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Thema: Bleigel Batterien laden

  1. #1
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    wer kennt sich damit aus?

    ich habe einen batterieverbund mit 24V ca. 1000 Ah


    die werden normal über einen laderegler und solarmodule geladen.
    machmal wird in der gegend aber strom verfügbar sein (agregat), und dann könnte man diesen umstand doch nutzen und die accus von der steckdose laden...

    aber wie?
    es geht nicht darum die accus regelmäsig in einer bestimmten zeit auf 100% zu laden, soll mehr für den notfall sein, das "halt was reingeht"...

    wenn mir die ladezeit egal ist, wäre es dann denkbar ein ladegerät mit 20-30a zu wählen was für die accugröße ja relativ gering ist?

    oder sollte der ladestrom zur kapazität passen?

    was ist mit der kennlinie? kann ich das ladegerät aus- und einschalten wie ich lustig bin?


    ich würde mich über ein paar infos was das laden von bleigel accus angeht sehr freuen, danke!



    wäre es auch denkbar statt einem ladegerät einfach eine gleichspannung von 28-30v in den ohnehin vorhanden laderegler für die solarmodule zu speisen? (solarmodule werden dann natürlich ausgekoppelt)
    Zitieren Zitieren Bleigel Batterien laden  

  2. #2
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    Wenn mich nicht alles täuscht verhalten sich Bleigel-Akkus nicht anders als ganz normale Bleiakkus (also wie Autobatterien). Also kein Memory-Effekt, Laden und Entladen problemlos. Also Spannung auf konstant 27,6 Volt regeln und Strom begrenzen, fertig.

  3. #3
    Avatar von Markus
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    hmm dann könnte ich doch einfach in den vorhandenen solarladeregler (60A) eine gleichspannung von sagen wir mal 30V einspeisen und ihn den rest machen lassen?

    wobei die module ja eigentlich 36x0,5V =18V liefern
    das ganze mal 2 weil ich en 24V anlage habe, ergibt als Vin=18V x2 =36V

    ok wenn wir davon ausgehen das 36V die leerlaufspannung ist, dann lieg ich mit meinen 30V gar nicht schlecht, "der regler braucht ja auch noch was zum regeln"


    seit ihr euch sicher das es da keinen haken gibt?


    wirkungsgrad und ladezeit sind egal.
    ich will nur die guten sonnenschein accus nicht schrotten...




    aber es ist dem regler doch egal obe seine eingangsspannung von den modulen oder aus einem netzteil kommt, oder gibts da nen unterschied?

    danke!

  4. #4
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    ok, mein neustes hirngespinnst wäre ein dickes sitop-power netzteil mit 40A...

    da kann ich doch die ausgangsspannung um bis zu 20% erhöhen.

    das wären dann 24x 1,2 = 28,8V

    denkt ihr das haut hin?

  5. #5
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    hmmm

    naja müsste eigenlich die frage ist nur was passiert wenn dein Ladsestrom die 40A übersteigt. Dann steigt ja meines wisssens das NG aus.
    Ich weis nur nicht genau ob die Ausgangsspannung die ja getaktet ist und eigentlich keine saubere Gleichspannung so gut für die Akkus ist.

    Hast du nicht einen "normalen´" Trafo mit gleichrichter.
    So machen wir das mit unseren NOT Batterien die hängen da immer dran.
    Der hat durch die "normale" Strom / Spannungskennlinie eigentlich eine sehr gute anpassung an den Ladestand der Batterien und fast sowas wie den Übergang in die Erhaltungsladung.

    MfG Balou
    So wie das Eisen außer gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

  6. #6
    Avatar von Markus
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    ah du hast recht - die spannung ist getaktet...

    ok dann nehm ich einen 24V AC trafo, nen brückengleichrichter und nen dicken kondensator, das würde dann ergeben:

    Us = Ueff * "wurzel 2"

    also:

    24V * 1,4 = 33,6V

    so war das doch, oder? (jo ist schon ein bischen her.. )
    ich muss doch mit dem spitzenwert der gleichspannung rechnen, schlieslich zieht mir der glättungskondesator den effektivwert nahezu auf diesen wert?


    dann ergäbe sich folgende stückliste:

    1x trafo 24V 1000VA
    conrad = 520346-14
    100€

    1x brückengleichrichter (70A)
    conrad = 501209-14
    60€

    1x elektrolyt kondensator 15 000 µF (63V)
    conrad = 422703-55
    20€

    180€ +kühlkörper sind wir bei 200€...
    naja denke 1000VA ist das noch ok...

  7. #7
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    Hallo Markus,

    vielleicht findest du auch bei Riedel einige Hinweise. Riedel bietet u.a. auch primär getaktete Ladegeräte an.
    Wir setzen Riedel-Gleichspannungsversorgungen höher Leistung für eine Sonderanwendung (hohe Spitzenströme) in der Industrie ein und sind damit sehr zufrieden. Zu den Preisen kann ich jedoch nichts sagen.

    Gruss, Onkel
    Zitieren Zitieren Riedel-Trafobau  

  8. #8
    mXll Gast

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    ...bekommt man in den Sonnenschein - Datenblätter...

    http://www.networkpower.exide.com/in...lng=de&stage=2

    bei download gibts ne menge PDFs
    weiter unten dann speziell zu den Sonnenschein-Bleiakkus

    MfG mXll
    Zitieren Zitieren Ganz gute Infos....  

  9. #9
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    Nabend

    Bin ja ungern der Spielverderber aber ich frage mich wirklich ob der Zweck die Mittel heiligt.

    Ist es nicht einfacher das Netz welches der Wechselrichter erzeugt einfach nur auf Moppel betrieb umzustellen und dann die Akkus weiter auf Solarbetrieb zu lassen und gut dann werden die auch geladen und der Laderegler hat immer Kontrolle über die Akkus und kennt deren Ladezustand permanent was ja evtl. wichtig sein kann.

    Ich weis nicht ob deine 33,6V nicht etwas zu viel sind für deine 24V Akkus. Ich weis das wir unsere Akkus mit 126V laden und haben einen Nennspannung von 120V

    MfG Balou
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  10. #10
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    ja so ist das ja geplant, bzw. so wird es auch sein...

    die funtion die accus über eine externe netzversorgung zu laden soll nur ein kleiner zusatz sein...

    deshalb wird auch keinen wert auf ladezeit und wirkungsgrad gelegt.

    soll nur für den notfall sein (ein atomsprengkopf ist auf die solarpanels geplumpst... ).

    wieso denkst du das meine 33,6V zu hoch sind? die solarpanele liefern ja auch eine spannung in dem bereich, und der rest wird vom regler gebügelt...

    kann mir denn niemand ein verbindliches "JA" geben, am besten schrifftlich per einschreiben das das die nächsten 20 jahre problemlos funktioniert?

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