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Results 1 to 8 of 8

Thread: Schaltplan Struktur/Aufbau allgemein

  1. #1
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    Hallo Forumgemeinde,

    bisher wurde bei uns der Schaltplan in Eplan P8 eher minimalistisch erstellt.
    Die Struktur war oftmals nur Einbauort/Produkt und Auswertungen im jeweiligen Ort angehängt, bei größeren Projekten optional eine übergeordnete Ebene.
    Als Sondermaschinenbauer haben wir keine Serienmaschinen, andererseits decken wir ziemlich alles im Niederspannungsbereich ab.

    Nun ist das Unternehmen gewachsen, Kundenvorgaben müssen zunehmend beachtet werden und insbesondere durch Fluidpläne werden zukünftig mehr MA an einem Projekt arbeiten. Zur Neuorientierung soll hier der strukturelle Aufbau Dokument/Funktion/Einbauort/Produkt ähnlich aus dem aktuellen Eplan-Trainingsprojekt dienen.
    Die Auswertungen sind hier weitläufig getrennt vom Schaltplan und in den verschiedensten Dokumentenstrukturen gesteckt (EN 61355).

    Ich persönlich sehe hier jedoch das Problem das dies für eine Serienmaschine schon sinnvoll erscheint, aber bei Sondermaschinen
    insbesondere für den Montageprozess und auch später für Instandhaltung im Papierformat eher unübersichtlich/unleserlich ist.

    Wie sind da eure Erfahrungen?

    MfG Sinix
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    Reply With Quote Reply With Quote Schaltplan Struktur/Aufbau allgemein  

  2. #2
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    Ich weiß jetzt gerade nicht so richtig was ich hier schreiben soll - wie lautet die eigentliche Frage ...?

    Aber ganz grundsätzlich : ein strukturierter Aufbau von Stromlaufpläne ist nicht von Sondermaschione oder Serienmaschine abhängig. Die Frage ist, wie du fir deine Struktur vorstellst - hier gäbe es ja durchaus unterschiedliche Ansätze ...

    Gruß
    Larry

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Sinix (06.02.2019)

  4. #3
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    Hallo Sinix.
    Hier mal die Interpretation zu deiner Fragestellung, wie ich es verstanden habe

    Die Möglichkeiten mithilfe von Eplan seine Projekte strukturiert aufzubauen sind, wie Larry Laffer beschrieben hat, sehr vielseitig.
    Jeder löst das auf seine eigene Art und Weise oder so wie es halt "schon immer" gemacht wird...

    Ich persönlich finde die Strukturierung nach Schaltschrank eigentlich am sinnvollsten. (Einbauort -> Dokumentenart -> Anlage). Die Struktur konnte ich bis jetzt eigentlich bei fast allen neuen Kunden etablieren. Wichtig ist das die Dokumentation passt und das auf dem Normblatt die entsprechenden Informationen zur Seite zu finden sind. Bis jetzt hatten wir keinerlei Probleme beim Kabelzug, Bau des Schaltschrankes oder Inbetriebnahme. Wer einen Schaltplan lesen kann und will wird sich mit einem strukturierten Plansatz immer zurechtfinden.
    Die EN 61355 wurde bei eingien Kunden inzwischen mit Nummerierung erweitert (EFS01 - Schaltschrank intern / EFS02 - Schaltschrank extern (PID-Nummer aus R&I) / EFS03 - Schaltpläne ohne Logik (.dxf/.dwg)) um die kompletten Schalträume (30+ Schaltschränke) darstellen zu können.

    Was genau meinst du denn bei dir mit Funktion bzw Produkt?

    Gruß
    der_schmuu



  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu der_schmuu für den nützlichen Beitrag:

    Sinix (06.02.2019)

  6. #4
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    Ich kenne das von Kollegen die nach Einbauort strukturiert haben, meiner Meinung nach
    verbaut man sich damit eine Strukturierung, da eine Verwendung auf andere Anlagen bzw.
    Maschinen, die sehr wahrscheinlich unterschiedlichen Aufbau haben, eine Widerverwendbarkeit
    von gleichen Funktionalitäten verhindert.

    Ich bin eher der Meinung das man noch Funktionsbaugruppen aufbauen sollte, und dann eine
    Ortskennzeichnung, wo sich das Betriebsmittel befindet.

    Hat man man zb. ein Aggregat und deren Ansteuerung in unterschiedlichen Einbauorten angebracht
    sein kann, hat dieses Aggregat immer eine andere Bezeichnung, obwohl sich an der Funktionalität
    nichts geändert hat.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
    Das Problem ist nicht das Problem, das Problem ist die Einstellung zum Problem.

  7. #5
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    Der TE hat sich ja nicht mehr weiter dazu geäußert ... ich persönlich favourisiere auch die Variante, wie von Helmut beschrieben - also die Gruppen nach den Aggregaten/Baugruppen der Anlage zu erzeugen. Auf diese Weise hat man dann auch innerhalb eines Aggregates alles zusammengehörige zusammen (also Hauptstromkreis, Steuerstromkreis, SPS-E-A's etc.).

    Gruß
    Larry

  8. #6
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    Quote Originally Posted by Larry Laffer View Post
    - wie lautet die eigentliche Frage ...?
    ...
    Gruss
    Larry
    Sorry,
    Schaltplan/Struktur allgemein --> Erweiterung/Anwendung um Dokumentenkennzeichen EN61355 oder lieber eigene Struktur--> Wie sind da eure Erfahrungen?

