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Thema: 0/20 vs 4/20

  1. #1
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    Was spricht dafür 0-20mA Signale für analoge Übertragungen zu nutzen?
    Kurz zum Hintergrund:
    In meiner Firma hält man krampfhaft daran fest, auch wenn Steuerungen vom Sensor bis zur CPU komplett austauscht und ich kann mir absolut nicht erklären warum.
    Vllt kennt ja jemand hier ein paar gute Gründe dafür... (ich fange jedenfalls so langsam an, an meinem Verstand zu zweifeln...)
    Zitieren Zitieren 0/20 vs 4/20  

  2. #2
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    Zitat Zitat von SPSTorsten Beitrag anzeigen
    Was spricht dafür 0-20mA Signale für analoge Übertragungen zu nutzen?
    Kurz zum Hintergrund:
    In meiner Firma hält man krampfhaft daran fest, auch wenn Steuerungen vom Sensor bis zur CPU komplett austauscht und ich kann mir absolut nicht erklären warum.
    Vllt kennt ja jemand hier ein paar gute Gründe dafür... (ich fange jedenfalls so langsam an, an meinem Verstand zu zweifeln...)
    Meinst du reinweg den Unterschied zwischen 0-20 und 4-20mA?
    Bei 4-20mA kann man einen Drahtbruch sicher feststellen, wenn der Strom auf 0mA abfällt.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
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  3. #3
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    Für 0-20mA spricht eigentlich nur der "grössere" Bereich. Dafür kein Life-Zero. Bei 27648 Teilen ist der Vorteil zu vernachlässigen.
    Die Kunst in der Personalführung ist es
    die Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen,
    dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden.

  4. #4
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    Ja, das seh ich auch so, deshalb kapier ich ja auch nich warum man hier an 0/20 festhält obwohl man kaum noch vernünftige Teile dafür bekommt...(läuft dann immer über einen 4/20-0/20-Umsetzer *lol*)

    Wird bei 4/20 der Bereich auch über 20 verteilt?(Y = x / 27648 x 20) Dachte immer der wird über die 16 zwischen 4-20 gelegt... (Y = 4 + x / 27648 x 16)

  5. #5
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    Wird über 16mA skaliert, wenn du eine AE hast die von 0-20mA geht, muss halt umgerechnet werden. Den Quatsch mit den Wandlern verstehe ich garnicht.
    Die Kunst in der Personalführung ist es
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    dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden.

  6. #6
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    Zitat Zitat von repök Beitrag anzeigen
    Wird über 16mA skaliert, wenn du eine AE hast die von 0-20mA geht, muss halt umgerechnet werden. Den Quatsch mit den Wandlern verstehe ich garnicht.
    Hallo,
    Wandler braucht man, wenn mehrere verschiedene Geräte zwar mit dem gleichen Meßwert, aber gemischt 0..20mA / 4..20mA versorgt werden müssen und kein Analogausgang verwendet werden soll oder Potentialtrennung gefordert ist oder bei Erdungsproblemen.
    P.S. Beim Lesen Atmen nicht vergessen (verschachtelter Satzbau)!
    Geändert von Werner54 (23.08.2007 um 15:41 Uhr)
    mfG Werner
    Hoch lebe die Suchfunktion!
    Zitieren Zitieren Wandler  

  7. #7
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    Ich hatte es jetzt rein von den Analogeingänge her gesehn. Da würd mein Chef mich steinigen, wenn ich sowas anfange würde. Bei Anzeigen oder dergleichen sehe ich das ein. Potenzialtrennung wird sogar in manchen Firmen vorgeschrieben.
    Wie Atmen vergessen?
    Geändert von repök (23.08.2007 um 15:27 Uhr)
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  8. #8
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    Naja aber AA Potentialwandeln ist ja etwas, naja.
    Warum nicht dann gleich AD Wandler Module einsetzen?
    Da bekommst du dann wenisgten Fehelrquellen udn Messungenauichkeiten heraus, vor allem spart man sich die Analogeingänge der SPS.

    Weiss da auch eien guten Ratschlag *Hasse und vermeide alles was sich zwischen Analogsensor und Analagaktor befindet ausser einer abgeschirmten durchgehenden Kupferleitung *
    ___________________________________________





    Sende eine SMS mit dem Stichwort "Feuer" an die 112 und innerhalb von 10 Minuten steht ein roter Partybus mit derbem Sound vor deiner Tür.


    AGB: Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten. Bitte meine in eile gefertigten, selten anfallenden Vertipsler zu entschuldigen.

  9. #9
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    Grundsätzlich spricht eigentlich nichts für 0-20mA. Die meisten Sensoren/Aktoren arbeiten heutzutage ohnehin mit 4-20mA. Es ist ja kein Problem, einen 0-20mA-Analogausgang mit 4-20mA zu betreiben - dürfen halt niemals Wert <5529 ausgegeben werden.

    Der einzige Anwendungsfall, wo ich von 4-20mA abraten kann, sind Hydraulik-Prop-Ventile, welche in 2 Richtungen betrieben werden.

    Zur Erklärung (hab sowas nämlich grade bei meinem aktuellen Projekt):
    Ein Hydraulikventil (Prop-Ventil, welches die Menge regelt), wird benutzt, um einen Zylinder in beide Richtungen fahren zu lassen. Also 0..-20mA = negative Fahrtrichtung, 0..+20mA = positive Fahrtrichtung. Würde ich 4..20mA verwenden, interpretieren die meisten Prop-Ventil dies so: 12..4mA = 0-100% in negative Fahrtrichtung. 12..20mA = 0-100% in positive Fahrtrichtung.
    In diesem Fall benutzen wir Analogausgänge mit +/-20mA, weil dies einfach leichter nachvollziehbarer ist, und kein Nullabgleich bei 12mA erfolgen muss.

    Ansonsten sind auf jeden Fall 4..20mA vorzuziehen. Alleine schon aus dem Grund, dass viele Sensoren/Aktoren aus den 4 mA Grundstrom ihre interne Elektronik versorgen können, und so oft keine zusätzliche 24V-Versorgung notwendig ist.
    Und auch 0..20mA AI/AO (z.B. B&R bietet generell nur +/-20mA-AI/AO an)können problemlos 4-20mA eingelesen werden.

    mfg
    Maxl
    Bin aufgrund §2 der "Rechte des Betreibers" der Forum-Regeln nicht mehr aktiv, da nicht nicht akzeptiere, dass Informationen und Erkenntnisse ohne Quellangabe weitergegeben werden sollen. Jedem steht frei, auf die gleichen Erkenntnisse durch Eigenversuche zu kommen, vor allem Buchautoren.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Maxl für den nützlichen Beitrag:

    SPSTorsten (03.09.2007)

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