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Thema: Beckhoff TwinCAT Simulation Manager (TS1110)

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe gerade angefangen mich mit dem TwinCAT Simulation Manager auseinander zu setzen.
    Ich soll den TS1110 für meine Bachelorarbeit benutzen und ein Simulationsmodell für eine Anlage erstellen. Das ganze soll dann nachfolgend dauerhaft in der Entwicklung eingesetzt warden.
    Jetzt habe ich mir, um mich ein bisschen mit dem TS1110 vertraut zu machen, einen CX9020 geschnappt, ein paar Klemmen angeschlossen und ein ganz einfaches PLC Projekt sowie eine .tsm funktionsfähig erstellt und dann den CX im Simulation Manager als Zielsystem angegeben. Einlesen hat auch einwandfrei funktioniert.

    Soweit so gut.

    Ich will die Simulation jetzt lokal auf dem Laptop laufen lassen. Beim erzeugen eines Simulationsprojekts kann ich jetzt allerdings nur den CX sehen, wo eigentlich der Laptop sein müsste und der OK Button ist ausgegraut. Wenn ich auf Suchen klicke sehe ich den Laptop als Route, kann aber auch dort nichts auswählen.

    Ich habe bereits beim Beckhoff Support angerufen, nur leider sind genau die Mitarbeiter die mir helfen könnten nicht da.

    Hat hier vielleicht jemand Ahnung und kann mir weiterhelfen?

    TwinCAT_Sim_Man_1.jpgTwinCAT_Sim_Man_2.jpg
    Geändert von MTK (21.07.2016 um 13:51 Uhr)
    Zitieren Zitieren Beckhoff TwinCAT Simulation Manager (TS1110)  

  2. #2
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    hm .. der Simulation Manager dient dazu Simulationsumgebungen zu verwalten und zwischen "normalen" und "Simulations-" Betrieb hin und herzuschalten. Das heißt er verändert das original SystemManager-Projekt im Simulationsmodus. Das kann man entweder so machen, dass man im Simulatiosnmode alle Hardware deaktiviert und diese in einer anderen SPS-Laufzeit auf dem selben Gerät simuliert (dann ändert der Simulationmanger die Verknüpfungen so, dass diese in die andere SPS zeigen) oder man kann einen anderen PC als Simulationsgerät wählen. In letzteren Fall wird dann per Publisher/ Subscriper zwischen SimulationsPC und "echter Steuerung kommuniziert. Auch hier ändert der Simulation Manager dann entsprechend die Verknüpfungen. Wenn du in der Simulation ein komplett anderes Target verwenden willst, dann brauchst du dazu ja keinen Simulation Manager. Dazu ist er nicht gedacht. Dann kannst du einfach einen neuen SystemManager für den Laptop anlegen, dort dein SPS-Projekt reinladen und auch die Simulation entsprechend anlegen.

    Was auch noch geht .. Man kann auch die TE1111 EtherCat Simulation zusammen mit TwinCAT2 nutzen. Nur auf der Simulations-Seite muss TwinCAT 3 laufen. Wenn du das machst, sieht das für den CX so aus, als wäre die reale Hardware da. Soll heißen man muss das Original-Projekt nicht ändern. Das ganze geht dann in Richtung virtuelle Inbetriebnahme.

  3. #3
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    Laut der Beschreibung im Beckhoff InfoSys soll der TS1110 doch auch für virtuelle Inbetriebnahmen nutzbar sein oder verstehe ich das falsch?

    Und noch einmal zum Verständnis:
    Ich will am Ende die Hardware einer Maschine (also CPU + Aktorik/Sensorik) simulieren.

    Dazu brauche ich doch, so wie ich das verstanden habe, ein Target für meine Software (z.b Laptop) und ein weiteres auf dem die Simulation läuft (z.b anderer Laptop, etc.).
    Meine Software kommuniziert doch dann mit dem Simulationsgerät und denkt es ware eine Funktionsfähige CPU mit Aktorik/Sensorik.

    Oder habe ich das Prinzip des TS1110 falsch verstanden.

    TE1111 kann ich leider nicht nutzen, da wir kein TwinCAT 3 verwenden.

  4. #4
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    Es kommt darauf an, wie eng man den Begriff fast. Es ist eine Simulationsumgebung und daher dient es auch der virtuellen Inbetriebnahme. Die reine virtuelle Inbetriebnahme (im engeren Sinn) sieht vor, dass man das Original-Projekt nicht anfasst. Es ist ja das Projekt was man inbetriebnehmen will. Das geht nur mit der EtherCAT Simulation. Und die muss ja auch nur auf der Simulationseite sein.

    Der Simulationsmanager ändert das Original-Projekt so um, dass dort Code der getestet werden soll immer noch auf der selben Laufzeit läuft. Nur der Simulationsteil kommt entweder noch dazu oder läuft auf einer anderen Laufzeit. Was du machen willst, ist aber auch das Target nochmal auf einer anderen Hardware laufen lassen. Das kann man so dort nicht einstellen. Dazu brauchst du aber auch keinen Simulationsmanger, denn du änderst ja quasi alles. Dann erstell einfach ein neues SystemManager-Projekt für deinen Laptop und lade dort die PLC rein. Für die Simulationslogik nimmst du dann halt eine zweite PLC auf deinem Laptop oder holst dir ein zweites System und kommunizierst per Pub/Sub. Wenn alles auf dem Laptop läuft ist das auch kein Hardware-In the Loop bzw. keine virtuelle Inbetriebnahme mehr, sondern eine reine Simulation. Es hat ja dann rein gar nix mehr damit zu tun deinen CX inbetriebzunehmen!

  5. #5
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    Okay, ich hab was falsch verstanden. Habe noch mal mit meinem Chef geredet und er meinte, dass wir nur die E/As simulieren wollen und an dem Grundprogramm nichts geändert werden soll.
    Ich müsste doch eigentlich die Simulation der E/As auf meinem Laptop laufen lassen können.

    Jetzt stehe ich aber immer noch vor der Frage wie ich den Simulation Manager dahingehend einrichte.

  6. #6
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    Wieviele der SPS nutzt du denn? Wenn du noch eine frei hast kannst du das tun. Wie man das einrichtet ist aber hier beschrieben: http://infosys.beckhoff.com/content/...20024801181115 ..

    Im Wesentlichen legt man ein Simulation Manager Projekt an und gibt an welches das Original-Projekt ist. Dann gibt man an wo man das Simulationsprojekt laufen lassen möchte. Dann erstellt der Simulation Manager ein PLC Projekt mit gespiegelten Bausteinen und ändert bereits die Mappings so ab, dass diese sich mit den gespiegelten IOs der Simulations-SPS verknüpfen. Ab dann kann man zwischen Simulations- und Real-Mode hin und her schalten.

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