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Thema: Wie vergebt Ihr Anlagen-/Ortskennung?

  1. #1
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    Hallo Zusammen,

    mich würde mal interessieren, nach welchem Schema Ihr Anlagen-/Ortskennung im Schaltplan festlegt.

    Konkret würde mich interessieren, welche Anlage/Ort Eure SPS-Übersicht, Schrankaufbau, Kabelliste, Materialliste, usw. bekommt, wie Ihr die tatsächlichen Schaltplanseiten einordnet und in welcher Reihenfolge Ihr diese Sachen anordnet.

    Wenn ich mir das EPLAN Demoprojekt anschaue, kann ich da kaum ein System dahinter erkennen.
    Aber einer vom Consulting hat mir mal gesagt, dass der Schaltplan nicht nur erdacht ist, sondern dass es irgendwo tatsächlich so eine (ähnliche) Anlage gibt.

    Ich wollte mal ein wenig System in unsere Projekte bringen, aber die Meinungen gehen bei uns sehr weit auseinander. Zumal diejenigen, die das Ganze mal verbrochen haben, schon lange nicht mehr in der Firma sind.

    Für ein paar kreative Meinungen und Ideen wäre ich sehr dankbar.
    Zitieren Zitieren Wie vergebt Ihr Anlagen-/Ortskennung?  

  2. #2
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    Dazu gab es hier schon mal eine Umfrage:

    http://www.sps-forum.de/showthread.p...=Kennzeichnung
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  3. #3
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    Hallo Paule,

    danke für den Link. Hab mir das alles mal durchgelesen, aber so ganz beantwortet es meine Frage eigentlich nicht, denn es geht ja nur um Sensoren/Aktoren.
    Mich Interessiert aber vielmehr das Ganzer drumherum.

  4. #4
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    Moin.

    Ich denke mal das kommt ganz drauf an was für Maschinen/Anlagen ihr habt bzw wieviele.

    Wir haben z.B. nur eine Maschine mit einem Schaltschrank. Dort benutze ich keine Anlage/Ort etc. sondern die Gesamtnummerierung.

    Das heist:
    Die Bauteile auf Schaltplanseite 3 heißen dann auch 3K1 oder 3W1 etc.
    Bei uns ist das Deckblatt Seite 1, Inhaltsverzeichniss Seite 2 und dann kommt erst der eigentliche Schaltplan.

    Wenn du jetzt natürlich eine Anlage hast mit mehreren Bereichen/Schaltschränken, dann musst du natürlich die Strukturen verwenden sonst blickst du ja nicht mehr durch .

    Habt ihr z.B. an einer Anlage irgendwo einen extra Schaltschrank für eine Motoransteuerung etc. dann würde das vll. so aussehen:
    +SCH1-M1

    +SCH1 = Schaltschrank 1 und dann M1 für Motor 1 oder so.

    Was auch gerne gemacht wird ist =REPORT+KLP und dann kommen die ganzen Seiten des Klemmenplans.
    Das sieht dann im Eplan so aus:
    =REPORT
    -->+KLP
    --->1 Klemmenplan xyz
    --->2 Klemmenplan xyz
    --->3 ...
    --->...

    Gruß

  5. #5
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    Betriebsmittel endsprechend des Blattes zu vergeben, ist absoluter Käse, wenn
    ein Betriebsmittel mal über mehrere Blätter geht oder mal etwas verschoben
    werden muss, damit ein Schaltplan lesbar bleibt, kratzt ihr dann die Etiketten
    von den Betriebsmiiteln?
    Sinnvoller ist es sich ordentliche Funktionsgruppen zu erstellen, dann kann ein
    Schaltplan wie ein Buch in mehre Kapitel endsprechend dieser Gruppen unter-
    teilt werden und liest sich dann auch wie ein Buch. Änderungen und Erweiterungen
    Können dann leichter und übersichtlicher erstellt werden.

  6. #6
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Betriebsmittel endsprechend des Blattes zu vergeben, ist absoluter Käse, wenn
    ein Betriebsmittel mal über mehrere Blätter geht oder mal etwas verschoben
    werden muss, damit ein Schaltplan lesbar bleibt, kratzt ihr dann die Etiketten
    von den Betriebsmiiteln?
    Sinnvoller ist es sich ordentliche Funktionsgruppen zu erstellen, dann kann ein
    Schaltplan wie ein Buch in mehre Kapitel endsprechend dieser Gruppen unter-
    teilt werden und liest sich dann auch wie ein Buch. Änderungen und Erweiterungen
    Können dann leichter und übersichtlicher erstellt werden.

    Ich bin da ähnlicher Meinung, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es weitaus einfacher ist, etwas im Schaltplan zu finden, wenn die Seite im BMK vorkommt.

    Ohne Seitenbezeichnung reißen mir die Monteure den Kopf runter und verschoben wird bei uns selten. Obwohl ich das wirklich manchmal gern machen würde. Sieht halt komisch aus, wenn man 10 Motorabgänge hat, dann kommt jede Menge Steuerung und dann ein nachgerüsteter Motorabgang, obwohl die Bauteile ja körperlich neben den anderen sind.

    Nutzt eigentlich niemand von Euch so eine merkwürdige Struktur wie im EPLAN Demo-Projekt?

