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Thema: CODESYS auf dem Raspberry PI -jetzt verfügbar

  1. #31
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    Hallo,

    Frage am Rande, was ist denn beim Pi an direkten
    I/Os möglich? Von Piface habe ich gelesen, gibt es
    da Alternativen?
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. (William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)

  2. #32
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    @Gerhard

    Es gibt einige Adapterplatinen um Arduino-Shields mit dem Raspi zu verbinden.
    Damit sind dann die Möglichkeiten fast unbegrenzt.
    In der aktuellen c't werden übrigends einige Raspi Alternativen (Cubieborad, ...) beschrieben.

    Gruß
    Dieter

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (25.01.2014)

  4. #33
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    16 Pinns kann man direkt als Ein- oder Ausgang ansprechen. Die haben allerdings nur ein Pegel von 3,3V und können nur wenige mA treiben...
    Zur Erweiterung gibt es alles mögliche: SPI, IC², UART, USB, Ethernet...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_P

  5. #34
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    Ich mache auch gerade ein paar erste Schritte mit dem System.

    Was mir bisher negativ auffällt:

    Wer den PI einfach ausschaltet (Stecker raus oder so), riskiert, dass er nicht wieder bootet. Der PI muss "runtergefahren" werden, da er ein Linux System ist, und keinen Unterschied zwischen RAM und ROM macht. Einfach Strom weg, korrumpiert das Files System.

    So wie ich verstehe, hat der PI gar kein RAM und arbeitet ausschliesslich auf die Memory Card. Das geht auch nicht ewig und im Net wird heftig diskutiert, mit welchen Cards er überhaupt sicher läuft. Da scheint es noch gewaltige Timing Probleme zu geben.

    Der PI hat keinen Standard Monitor Anschluss (VGA), entweder alten Composite Video oder Multimedia HDMI benötigt er.

    Betrieb über USB vom PC oder Laptop nicht stabil möglich. Ein eigenes Stecker Netzteil mit 1 Amp und stärker sollte es sein. "Experten" raten, das Netzteil auf 5,2 Volt zu tunen.

    Bis zum Codesys bin ich noch gar nicht vorgedrungen, vielleicht lese ich auch das Kleingedruckte nicht so genau, das Internet verrät aber, dass auch andere so ihren Schaff haben.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.
    Zitieren Zitieren Gravierende Nachteile  

  6. #35
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    Moin
    Der PI hat 512MB Ram diese können frei zwischen CPU und Grafik aufgeteilt werden
    "Runterfahren " gilt bei jeder Linux Maschine
    ZUgriff auf den PI übers Netz mit SSH
    Der PI 512MB ist mit 700 mA angegeben. Da sind die LAPtop oder PC Schnittstellen nicht zugelassen max 500mA Manche USB Hardware begrenzen den Strom , wennn nicht ein sch...... Board
    2 Ampere Netzteil mit 5,05 Volt

    Einer meiner PI läuft bei mir seit 6 Monaten 7/24 ohne Probleme
    SD Karten von Scan Disk im Einsatz

    Codesys funktioniert leider auf 2 Stunden Laufzeit begrenzt danach ein Reboot notwendig

    Gruß KNALLER
    Geändert von Knaller (24.01.2014 um 08:20 Uhr)

  7. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Knaller für den nützlichen Beitrag:

    RobiHerb (24.01.2014),Roland Wagner (24.01.2014)

  8. #36
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    Versteht mich nicht falsch, so schlecht finde ich Codesys + Raspberry zum Kennenlernen und Üben nicht, sonst würde ich ja das System gar nicht erst angeschafft haben.

    Trotzdem noch einmal zu den Nachteilen:

    In der Regel läuft das beim Codesys booten auf einem System mit einem OS (Win CE, Linux) so: Komprimiertes Flash Memory wird ins RAM entpackt, danach läuft alles im RAM (Code und Standard Filesystem etc). Einige wenige spezielle Files sind quasi RETAIN und landen wieder auf der Flash bzw. werden beim Shutdown automatisch ins Flash rückgespeichert.

    Beim Raspberry ist aber nicht ausreichend RAM vorhanden (System On Chip) so schreibt der Linux alle Files, z.B. sein gesamtes Logging, was nicht bescheiden ist, andauernd auf das Flash. Strom weg ohne geordnetes Shutdown kann somit das Flash durcheinander bringen. Laufendes Schreiben mögen die Flash auch nicht.

    Eine (Heizungs)Steuerung, bei der nach Stromausfall das komplette Multi GigaByte System neu aufgespielt werden muss, ist nicht so toll.

