Hallo Community,

ich habe folgendes Problem: In unserer (Leher/Forschungs)einrichtung haben wir eine Anlage, die mit einer 315F von Siemens gesteuert wird und den Bereich Antriebstechnik (mit FU) und Sicherheitstechnik repräsentiert. Nun haben wir 2 Roboter des Typs Agilus von Kuka reinbekommen und keinem war bewusst, dass man für diese Roboter ebenfalls eine F-CPU benötigt, da die Agilus als Schnittstelle Profinet mit Profisafe haben. Das hat auch bisher niemand interessiert, da diese Roboter sowieso über einen Systemintegrator fertiggebaut werden. Nun verzögert sich aber der Bau, um ein halbes Jahr und wir sollen schon mal "erste Erfahrungen" mit den Geräten sammeln. Wir haben für solche Fälle bereits die sicheren IO´s der 315F (oben bereits erwähnt) bereits mit D-Sub-Steckern verbunden, sodass wir eigentlich nur noch die 315F mit sicheren IOs aus dem Schaltschrank nehmen müssen und dann den Betrieb mit den Agilus beginnen könnten.

Leider wird im selben Zeitraum, die Steuerung (gelegentlich) für eine Abschlussarbeit benötigt. Jetzt möchte ich natürlich nicht, dass ich jedes mal eine halbe Stunde alles konfigurieren muss, bis die Einstellungen an der SPS passen und der Student sollte natürlich auch keinen Mehraufwand mit seinem Projekt haben.

Darum ist mein Vorschlag eine zweite Memorycard von Siemens zu bestellen, die man dann einfach nur noch wechseln muss, je nachdem in welchem Gerät sie steckt.

Meine Frage dazu bevor ich das meinen Chef vorschalge: Sehe ich das richtig, dass alle Konfigurationen auf der Memorycard von Siemens gespeichert werden oder muss ich jedes Mal nochmal das Programm neu bespielen, weil die F-CPU noch einen internen Speicher hat (weiß nicht ob da zwischen F-CPU´s und den gängigen ein Unterschied gemacht wird) ? Wir verwenden TIA V12.

Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,


Manuel