Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 1 von 5 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 44

Thema: Positive Flanke erstellen -HILFE-

  1. #1
    Registriert seit
    08.03.2014
    Beiträge
    503
    Danke
    11
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Hallo. Ich will mich erstmal kurt vorstellen. Mein Name ist chipchap und komme aus der Nähe von Koblenz. Ich habe mich vor einem Monat an der Fernschule Weber für den SPS Lehrgang angemeldet.
    Und num kommt schon mein erstes Problem, wo ich hoffe das mir jemand helfen kann.

    Die Aufgabe lautet:

    Mit einem Programm soll erkannt werden, ob ein Eingangssignal EIN eine positive Flanke aufweist. Das Programm "Positive Flanke" soll auf eine solche Flanke am Eingang mit einem Impuls am Ausgang reagieren, der eine Zykluszeit andauert.Der R_TRIG Baustei darf man nicht verwenden, sondern nur nachbauen.

    Die Aufgabe kann mit folgender Logik gelöst werden:

    Im 1. Netzwerk wird er Ausgang AUS dann gleich 1, wenn der Eingang EIN=1 ist und im Rechenzyklus zuvor 0 war (EIN_ALT = 0). Den Wert des Eingangs im Zyklus zuvor rhält man z.B.: dadurch das man im 2. Netzwerkden Eingang EIN mit sich selbst UND_Verknüpft. Das Ergebnis dieser UND-Verknüpfung weist man an der Variablen EIN-ALT zu.
    Dadurch wird am Ende eines jeden Rechenzyklus der Eingangswert EIN abgespeichert, um im nöchsten Rechenzyklus als EIN_ALT zur Verarbeitung zur Verfügung zu stehen.


    Diese Hausaufgaben soll man machen ohne noch einmal in das Script zu schauen. Entweder stehe ich so auf dem Schlauch oder es ist eine etwas ungenaue Formulierung.
    Zitieren Zitieren Positive Flanke erstellen -HILFE-  

  2. #2
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    am Nordharz
    Beiträge
    3.738
    Danke
    444
    Erhielt 924 Danke für 744 Beiträge

    Standard

    Was soll denn Deiner Meinung nach daran ungenau sein?
    Für mich steht alles drin, was Du brauchst.

  3. #3
    chipchap ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    08.03.2014
    Beiträge
    503
    Danke
    11
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    Standard

    Sorry, ich bin Anfänger und sitz den ganzen Tag davor. Ich verstehe nicht warum ich 2 Netzwerke brauch.
    Der erste Satz ist klar: Eingang 1 = Ausgang =1
    aber und im Rechenzyklus zuvor 0 war. Da fängt es schon an. Soll das heißen das er enfach aus war ??

    Sorry, ich schnalls einfach nicht

    Wie ist zum Beispiel der R_TRIG aufgebaut. Der wurde noch nicht einmal erwähnt.
    Geändert von chipchap (11.03.2014 um 21:43 Uhr)

  4. #4
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    am Nordharz
    Beiträge
    3.738
    Danke
    444
    Erhielt 924 Danke für 744 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von chipchap Beitrag anzeigen
    Die Aufgabe kann mit folgender Logik gelöst werden:
    Zitat Zitat von chipchap Beitrag anzeigen
    1. Netzwerk ... Ausgang AUS ... gleich 1, wenn der Eingang EIN=1 ... und ... EIN_ALT = 0
    Zitat Zitat von chipchap Beitrag anzeigen
    2. Netzwerk ... Eingang EIN mit sich selbst UND Verknüpft weist man ... der Variablen EIN_ALT zu.
    So besser?

    PS: EIN_ALT wird im Zyklus erst gelesen und dann geschrieben. Was folgt daraus?

  5. #5
    chipchap ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    08.03.2014
    Beiträge
    503
    Danke
    11
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    Standard

    1. Netzwerk

    1 UND-Glied mit einem Eingang "EIN" und einem Eingang EIN_ALT negiert

    2. Netzwerk

    1 UND-GLIED mit einem Eingan "EIN". --> von diesem dann nochmals an das UND-Glied aber negiert und mit dem Namen EIN-ALT

    Stimmt das so??

  6. #6
    Registriert seit
    27.05.2004
    Ort
    Thüringen/Berlin
    Beiträge
    12.255
    Danke
    537
    Erhielt 2.705 Danke für 1.954 Beiträge

    Standard

    Du mußt dir klarmachen, dass eine SPS zyklisch arbeitet.
    Es wird also das Programm immer von NW 1 bei NW X abgearbeitet, wenn das Programm dann am Ende ist, beginnt es wieder von vorn.

    Wenn du also in NW 1 wie im Text beschrieben, der Eingang direkt mit dem Ausgang verknüpft ist, dann ist er erst einmal False, wenn auch der Eingang False ist.
    Nun kommst du ins 2. NW und merkst dort in einem Hilfsbit (ein Merker), wie denn der Zustand deines Eingangs ist.
    Logischer Weise ist er nun auch noch False.
    Also hast du den Ausgang auf False und den Hilfsmerker False.
    Nun kommst du an das Ende des Programms, zwischen den Ende des Programms und dem Anfang werden die Eingänge eingelesen und die Ausgänge geschrieben.
    Wenn sich nun der Eingang auf True geändert hat, wird im NW 1 der Ausgang True.
    Nun überlegen wir kurz, was der Hilfsmerker zu diesem Zeitpunkt (NW1!!!) für ein Signal führt, Achtung NW2 ist noch nicht bearbeitet worden.
    Nächste Überlegung: Welches Signal führt der Merker, wenn auch das NW 2 abgearbeitet ist?