    Ein anderes Manko ist mir auch noch aufgefallen, der PI hat wohl keinen Timer, damit sind einige Basis Funktionen einer echten Steuerung nur vage emulierbar.

    Ich hatte immer den Arduino als Codesys Aspiranten mir vorstellen können, aber 3S sieht wohl den ARM Markt als potentieller grösser und aussichtsreicher an.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.
    Zitieren Zitieren Die Nachteile noch einmal  

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu RobiHerb für den nützlichen Beitrag:

    Roland Wagner (24.01.2014)

  10. #37
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    Danke für die Beschreibung der technischen Einschränkungen bzw. Konsequenzen.

    Eine (Heizungs)Steuerung, bei der nach Stromausfall das komplette Multi GigaByte System neu aufgespielt werden muss, ist nicht so toll.
    Und genau deswegen würden wir auch nicht dazu raten, den Raspberry Pi als Plattform für professionelle/industrielle Anwendungen einzusetzen. Wenn jemand für seine Eigenheim z.B. solch eine Heizungssteuerung realisiert, dann hat er es selber in der Hand, sich z.B. durch eine zweite Backup-SD-Karte den Schaden von vornherein beherrschbar zu machen. Einem Kunden würde ich persönlich so einen Workaround nicht verkaufen.
    Geändert von Roland Wagner (24.01.2014 um 10:57 Uhr)
    Schöne Grüße

    Roland Wagner
    3S-Smart Software Solutions GmbH

  11. #38
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    Hallo RobiHerb,
    das hat nichts mit Arm oder Arduino zu tun und das mit den nicht vorhandenen Timern musst du mir auch genauer erklären.
    Das einzige was fehlt ist ne Uhr/RTC im Pi aber wenn man eh am Netz ist, holt sich der PI die Zeit aus dem Netz mit ntp.
    Wenn du Uhr/RTC brauchst dann musst du ne Aufsatzkarte drauf machen es gibt diverse die über I2C oder wie auch immer angebunden sind.

    Du musst den Raspberry Pi sehen wie ein normales Desktop System welches Linux oder Windows drauf hat und ne Festplatte,
    hier ist es genau so, wenn du die PC's einfach ausschaltest dann kann es passieren das unter Umständen Linux/Windows nicht mehr startet weil das filesystem korrumpiert wurde da
    es gerade Files geschrieben hat.
    1.Die Desktop Betriebssysteme schützen sich davor in dem Sie "Journaling file System" benutzen. Durch diesen Mechanismus
    schafft es das OS auch im Fehlerfall wieder normal zu starten. (korrigiert die entstandenen Fehler)
    2.Keine Anwender schalten die PC's einfach aus ohne Linux oder Windows herunter zufahren (die User wurden so erzogen über Jahre hinweg)

    Klar bei ner SPS muss so was gehen, einfach ausschalten.

    Nun zum Pi. Hier haben wir ne Flash SD Karte mit zwei Parititionen einmal Fat und ext4. Wenn hier während des Schreibens einfach ausgeschaltet wird dann ist die Wahrscheinlichkeit
    hoch das was schief geht da es ne SD ist und keine Festplatte.
    Zusätzlich haben SD's noch das Problem das man die nicht x-beliebig oft beschreiben kann.
    Für SD Karte gilt folgendes: (Wikipedia)
    Aufgrund der verwendeten Speichertechnik ist Flash-Speicher grundsätzlich nicht unbegrenzt oft beschreibbar.
    Allerdings besitzen alle Karten einen Algorithmus, durch den eine wesentlich
    längere Nutzungszeit erreicht werden kann. Dabei werden Schreibzugriffe
    auf einen logischen Block des Mediums auf wechselnde physische Speicherbereiche umgelenkt (engl. „wear leveling“),
    so dass beispielsweise das häufige Schreiben von Dateisystemtabellen nicht
    immer auf denselben Speicherzellen stattfindet und diese frühzeitig unbrauchbar machen kann.
    Allerdings sind die verwendeten Verfahren in der Regel nicht offengelegt
    und auch selten auf den Produkten vermerkt, so dass es kaum eine Auswahlmöglichkeit
    nach Langlebigkeit gibt. Die geschätzte Lebensdauer wird bei SLC-NAND-Chips mit 1.000.000,
    beim Einsatz von MLC-NAND-Chips mit 100.000 Schreibvorgängen angegeben.
    Lesezugriffe auf Flash-Speicher sind unbegrenzt möglich.

    Was müsste man also tun?
    Es gibt zwei Möglichkeiten.
    1. Man lässt das OS so wie es ist und verwendet ne kleine USV (so das der Pi Zeit hat runter zu fahren wenn man die Spannung weg nimmt)

    2. Man macht das was die ganzen Hersteller von Embedded Linux Systemen tun, ne Distribution bzw das Filesystem so aufsetzen das alles beim starten in ne Ramdisk geladen wird. Die SD Karte wäre nach dem Systemstart "read-only" gemounted. - Kann dann jederzeit ausgeschaltet werden.

    Speicher hat der PI allemal genug 512mb von so viel Speicher kann so manche Embedded SPS nur träumen

    So... und wenn man das nicht macht und die SPS auf "wheezy" betreibt so wie es momentan ist.
    Dann muss man damit leben entweder:
    1. die SPS nie auszuschalten (so mach ich es )
    2. ne zweite Speicherkarte dazulegen falls es doch mal passiert
    (nicht bei jedem ausschalten passiert was böses nur wenn gerade Files geschrieben werden kann was passieren)

    Vielleicht noch zu Arm, wenn man den Stromverbrauch mit z.B X86 SPS vergleicht z.B ca 30 Watt für ein Atom zu 3Watt Arm
    (ok bisserl überspitzt dargestellt) dann schraub ich mir lieber so ne SPS ins Haus welches 365Tage eben 24/7 läuft.

    Mein Pi steuert tatsächlich seit Feb2013 die Heizungs-Pumpen und diverse andere Dinge, misst Ölstand über I2C Sensor usw... (klar ist viel Spieltrieb / Hobby mit dabei )
    bisher hatte ich mal abgesehen von wechselnden DHCP Adressen keine Probleme (es gab einen Stromausfall und den hat er schadlos überstanden).
    Klar das unschlagbare ist das es eine gewaltige Community hinter dem Pi gibt, es gibt praktisch fast nichts mehr es auf dem Pi nicht gibt...
    Beispiel: Whatsapp / Twitter verschicken über die SPS, Camera Bilder der PICAM machen, getriggert durch die SPS oder auch den Stream starten.. usw

    Klar wenn einer der über 2 Millionen Pi User so ein "Read-Only" Embedded System aufsetzt würde ich schon auch umsteigen auf so was robusteres.

    Grüße
    Geändert von HausSPSler (25.01.2014 um 08:31 Uhr)
    Edwin Schwellinger
    3S-Smart Software Solutions GmbH

  12. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu HausSPSler für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (25.01.2014),gloeru (25.01.2014),RobiHerb (28.01.2014)

  13. #39
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    Zitat Zitat von HausSPSler Beitrag anzeigen
    Hallo RobiHerb,
    das hat nichts mit Arm oder Arduino zu tun und das mit den nicht vorhandenen Timern musst du mir auch genauer erklären.
    ....
    Klar wenn einer der über 2 Millionen Pi User so ein "Read-Only" Embedded System aufsetzt würde ich schon auch umsteigen auf so was robusteres.

    Grüße
    Klar Edwin,

    meine Dummheit, wie immer gilt, erst Manual lesen, dann motzen. Ehrlich, ich hab die Raspberry Hardware als Black Box gesehen und irgendwo was von keiner Uhr gelesen. Deshalb habe ich fälschlich angenommen, dass da kein Timer drin war.

    Na dann kam die Überraschung komplettes Linux auf dem Codesys Image und die Naivität von mir war beendet.

    Am Sonntag war sowieso schlechtes Wetter und somit läuft mein Spielzeug jetzt auch (wenn ich mal den Fernseher mit HDMI frei bekomme).

    Ein ReadOnly Embedded System am besten sogar ohne Betriebssystem drauf wäre schon was stabiles und booten wäre auch ruck zuck durch wie bei einer echten SPS.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.

  14. #40
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    Hallo,

    hat schon jemand praktische Erfahrungen mit der Kombination Raspberry Pi + Codesys V3?

    Ich habe in meinem Haus eine Elau-Steuerung (C200, Codesys V2). Der Raspberry Pi soll nur zur Visualisierung dieser Steuerung auf einem Smartphone dienen. Hierzu sollen meine Elau-Steuerung und das Raspberry Pi über Netzwerkvariablen Daten austauschen. Die Visu muss nicht immer verfügbar sein. Daher reichen mir die 2 Stunden Laufzeit grundsätzlich aus. Soweit so gut.

    Jetzt die Frage:
    Läuft das Raspberry Pi-System nach dem Einschalten der Versorgungsspannung selbständig und vollständig hoch?
    So dass die Visu nach dem Boot erreichbar ist, ohne etwa ein Projekt zu laden oder das Runtime-System starten zu müssen.

    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise.

    Postbote

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