    Ich wuerde mich ueber Beiträge von Montage- und Instandhaltungsmitarbeitern bezueglich der Lesbarkeit freuen



    Quote Originally Posted by der_schmuu View Post


    Was genau meinst du denn bei dir mit Funktion bzw Produkt?
    ...
    Gruss
    der_schmuu
    Sorry, das Betriebsmittel natuerlich, der Begriff Produkt(kennzeichen) taucht in der Eplan Hilfe auf.




    Quote Originally Posted by rostiger Nagel View Post
    Ich kenne das von Kollegen die nach Einbauort strukturiert haben, meiner Meinung nach
    verbaut man sich damit eine Strukturierung, da eine Verwendung auf andere Anlagen bzw.
    Maschinen, die sehr wahrscheinlich unterschiedlichen Aufbau haben, eine Widerverwendbarkeit
    von gleichen Funktionalitäten verhindert.
    sehe ich auch so

    Quote Originally Posted by rostiger Nagel View Post
    Ich bin eher der Meinung das man noch Funktionsbaugruppen aufbauen sollte, und dann eine
    Ortskennzeichnung, wo sich das Betriebsmittel befindet.
    Das entspricht auch dem Eplan Beispiel bzw. der EN.

    Momentan bin ich dabei ein fuer mich abgespeckte Struktur zu finden.
    Ich finde es nicht sinnvoll zwischen Einspeisung, Hilfsspannungserzeugung, SPS-Anschaltung und SPS-Uebersichten innerhalb eines Schaltschrank funktionell zu unterteilen.
    Weiterhin finde ich durch die weitlaeufige Aufteilung jede Menge Strukturkaesten auf den Schaltplanseiten.
    Das blaeht m.M. den Plan auf und macht ihn fuer Montage und Instandhaltung schwieriger zu lesen. Ich denke dabei auch daran, dass im Gegnsatz zum Planer nicht einfach mit einem Mausklick
    auf den Querverweis gesprungen bzw. Anhand des Seitennavigators (mit der sichtbaren Strukturbeschreibung)schnell die gewuenschte Stelle gefunden wird.

    Gruesse Sinix
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  9. #7
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    Quote Originally Posted by Larry Laffer View Post
    Der TE hat sich ja nicht mehr weiter dazu geäußert ... ich persönlich favourisiere auch die Variante, wie von Helmut beschrieben - also die Gruppen nach den Aggregaten/Baugruppen der Anlage zu erzeugen. Auf diese Weise hat man dann auch innerhalb eines Aggregates alles zusammengehörige zusammen (also Hauptstromkreis, Steuerstromkreis, SPS-E-A's etc.).

    Gruß
    Larry
    Da warst du 6min schneller mit dem Pohst, weil bei mir die ü,ä,ö in der Vorschau versaut waren


    Dann bin ich mit meiner Ansicht: "Ich finde es nicht sinnvoll zwischen Einspeisung, Hilfsspannungserzeugung, SPS-Anschaltung und SPS-Uebersichten innerhalb eines Schaltschrank funktionell zu unterteilen." schonmal nicht allein
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  10. #8
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    Quote Originally Posted by rostiger Nagel View Post
    Ich kenne das von Kollegen die nach Einbauort strukturiert haben, meiner Meinung nach
    verbaut man sich damit eine Strukturierung, da eine Verwendung auf andere Anlagen bzw.
    Maschinen, die sehr wahrscheinlich unterschiedlichen Aufbau haben, eine Widerverwendbarkeit
    von gleichen Funktionalitäten verhindert.
    Das Problem hatte ich bisher noch nicht, kann aber auch einfach daran liegen das sich da die Gewerke für den Endkunden einfach zu stark unterscheiden. Bei Planungen für Gebäudeleittechnik von Bürogebäuden und Baumärkten sowie Industrieanlagen hatte ich bis jetzt mit meiner Struktur noch keine Probleme.

    Quote Originally Posted by rostiger Nagel View Post
    Hat man man zb. ein Aggregat und deren Ansteuerung in unterschiedlichen Einbauorten angebracht
    sein kann, hat dieses Aggregat immer eine andere Bezeichnung, obwohl sich an der Funktionalität
    nichts geändert hat.
    Das ganze kann ich dann allerdings über Strukturkästen auf einer Seite darstellen.
    Aber auch hier hat ja jeder wieder seine eigene Art und Weise.

    Ich habe mal eine Beispielstruktur angehängt, so wie ich das ganze aktuell nutze. Ich finde dann lässt sich das ganze leichter einordnen, vllt hilft es ja auch bei der Strukturierung mit einem anderen Seitenformat.
    Bei diesem Kunden ist es allerdings so das die Schaltschrankinterne Verdrahtung nicht über ein Anlagenkennzeichen definiert werden sollen. Bei anderen Projekten wurde dann auch Schaltschrankintern eigene Anlagenkennzeichen für 24VDC, SPS, 400VAC, etc vergeben.
    Wenn gewünscht kann ich auch gerne dazu noch ein Beispiel einbringen.

    gruß Schmuu
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    Last edited by der_schmuu; 06.02.2019 at 10:23. Reason: Erweiterung

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu der_schmuu für den nützlichen Beitrag:

    Sinix (06.02.2019)

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