    Wenn du das rausgefunden hast, mußt du nur noch überlegen, wie du das im NW 1 durch eine zusätzlich einzufügende Verknüpfung nutzen kannst.
    Es soll ja der Ausgang nur genau einen Zyklus lang True sein.

    PS: Ich hab das mal noch nicht komplett für sich aufgelöst, denk mal nach, vielleicht klingelte ja nun.
    Geändert von Ralle (11.03.2014 um 21:57 Uhr)
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  7. #7
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    am Nordharz
    Beiträge
    3.738
    Danke
    444
    Erhielt 924 Danke für 744 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von chipchap Beitrag anzeigen
    von diesem dann nochmals an das UND-Glied aber negiert und mit dem Namen EIN-ALT
    Wo hast Du das Unterstrichene gelesen?

    Ich geh' mal davon aus, dass Weber da ein FUP-UND mit 2 Eingängen verwendet.
    In der realen Praxis würde man ein UND mit nur einem Eingang verwenden.

  8. #8
    chipchap ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    08.03.2014
    Beiträge
    503
    Danke
    11
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    Standard

    Vielen Dank Ralle für die Antwort. Das ist schonmal ne gute Beschreibung und werde mich jetzt mal ransetzen und überlegen?

    @ hucki, das sehe ich gebauso. Ein und mit einem Eingang. Aber ein Eingang soll man ja mit sich selber verknüpfen der dann EIN-ALT heißt. Brauch man nicht auch ein SR-Baustein?

    Ich finde die Aufgabe ehrlich gesagt kompliziert, da der R_TRIG nicht einmalerwähnt wurde. Aber im Prinzip ist das Teil ja nicht mehr wie eine Abzweigdose, nur erkennt er halt ob positive oder negative Flanke.

    Das es Netzwerke gibt ist mir klar, nur wird nicht jedes Netzwerk am Ende zusammen mit dem Ausgang verbunden?. Sorry wenn ich solch komischen FRagen stelle aber mir ist obwohl ich das SCript verstehe hier einigen unklar? Aber Gott sei Dank bin ich nicht der einzige wie ich woanders schon feststellen musste.

  9. #9
    chipchap ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    08.03.2014
    Beiträge
    503
    Danke
    11
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    Standard

    So.

    Ich habe das jetzt mal wie folgt auf Papier gebracht.

    Netzwerk 1: Eingang False --> Baustein --> Ausgang False

    Netzwerk 2: Eingang False --> Merker mit negiertem Eingang --> True

    Netzwerk 1 wechselt dann auf True und gibt es an Netzwerk 2 weiter.
    Und der Zyklus wird dann wieder False.


    Passt das??

    Was mir halst noch fehlt ist der selbstverknüpfte Eingang. Brauch ich nicht noch ein SR Glied?
    Geändert von chipchap (12.03.2014 um 13:40 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    27.05.2004
    Ort
    Thüringen/Berlin
    Beiträge
    12.255
    Danke
    537
    Erhielt 2.705 Danke für 1.954 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Im Netzwerk 2 mußt du nicht unbedingt negieren.
    Du mußt dir überlegen, was du mit dem Merker aus Netzwerk 2 machen willst und machen kannst! Der muß ja schließlich für irgendwas gut sein!!!

    Das Problem ist, du kannst das nicht so ohne weiteres im Status sehen, wenn du eine SPS oder einen Simulator hast, ein Zyklus ist zu schnell.
    Deswegen kann man sich in NW 3 einen 2. Merker setzen, der z.Bsp. mit

    U A …
    S M 2.0

    verknüpft ist.

    Falls du alles richtig hast, muß der Eingang auf True geschaltet werden, dann schaltet der Ausgang auf True, dann der Merker 1 auf True, dann der Merker 2 auf True, dann beginnt das es wieder bei NW1
    Der Ausgang sollte nun False werden (das fehlt dir noch in deiner Verknüpfung, der Merker 1 bleibt True (der Eingang ist ja noch True), der Merker 2 ist True (ist ja mit Setze M… beschaltet worden).

    Wenn du den Eingang wieder auf False schaltest, dann bleibt der Ausgang auf False, der Merker 1 wird False und Merker 2 bleibt True (den mußt du per Force oder in der Variablentabelle zurücksetzen.)

    Merker 2 zeigt dir nur an, dass die Flanke auch wirklich kurz da gewesen ist!
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

Ähnliche Themen

  1. Positive Flanke in einer Funktion?
    Von SebastianR1085 im Forum Simatic
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 02.02.2013, 15:58
  2. Positive Flanke in SCL
    Von onikos im Forum Simatic
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 14.07.2010, 21:39
  3. positive Flanke künstlich erzeugen
    Von sascha-nrw im Forum Simatic
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 04.05.2010, 11:07
  4. Positive Flanke und Graph 7 Hilfe
    Von Hocheck im Forum Simatic
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 06.08.2009, 15:24
  5. positive Flanke
    Von waldi im Forum Simatic
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 21.06.2007, 08:39

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •