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Thema: Warum schützt eine Abschirmung aus Kupferdraht nur gegen Hochfrequente magn. Felder?

  1. #1
    unbekanntster Gast

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    Meine Antwot: Hochfrequente magn. Wechselwirkung führt zu Wirbelströmen die wegen dem Skineffekt nur äußerlich entlang der Abschirmung fließen. Das Messsignal im Innern bleibt damit unbeeinflusst. - Bei niedrigeren Frquenzen würden die Wirbelströme in die Messleitung induziert und würden die Messung, Steuerung stören.

    Korrekt?
    Zitieren Zitieren Gelöst: Warum schützt eine Abschirmung aus Kupferdraht nur gegen Hochfrequente magn. Felder?  

  2. "
    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Also habe bei Schirmung auch noch im Gedächtnis das nur ein Ende aufgelegt werden sollte, aber bei ausreichend dickem Potentialausgleich sollte das auch gehen. Also meiner Meinung nach lieber 1 Seitig schirmen, da Potentialverschleppungen auftreten können.
    Flasch. Immer beide Enden mit dickem Potentialausgleich.

    Ausnahme: Niedrigstspannungen (z.B. vom Dehnungsmessstreifen)
    Herstellerspezifikationen beachten."


  3. #2
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    Zitat Zitat von unbekanntster Beitrag anzeigen
    Meine Antwot: Hochfrequente magn. Wechselwirkung führt zu Wirbelströmen die wegen dem Skineffekt nur äußerlich entlang der Abschirmung fließen. Das Messsignal im Innern bleibt damit unbeeinflusst. - Bei niedrigeren Frquenzen würden die Wirbelströme in die Messleitung induziert und würden die Messung, Steuerung stören.

    Korrekt?
    Deine Antwort scheint OK.

    Zu beachten ist, dass BEIDE Schirmenden auf Masse aufgelegt sein müssen, und BEIDE Enden NIEDERinduktiv verbunden sein müssen (dicker Potentialausgleich z.B.)

    Gegen niederferquente Felder, man spricht dann auch von magnetischen Feldern, hilft nur mehrere mm dickes Mu - metall.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Unregistrierter gast für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    unbekanntster Gast

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    Was meinst du mit Mu? - Wie kann das eigentlich sein, das dieses Kupfergeflecht die Wirbelströme aufnimmt und die Messleitung nicht? Magnetfeld geht doch durch das kupfergeflecht durch und könnte doch trotzdem auch wirbelströme in der Messleitung verursachen?

  6. #4
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    Bist du Maurer oder Fliesenleger?

    Sowas lernt man in der normalen Lehrausbildung wie das geht und funktioniert.....

    Meine Antwot: Hochfrequente magn. Wechselwirkung führt zu Wirbelströmen die wegen dem Skineffekt nur äußerlich entlang der Abschirmung fließen. Das Messsignal im Innern bleibt damit unbeeinflusst. - Bei niedrigeren Frquenzen würden die Wirbelströme in die Messleitung induziert und würden die Messung, Steuerung stören.
    Der Schirm schirmt (merke: "schirmt") die Messleitung, also den Innenleiter, ab!



    Gruß jmb
    Geändert von jmb (24.03.2007 um 23:56 Uhr)

  7. #5
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    Zitat Zitat von Unregistrierter gast Beitrag anzeigen
    Zu beachten ist, dass BEIDE Schirmenden auf Masse aufgelegt sein müssen, und BEIDE Enden NIEDERinduktiv verbunden sein müssen (dicker Potentialausgleich z.B.)
    Hups, beide Enden ? Dann machen wir was falsch. Ist es nicht sinnvoller nur ein Ende aufzulegen um die Wirbelströme abzuleiten ?
    Wenn ich beide Enden auflege, kann es doch sein das im dümmsten Fall der Schirm als Potenzialausgleich wirkt...

    Oder liege ich da jetzt ganz daneben ?
    Zitieren Zitieren beide Enden ?  

  8. #6
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    Also habe bei Schirmung auch noch im Gedächtnis das nur ein Ende aufgelegt werden sollte, aber bei ausreichend dickem Potentialausgleich sollte das auch gehen. Also meiner Meinung nach lieber 1 Seitig schirmen, da Potentialverschleppungen auftreten können.
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  9. #7
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    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Also habe bei Schirmung auch noch im Gedächtnis das nur ein Ende aufgelegt werden sollte, aber bei ausreichend dickem Potentialausgleich sollte das auch gehen. Also meiner Meinung nach lieber 1 Seitig schirmen, da Potentialverschleppungen auftreten können.
    Flasch. Immer beide Enden mit dickem Potentialausgleich.

    Ausnahme: Niedrigstspannungen (z.B. vom Dehnungsmessstreifen)
    Herstellerspezifikationen beachten.

  10. #8
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    Zitat Zitat von elektro_mensch Beitrag anzeigen
    Hups, beide Enden ? Dann machen wir was falsch.
    Ja, ihr macht was falsch.

    Zitat Zitat von elektro_mensch Beitrag anzeigen
    Ist es nicht sinnvoller nur ein Ende aufzulegen um die Wirbelströme abzuleiten ?
    NEIN!

    Wie willst du denn Wirbelströme "ableiten" ??

    Du musst sie KURZSCHLIESSEN.

    Zitat Zitat von elektro_mensch Beitrag anzeigen
    Wenn ich beide Enden auflege, kann es doch sein das im dümmsten Fall der Schirm als Potenzialausgleich wirkt...
    NEIN! Du MUSST ja für einen zusätzlichen Potentialausgleich mit niedriger Induktivität sorgen !

    Zitat Zitat von elektro_mensch Beitrag anzeigen
    Oder liege ich da jetzt ganz daneben ?
    Es ist schon erstaunlich, wie oft auf Siemens geschimpft wird, aber viele Anwender noch nicht mal das Ohmsche Gesetz verstanden haben....

  11. #9
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    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Also habe bei Schirmung auch noch im Gedächtnis das nur ein Ende aufgelegt werden sollte, aber bei ausreichend dickem Potentialausgleich sollte das auch gehen. Also meiner Meinung nach lieber 1 Seitig schirmen, da Potentialverschleppungen auftreten können.
    Hallo nade,

    Stand der Technik:

    Immer beidseitig den Schrim auflegen, um Abschirmung hochfrequenter Störsignale zu erreichen. Natürlich ist ein HF - konformer Potentialausgleich unabdingbar.

    Das kann man übrigens in fast allen Handbüchern zur SPS oder Umrichtern nachlesen und hat sich seit über 15 Jahren in meiner beruflichen Praxis immer wieder bestätigt!

    Beispiel Profibus:
    bei Verwendung der vorgesehenen Stecker ist an jeder Anschlußstelle der Schirm auf Masse gezogen!

    Nur in Ausnahmefällen (z.B. Mikrovolt - Signale wie in der Audio- und Videotechnik oder bei Wäägezellen) kann es empfehlenswert sein, den Schirm nur einseitig aufzulegen. Dabei die Herstellerdokumentation beachten.

    Bei einer Störquelle, wie z.B. Umrichterleitungen, erhöht man sogar noch die Störabstrahlung, wenn der Schirm nur einseitig aufgelegt wird.

    Ich kann da übrigens den Siemens - EMV - Kurs sehr empfehlen!

    CU

    Jürgen

    Zur Beachtung:
    Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Aussagen in diesem Forum
    welche nicht von mir stammen und mache mir deren Inhalte nicht zu eigen.


    www.ibn-service.com

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    nade (25.03.2007)

  13. #10
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    Zitat Zitat von Unregistrierter gast Beitrag anzeigen
    Zu beachten ist, dass BEIDE Schirmenden auf Masse aufgelegt sein müssen, und BEIDE Enden NIEDERinduktiv verbunden sein müssen (dicker Potentialausgleich z.B.)
    Das ist wohl der wichtigste Satz, wenn ein Ausgleichstrom über den Schirm fließt, wirkt er nicht mehr als Schirm!
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

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