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Thema: Messstörungen durch FU

  1. #11
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    Zitat Zitat von mst Beitrag anzeigen
    Die Zuleitung der Motoren ist beidseitig voll geeredet. Die Meßleitung nur im Schaltschrank, bei den Drucktransmittern ist ein ca. 1m langes Kabel trauf - ohne Schirm.
    Tzai, wenn an den Transmittern kein Schirmanschluss ist, mag das bereits der Grund sein, da ja die Motorleitungen räumlich in der Nähe sind.
    Probiers mal mit den Schirm anlagenseitig auflegen und im Schaltschrank abklemmen.
    Sind die Messleitungen überhaupt für diese Länge zugelassen?

    hth

  2. #12
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    Du kannst auch mal Versuchen mit der PWM-Frequenz zu experimentieren. Hat bei mir auch schon ziehmlich oft was gebracht.

    MFG

    Markus

  3. #13
    Avatar von mst
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    Der Schirm ist am FU mit einer Schelle befestigt und am Motor mit einem Kabelschuh auf der Erdungsschraube.

    @kiestumpe: werde am Donnerstag versuchen den Schirm anlagenseitig aufzulegen. Die Länge ist zugelassen.

    mfg

  4. #14
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    Zitat Zitat von mst Beitrag anzeigen
    Der Schirm ist am FU mit einer Schelle befestigt und am Motor mit einem Kabelschuh auf der Erdungsschraube.


    also ein "pigtail" am Motor.
    Die Schirme der FU-Motorkabel sollten immer grossflächig aufgelegt werden. Am Motor erreicht man dies am besten mit einer EMV-Verschraubung.

    Bei diesen "Schweineschwänzchen" ist der Schrim zwar gut leitent aufgelegt, allerdings nur niederfrequent.
    Da Transistoren der FU irre schnell durchschalten (um die Schaltverluste zu minimieren) entstehen dadurch sehr hohe Frequenzen auf dem Motorkabel ( bis einige hundert MHz).
    Solch ein Pigtail ist dafür "undurchlässig" und führt diese Störungen nicht ab ( wie wenn der Schirm an dieser Stelle nicht aufgelegt wäre).
    Bei längere Leitungen (>50m) ruhig mal zwischendrinn den Schirm auf Masse legen. Die Bügelschellen am FU sind nahezu die beste Lösung, können hier die Störimpulse direkt zu ihrer Quelle zurückfliessen.

  5. #15
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    Mit einem Exoten von FU (leider vergessen) hatte ich dasselbe Problem. Durch Zufall hatte ich den Schirm am Motor abgeschlossen und siehe da warum auch immer - keine Probleme mehr.

    Möglich wäre auch noch die Hydraulik (Druckaufnehmer) hinsichtlich auf Rohrdimensionierung zu prüfen und evt. Startspannung von Motor verringern.
    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    (Albert Einstein1879 – 1955)

  6. #16
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    Hallo!

    Die obengenannte AI Karte habe ich auch in Betrieb. Sie steckt in einer ET 200.
    An ihr sind diverse 4 - 20 mA - Geräte angeschlossen.
    In der unmittelbaren Nähe befindet sich ein 75kW FU.
    Probleme bisher nicht aufgetreten.

    Ich würde vorschlagen, den Ausgangsstrom des Druckaufnehmers zu messen und schauen, ob auch er entsprechend schwankt.
    Des weiteren würde ich eine "Prozessanalyse" vorschlagen:
    Was misst das Gerät für einen Druck (Dampf, Gas, Flüssigkeit?)
    Ist die Messzelle für den Prozess ausgelegt?
    Oder gibt es Probleme im Prozess? -nicht jede Störung muss ja gleich elektrischer Herkunft sein

    Gruß

  7. #17
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    mal dumme Frage 24V und 230V geerdet?

  8. #18
    Avatar von mst
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    Hallo,

    @da vadda: gemessen wird Kältemittel (gasförmig),
    habe das Problem gelöst in dem ich den Drucktransmitter gegen einen mit 0-10V Signal getauscht habe (habe ich einfach Versucht weil ein Kollege gemeint hat 0-10V ist nich so anfällig), dieser hat zusätzlich zur Versorgungsspannung und dem Signal noch einen Masse Anschluss, könnte gar nicht besser funktionieren.

    @Raydien: 24V Versorgungsspannung kommt vom SPS Netzteil und ist Sekundärseitig auch geerdet. Die 230V Steuerspannung beziehe ich über einen Trenntrafo ist aber Sekundärseitig nicht geerdet (nur bei Störungssuche).
    Die 230V Steuerspannung wird für diese Messung bzw. für den FU nicht verwendet.
    mfg mst

  9. #19
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    Zitat Zitat von maxider1 Beitrag anzeigen
    Mit einem Exoten von FU (leider vergessen) hatte ich dasselbe Problem. Durch Zufall hatte ich den Schirm am Motor abgeschlossen und siehe da warum auch immer - keine Probleme mehr.

    Möglich wäre auch noch die Hydraulik (Druckaufnehmer) hinsichtlich auf Rohrdimensionierung zu prüfen und evt. Startspannung von Motor verringern.
    Meinst du mit "abgeschlossen" abgeklemmt ?
    Dann hattest du keinen ordentlichen Potentialausgleich zw. Motor und Schrank.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Unregistrierter gast Beitrag anzeigen
    Meinst du mit "abgeschlossen" abgeklemmt ?
    Dann hattest du keinen ordentlichen Potentialausgleich zw. Motor und Schrank.
    Natürlich meinte ich abgeklemmt, Motor war über 4 oder 6mm² mitgeführten PE Leiter im Kabel auf gleiche Masse wie Schrank.
    Ich habe meine alten Unterlagen durchsucht, kann aber leider nicht mehr sagen um welche Type von FU es sich handelt.
    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    (Albert Einstein1879 – 1955)

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