  7. #7
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    Die 61346 lässt dir eigentlich viele bis unendlich viele Möglichkeiten zur sinnvollen oder auch sinnlosen Struckturierung deiner Maschine/Anlage.

    Hier ein Dokument von Aucotec, welche die Möglichkeiten bis zum Exzess darstellt:
    http://www.aucotec.com/files/dl/rupl...eue_normen.pdf

    Du kannst also Ortsaspekte auf Konzernebene bilden
    +Kontinent.Land.Stadt.Stadtteil.Straße.Werk.Stockwerk.Raum.Schaltschrank

    Du kannst Funktionsaspekte definieren z.B.:
    =F1 = Schützen Kurzschluss
    =F2 = Schützen Überlast
    =F3 = Schützen Kurzschluss/Überlast

    =E1 = Heizung
    =E2 = Beleuchtung
    =E3 = Steckdosen
    ...

    Natürlich gibt es dann noch den üblichen Produktaspekt = Betriebsmittel
    -S1 -P2 ...

    Kurzum die Möglichkeiten sind schier endlos, und durchaus nicht jede Variante ist auf jede Branche/Anwendung anzuwenden.

    Helmut schreibt aus der Sicht einer Maschine, also ganz klassischer Maschinenbau,
    der andere vielleicht aus der Sicht der Prozessindustrie.

    Im Prinzip kannst du also soweit struckturieren,
    bis du für jedes Betriebsmittel ein DinA4 Blatt ranpappen musst ...

    Insofern musst du selbst im Rahmen der Norm den für euch günstigsten Weg finden.
    Warum du im EPLAN Projekt kein System erkennst dürfte in erster Linie daran liegen,
    das du = / + als Anlage und Ort bezeichnest.
    = entspricht Funktionsaspekten, also z.B. auch den von Helmut angesprochenen Funktionsgruppen

    Mfg
    Manuel

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  8. #8
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Betriebsmittel endsprechend des Blattes zu vergeben, ist absoluter Käse, wenn
    ein Betriebsmittel mal über mehrere Blätter geht oder mal etwas verschoben
    werden muss, damit ein Schaltplan lesbar bleibt, kratzt ihr dann die Etiketten
    von den Betriebsmiiteln?
    Sinnvoller ist es sich ordentliche Funktionsgruppen zu erstellen, dann kann ein
    Schaltplan wie ein Buch in mehre Kapitel endsprechend dieser Gruppen unter-
    teilt werden und liest sich dann auch wie ein Buch. Änderungen und Erweiterungen
    Können dann leichter und übersichtlicher erstellt werden.
    Klar sind hier gewisse räumliche Grenzen gesetzt aber so ein Käse ist das trotzdem nicht. Wir haben ja nur maximal 100 Seiten Schaltplan und dann ist das eine ungemein einfache Art für den Elektriker den Überblick zu behalten.
    Wenn BMKs über mehrere Seiten gehen gibts ja die Querverweise und wenn du auf einer Seite ein BMK verschieben musst...geschieht das meist über einen Pfad hinaus. Dann heist das nicht mehr 3K1 sondern 3K4 oder so und du musst die Etiketten eh ändern . Das kommt aber bei uns kaum vor.

    @sk1rie:
    Was für Anlagen habt ihr bzw. welcher Umfang beträgt den so ein Schaltplan bei euch?
    Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.
    http://smart-home-systeme.com

  9. #9
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    Zitat Zitat von Wignatz Beitrag anzeigen
    Klar sind hier gewisse räumliche Grenzen gesetzt aber so ein Käse ist das trotzdem nicht. Wir haben ja nur maximal 100 Seiten Schaltplan und dann ist das eine ungemein einfache Art für den Elektriker den Überblick zu behalten.
    Wenn BMKs über mehrere Seiten gehen gibts ja die Querverweise und wenn du auf einer Seite ein BMK verschieben musst...geschieht das meist über einen Pfad hinaus. Dann heist das nicht mehr 3K1 sondern 3K4 oder so und du musst die Etiketten eh ändern . Das kommt aber bei uns kaum vor.

    @sk1rie:
    Was für Anlagen habt ihr bzw. welcher Umfang beträgt den so ein Schaltplan bei euch?
    Bei der Vorgehensweise bekomme ich die
    Krise, selbst bei einen Schaltplan von nur
    5 Blättern kann man so etwas vergessen.
    Also wie schon so oft von mir beschrieben
    Teilen wir unsere Maschine oder Anlage in
    Funktionalitäten ein, als Beispiel:
    Code:
    001 - allgemeiner Teil
    002 - Stör und Betriebsmeldungen
    004 - Transport
    ...
    ...
    051 - Höhenverstellung
    061 - Breitenverstellung
    ...
    ...
    111 - Fräsen XY
    112 - Fräsen YX
    ...
    ...
    usw
    Der Vorteil bei der ganzen Sache ist das
    die Leute, die damit später Arbeiten müssen
    die Gruppen Kennzeichnung auswendig
    können und somit häufig auf dem Schaltplan
    verzichten können.

  10. #10
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    Wie sieht das bei dir dann im Schaltplan aus? Und was passiert da wenn ein BMK geändert/verschoben wird?

    Also wie gesagt das ist Abhängig wie groß dein Schaltschrank/Anlage ist!
    Das Prinzip funktioniert bei uns gut und kommt auch bei den Servicetechniker/Kunden gut an.
    Siehe Anhang
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
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