ohm200x
    --
    ohm200x

  12. #10
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Diese ganzen Gedanken über Komplettausfälle wg. CPU-STOP bzw.
    das Verwenden von bistabilen Relais entfallen komplett, wenn man
    statt einer SPS lieber KNX nimmt. Da gibt es weder CPU-STOP noch
    kompletten Blackout wenn einzelne Teile des System ausfallen.

    Denkt mal darüber nach!

    Frank
    Und wie funktioniert dein EIB/KNX/sonstwas, wenn dessen Netzteil den Geist aufgibt? Du musst nicht antworten, ich konnte mir den Kommentar schlicht nicht verkneifen...

    Zum Thema: Wenn du sowas programmierst, dann sollte das System nach einem Ausfall in einen sicheren Zustand zurückkehren. Es wäre reichlich unpraktisch, wenn nach dem Ausfall plötzlich ohne dein zutun irgendwo Spannung anliegt, wo keine anliegen sollte.

    Wenn du natürlich bistabile Stellglieder verwendest, musst du sicherstellen, dass du dir deren Zustand merkst oder sie eben initial beim hochfahren erstmal bewusst auf 0 steuerst. Bei nem normalen Relais stellt sich die Frage nicht. Fällt die Steuerung aus, kehrt die Ausgangskarte in einen spannungsfreien Zustand zurück. Damit fällt das Relais ab und alles ist gut.

    Ich finde übrigens, dass sich kompakte Hutschienenrelais (Finder, o.ä) sehr gut eignen. Schöner und besser ist natürlich DALI.

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